Hynix, Aktie

SK Hynix Aktie: Warnung vor Volatilität

23.02.2026 - 03:49:30 | boerse-global.de

SK Hynix Chef Chey Tae-won sieht trotz Rekordnachfrage nach KI-Speichern extreme Marktschwankungen. Ein operativer Gewinn von 100 Mrd. USD könnte 2026 ebenso schnell in einen Verlust umschlagen.

Der Boom rund um Künstliche Intelligenz beschert SK Hynix volle Auftragsbücher und eine massive Nachfrage. Doch mitten in die Euphorie platzt Chairman Chey Tae-won mit einer drastischen Einschätzung zur Marktlage. Statt garantierter Rekordgewinne sieht er die Gefahr, dass aus einem potenziellen operativen Gewinn von 100 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 durch extreme Volatilität ebenso schnell ein Verlust in gleicher Höhe werden könnte.

Ein neues Zeitalter der Unsicherheit

Auf dem Trans-Pacific Dialogue in Washington zeichnete Chey das Bild einer „neuen Normalität“, die von rasend schnellen Veränderungen geprägt ist. Zwar profitiert der Konzern massiv von der Gier nach Hochleistungsspeicher, doch die Abhängigkeit von der Anpassungsfähigkeit ist riesig. Seine Aussagen dienen als Realitätscheck für den blinden Optimismus am Markt, der den Aktienkurs seit Jahresanfang bereits um über 40 Prozent nach oben getrieben hat. Chey betont, dass in diesem Umfeld nicht zwingend der Stärkste überlebt, sondern derjenige, der sich am schnellsten anpasst.

Knappheit diktiert die Preise

Treibende Kraft hinter den Zahlen ist der akute Mangel an High-Bandwidth Memory (HBM), einer unverzichtbaren Schlüsselkomponente für KI-Beschleuniger. Chey beziffert das Defizit im laufenden Jahr auf über 30 Prozent. Die Konsequenz: Die gesamte HBM-Produktionskapazität von SK Hynix für das Jahr 2026 ist bereits restlos ausverkauft. Diese Verknappung hat einen klassischen Verkäufermarkt geschaffen, in dem Preiserhöhungen unvermeidbar sind und HBM-Margen von über 60 Prozent erzielt werden.

Verzerrungen im Tech-Sektor

Der totale Fokus auf KI-Chips führt jedoch zu massiven Verwerfungen im restlichen Markt. Um den unersättlichen Bedarf an KI-Speicher zu decken, werden Kapazitäten von Standard-DRAM und NAND abgezogen. Das setzt Branchen abseits des KI-Sektors – etwa PC- und Smartphone-Hersteller sowie Rechenzentren – unter Druck. Chey berichtete von Treffen mit den Führungsspitzen von Meta, Microsoft und Nvidia, bei denen er sich persönlich dafür entschuldigen musste, selbst diese Großkunden nicht vollständig beliefern zu können.

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Die Botschaft des Chairmans ist klar: Während KI-Zulieferer florieren, droht Unternehmen ohne Zugang zu diesen Ressourcen eine existenzielle Krise. Dies könnte laut Chey zu einer fundamentalen Neuordnung der globalen Industriestruktur führen, bei der traditionelle Tech-Produzenten auf der Strecke bleiben.

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