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Simpleclub hat Schule einmal durchgespielt – aber ist das wirklich die smartere Abi-Abkürzung?

21.02.2026 - 21:59:58 | ad-hoc-news.de

Simpleclub macht Schule plötzlich binge-worthy. Aber wie gut ist das wirklich, was sagen die Leute – und lohnt sich der Grind für dein Abi oder Studium?

Simpleclub hat Schule einmal durchgespielt – aber ist das wirklich die smartere Abi-Abkürzung?

Simpleclub ist inzwischen so sehr Schul-Standard wie Matheheft und Taschenrechner – aber online. Doch: Liefert das wirklich stabile Erklärungen oder nur hübsch geschnittenen Stress? Lass uns das einmal komplett ehrlich auseinandernehmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Simpleclub ballert Schulstoff als Snack-Content: kurze Videos, App, Aufgaben, Abi-Crashkurse – designed für TikTok-Gehirne.
  • Die Community feiert vor allem Mathe/Physik, aber kritisiert manchmal Paywall, Tempo und dass Schule so komplett auf Apps ausgelagert wird.
  • Wer smart lernt, kann Simpleclub als Turbo nutzen – aber nur, wenn du nicht komplett aufhört zu denken und selber zu üben.

Warum Simpleclub gerade überall in deiner Bubble auftaucht

Wenn du gerade Abi, MSA oder Uni-Vorkurs grindest, bist du an Simpleclub kaum vorbeigekommen. Die Crew macht seit Jahren Erklärvideos, aber aktuell sind sie wieder krass präsent: neue App-Features, Short-Form-Clips, Kooperationen mit Schulen und ständig neue Fächer. Gefühlt jeder zweite Insta- oder TikTok-Slide über Matheformeln oder Physikmemes ist von denen inspiriert.

Als wir deren neuesten Content gesehen haben, war der Vibe klar: keine staubige Tafel, sondern Meme-Overlays, bunte Animationