Singletasking erklärt Multitasking für gescheitert
06.01.2026 - 08:53:13Die erste Arbeitswoche 2026 bringt eine radikale Trendwende: Unternehmen und Experten verabschieden sich endgültig vom Multitasking. Stattdessen setzen sie auf Singletasking – die konzentrierte Fokussierung auf nur eine Aufgabe. Neue Daten zeigen: Diese Methode reduziert Stress und steigert die Produktivität signifikant.
Vom digitalen Jonglieren zur tiefen Konzentration
Nach Jahren der hybriden Experimente und des ständigen „Online-Sein-Müssens“ steht 2026 im Zeichen echter Ergebnisse. Die alarmierenden Burnout-Zahlen und Phänomene wie „Task Masking“ – das Vortäuschen von Beschäftigung – aus dem Vorjahr zwingen zum Umdenken. Die Fähigkeit zu „Deep Work“, also vertiefter Arbeit, wird zur neuen Schlüsselkompetenz.
Experten sehen darin die größte Korrektur der Arbeitsmethodik seit der Einführung des Großraumbüros. Doch was macht Singletasking so viel besser?
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Das wissenschaftliche Ende des Multitasking-Mythos
Die Renaissance des Singletaskings fußt auf erdrückenden wissenschaftlichen Belegen. Neurowissenschaftler wissen: Das menschliche Gehirn kann nicht multitasken. Es kann nur zwischen Aufgaben hin- und herspringen – mit fatalen Folgen.
- Dieser „Task Switching“ kostet bis zu 40 Prozent der produktiven Arbeitszeit.
- Chronisches Hin-und-Her-Springen erhöht die Fehlerquote.
- Studien deuten sogar auf langfristige Schäden für die kognitive Kontrolle hin.
Die Einsicht ist in den Chefetagen angekommen: Wer in Meetings E-Mails beantwortet, liefert in beidem schlechtere Ergebnisse.
Die Antwort auf „Fauxductivity“ und Stress
Singletasking ist das direkte Gegenmittel zu den Problemen des Vorjahrs. Wo „Fauxductivity“ (vorgetäuschte Produktivität) durch ständiges Chatten und Status-Updates herrschte, setzt die neue Methode auf messbare Ergebnisse.
Die Logik ist einfach: Wer sich stundenlang auf eine komplexe Aufgabe konzentrieren darf, muss keine Beschäftigung mehr simulieren. Er liefert sie. Das nimmt den psychischen Druck, permanent sichtbar sein zu müssen, und lenkt den Fokus zurück auf echte Wertschöpfung. Aber wie sieht das in der Praxis aus?
Fokus-Stunden und handyfreie Meetings
Singletasking wird Anfang 2026 zur strukturierten Unternehmenspolitik. Immer mehr Firmen führen systemweite „Fokus-Zeiten“ ein:
- In diesen Fenstern sind interne Meetings tabu.
- Die Erwartung sofortiger Antworten in Chats wird ausgesetzt.
- Sogar Überwachungstools warnen nun, wenn Mitarbeiter zu viele Apps gleichzeitig nutzen.
Auch Meetings ändern sich grundlegend. Laptops und Smartphones bleiben draußen, um die kollektive Aufmerksamkeit zu bündeln – ein „Gruppen-Singletasking“. Führungskräfte berichten von kürzeren Besprechungen und besseren Entscheidungen.
Ein Milliarden-Hebel für die Wirtschaft
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm. Analysten prognostizieren steigere operative Margen durch weniger Fehler und mehr Effizienz. Die Rückgewinnung der bisher verlorenen Produktivität wirkt wie ein milliardenschwerer Hebel.
Der Software-Markt reagiert bereits: Produktivitäts-Tools werben nicht mehr mit Multitasking-Features, sondern mit Funktionen, die Ablenkungen blockieren. Investoren zeigen großes Interesse an Start-ups für „Deep Work“ und digitale Achtsamkeit.
Gewerkschaften mahnen jedoch: Singletasking darf nicht zur Verdichtung der Arbeit führen. Die Grenze zwischen gesundem Fokus und isolierender Monotonie muss gewahrt bleiben.
Die Zukunft gehört der ungeteilten Aufmerksamkeit
Alles deutet darauf hin, dass Singletasking mehr ist als ein kurzlebiger Trend. Es ist eine notwendige Anpassung an die Grenzen unserer Aufmerksamkeit in einer digital überreizten Welt.
Für das restliche Jahr 2026 wird erwartet, dass auch Bildungseinrichtungen „Aufmerksamkeitsmanagement“ als Kernkompetenz lehren. In einer Welt, in der KI Routinen übernimmt, wird die menschliche Fähigkeit zum tiefen Nachdenken zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
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