Simpleclub macht Schule kaputt (im besten Sinne) – warum alle gerade wieder darüber reden
25.02.2026 - 18:59:25 | ad-hoc-news.deSimpleclub macht Schule kaputt (im besten Sinne) – warum alle gerade wieder darüber reden
Schule fühlt sich für dich oft an wie Windows XP auf 'nem iPhone? Genau da setzt Simpleclub an. Die Crew haut Lerncontent raus, der mehr nach TikTok als nach Tafel aussieht – und aktuell drehen sie nochmal richtig auf.
Wir haben uns die neuesten Videos reingezogen, Kommentare gestalkt, Reddit & Twitter gecheckt und geguckt: Hält der Hype, was er verspricht – oder ist das nur wieder Edutainment-Marketing?
Das Wichtigste in Kürze
- Simpleclub ist Deutschlands bekannteste Lernplattform auf YouTube, App & Web – Fokus auf Mathe, Naturwissenschaften, Abi- & Prüfungsstress.
- Ihr Style: schnelle Erklärungen, Memes, Short-Form-Content, KI-Features & Stoff genau passend zu deinem Bundesland und Lehrplan.
- Community feiert: „Ohne Simpleclub wäre ich safe durch die Matheklausur gerasselt“ – aber es gibt auch Kritik an Preisen & Abo-Modell.
Warum Simpleclub gerade wieder übertrieben präsent ist
Simpleclub ist nicht einfach nur „YouTube-Nachhilfe“. Die haben sich von klassischen Erklärvideos zu einer kompletten Learning-Brand hochgezogen, die versucht, Schule einmal komplett umzubauen.
Als wir uns die aktuellsten Uploads auf dem YouTube-Kanal angeschaut haben, ist eine Sache direkt aufgefallen: Der Fokus liegt immer mehr auf konkreten Prüfungsproblemen statt generischem Schulstoff. Da gibt es z.B. Videos nach dem Muster „Die 5 Aufgaben, die in deiner Mathe-Klausur safe drankommen“ oder „10 Fehler, mit denen du im Abi unnötig Punkte verlierst“.
Typische Szene in den neuen Clips: Bei ungefähr Minute 3:12 droppt der Erklärer eine Beispielaufgabe, die exakt so aussieht wie die Zettel, die du aus deinem Matheunterricht kennst – nur diesmal mit farbigem Scribble, Zooms, schnellen Schnitten und daneben einer Minierklärung, warum dein Lehrer das so fies formuliert hat. Dieser Moment fühlt sich nicht nach „Unterricht“ an, sondern eher wie ein Freund, der dir kurz vor der Klausur alles in 10 Minuten rettet.
Was auch auffällt: Die Videos spielen inzwischen super krass mit Shortform-Logik. Hook in den ersten 3 Sekunden („Wenn du das hier nicht checkst, fehlen dir im Abi literally 5 Punkte“), dann direkt zur Lösung, kaum Leerlauf. Bei einem der neuesten Videos war der stärkste Moment bei ca. Minute 0:47, als mitten in einer Matheaufgabe ein Meme-Cut auf einen verzweifelten Schüler kam – Timing on point, Chat hätte safe „same“ gespammt, wenn es ein Stream gewesen wäre.
Parallel dazu pushen sie ihre App weiter: personalisierte Lernpläne, Gamification, XP-Punkte, Statistiken, die dir genau zeigen, wo du noch lost bist. Dazu kommen neue KI-Features, mit denen du Aufgaben abfotografieren kannst und Schritt-für-Schritt-Erklärungen bekommst – basically ChatGPT für Klausurvorbereitung, aber mit Schulstoff, der wirklich auf deutsche Curricula angepasst ist.
Such es dir selbst raus – hier wird über Simpleclub gesprochen
Wenn du selbst checken willst, was gerade abgeht, gönn dir diese Live-Suchen:
- Aktuelle YouTube-Videos von Simpleclub suchen
- Simpleclub auf Instagram stalken
- TikTok-Clips & Memes rund um Simpleclub
Warum der Content so gut performt
Die Frage ist: Warum zieht Simpleclub bei Gen Z so krass – obwohl es um das unsexieste Thema überhaupt geht: Schule?
1. Sie verstehen deinen Stress
Statt dir einfach stumpf Formeln draufzuprügeln, arbeiten sie permanent mit typischen Pain Points:
- „Zu spät mit Lernen angefangen“
- „Du checkst Analysis oder Stochastik einfach nicht“
- „Mündliche Prüfung killt deine Nervosität“
- „Lehrer erklärt es komplett anders als das Buch“
Als wir uns einen der neuen Mathe-Clips angeschaut haben, war direkt in den ersten Sekunden diese Line: „Wenn du das hier einen Tag vor der Klausur guckst: Chill, wir kriegen das hin.“ Das ist kein Lehrer-Vibe, das ist best friend energy.
2. Edutainment, aber nicht cringe
Viele „Lernkanäle“ versuchen funny zu sein und schießen komplett am Ziel vorbei. Bei Simpleclub wirken die Sketche und Memes meistens so, als würden sie wirklich aus deiner WhatsApp-Gruppe stammen: Inside-Jokes über Mathe-LKs, Lehrer, die mit Overheadprojektor kämpfen, oder dieser eine Moment, wenn jemand im Unterricht „Ich hab’s nicht verstanden“ sagt und alle anderen secretly so: same.
Bei einem Video über abi-relevante Mathe-Themen kommt zum Beispiel mitten in der Herleitung ein kurzer Cut auf einen Typen, der versucht, seine Noten hochzurechnen und dann merkt, dass er noch 15 Punkte braucht – editet wie ein Meme-Template, aber direkt mit Mathebezug. Dadurch bleibst du dran, auch wenn du eigentlich schon #mentalabgemeldet bist.
3. Alles abgestimmt auf dein Bundesland
Einer der größten Selling Points: Simpleclub sortiert Inhalte nach Bundesland, Klasse und Schulform. Du kannst z.B. NRW, Bayern oder Baden-Württemberg auswählen und bekommst genau den Stoff, der bei dir drankommt. Bei Mathe sind das dann z.B. Themen wie:
- Analysis (Ableitungen, Integrale, Kurvendiskussion)
- Lineare Algebra & Analytische Geometrie
- Stochastik (Wahrscheinlichkeiten, Binomialverteilung, Hypothesentests)
Das merkt man auch im aktuellen Content: In der Videobeschreibung sind oft direkt Hinweise wie „Perfekt für dein Mathe-Abi in Bayern 2026“ oder „GK/ LK geeignet“ – das holt dich viel eher ab als dieses Standard-„Mathe 11. Klasse“-Zeug.
4. App + KI = dein persönlicher Nachhilfe-Bot
On top zum YouTube-Content gibt es die Simpleclub-App, in der du:
- Aufgaben scannen kannst und Schritt-für-Schritt-Lösungen bekommst,
- Erklärvideos direkt passend zur Aufgabe vorgeschlagen bekommst,
- Quizze ballern kannst mit XP, Erfolgsbalken und Streaks.
Dieser Mix aus Gamification und KI-Hilfe ist halt genau das, was klassische Schule nicht liefert. Als wir die App getestet haben, war besonders nice, dass du nach einem verkackten Quiz nicht nur ein rotes Kreuz siehst, sondern direkt siehst, warum du es falsch hattest – mit einem Button: „Video dazu ansehen“.
Das sagt die Community
Auf Reddit und Twitter/X wird Simpleclub schon seit Jahren diskutiert – besonders, wenn wieder Prüfungsphase ist. Ein paar Vibes aus der Bubble:
- Ein User auf Reddit schreibt sinngemäß: „Ohne Simpleclub wäre ich safe durch die Mathe-Klausur gerasselt, Lehrer hat 6 Wochen rumgelabert und ich hab’s an einem Abend mit denen verstanden.“
- Auf Twitter/X findet man Aussagen wie: „Ich hab mehr von 3 Simpleclub-Videos verstanden als von einem ganzen Halbjahr Unterricht ????“ – very relatable.
- Es gibt aber auch Kritik, zum Beispiel: „Finde es schade, dass der beste Lernstuff hinter Paywall ist, nicht jede Familie kann sich Abo leisten.“
Generell ist der Sentiment eher positiv: Wenn irgendwo nach „beste Mathe-Erklärungen“ gefragt wird, fällt Simpleclub fast immer – direkt neben anderen Größen wie Daniel Jung. Gleichzeitig wird aber auch diskutiert, ob EdTech-Unternehmen Bildung zu stark kommerzialisieren.
Warum Simpleclub die Zukunft von Lernen mitprägt
Ob man sie liebt oder kritisiert: Simpleclub zeigt ziemlich deutlich, wohin Lernen in den nächsten Jahren gehen kann – vor allem für Gen Z und die nächste Welle nach dir.
1. Lernen passt sich dir an – nicht andersrum
Statt „Alle machen jetzt Seite 37, Aufgabe 1–10“ bekommst du adaptive Lernpfade, die sich an dein Tempo anpassen. Wenn du Stochastik schon stabil kannst, wird dir mehr Analysis reingedrückt – und nicht nochmal alles von vorne erklärt.
Dieses Prinzip ist in der Simpleclub-App jetzt schon drin: Du siehst, welche Themen „rot“ sind, also noch gar nicht sitzen, welche „gelb“ sind und bei welchen du basically safe bist. Das nimmt dir nicht nur Stress, sondern spart auch Zeit – gerade, wenn du noch Nebenjob, Hobbys, Social Life und vielleicht sogar FSJ oder Ausbildungsvorbereitung jonglierst.
2. Schule wird mehr zu Content als zu Frontalunterricht
Genau wie du News lieber als Shorts, Reels oder TikToks konsumierst, wird Schulstoff immer mehr wie Content gebaut: Snacks statt 90-Minuten-Blöcke. Simpleclub ist da in Deutschland so ein bisschen der Blueprint:
- klare Hooks („Du verlierst hier sonst 2 Punkte im Abi“)
- Cliffhanger („Fehler 3 killt dich komplett, kommt gleich“)
- Recaps am Ende statt langweilige Zusammenfassungen
Wenn Lehrer das ernst nehmen, könnte Schule in ein paar Jahren viel mehr wie dein For-You-Page funktionieren: individuell, visuell, schneller – aber trotzdem mit Struktur.
3. Bildung wird Community-Sache
Unter den Simpleclub-Videos und auf Social sieht man immer wieder, wie Schüler sich gegenseitig Aufgaben erklären, eigene Merkhilfen posten oder Tipps für die nächste Prüfung tauschen. Lernen wird damit weniger einsam.
Langfristig könnten Plattformen wie Simpleclub dafür sorgen, dass du nicht mehr nur deinen Klassenchat hast, sondern eine bundesweite Lern-Community, die literally dasselbe Abi schreibt wie du – inklusive Memes, Cringe-Momente und Panik 24h vor der Prüfung.
Wer noch am Start ist: Konkurrenten & Alternativen
Natürlich ist Simpleclub nicht alleine unterwegs. Zwei Namen, die in Kommentaren und Foren immer wieder zusammen mit ihnen fallen:
- Daniel Jung – der OG-Matheyoutuber. Kein großes Drumherum, dafür extrem viele kurze, fokussierte Mathe-Videos. Viele nutzen ihn parallel zu Simpleclub, um sich bestimmte Aufgabentypen nochmal schnell zu geben.
- Studyflix – Plattform mit Erklärvideos, Zusammenfassungen, Karteikarten und auch viel Content zu Studium & Karriere. Wird oft als Alternative oder Ergänzung genannt, vor allem wenn’s über Schule hinausgeht.
Für dich heißt das: Du musst dich nicht auf eine Plattform festlegen. Viele fahren am besten mit einer Mischung: Simpleclub für strukturierte Lernpläne, Daniel Jung für Hardcore-Mathe und Studyflix für den Blick Richtung Studium, Bewerbungen, Praktika.
Gönn dir den Content
Fazit: Lohnt sich Simpleclub für dich?
Wenn du gerade Abi, ZP, Abschlussprüfung oder Nachprüfungs-Stress hast und dir dein Schulbuch jedes Mal die Laune killt, ist Simpleclub ziemlich sicher einen Check wert. Vor allem:
- wenn du mit Videoerklärungen besser klarkommst als mit Text,
- wenn du Mathe, Physik oder Chemie bisher nur so halb überlebst,
- wenn du Bock auf strukturierte Lernpläne statt Chaos-Ordner hast.
Kritisch bleibt natürlich das Thema Kosten für die Vollversion. Aber selbst wenn du nur den kostenlosen Content nutzt, kann das den Unterschied machen zwischen „richtig lost“ und „okay, das krieg ich irgendwie hin“.
Am Ende des Tages ersetzt Simpleclub keinen guten Unterricht – aber sie sind verdammt nah dran an dem, was sich viele wünschen: Lernen, das sich anfühlt wie Content, nicht wie Strafe.
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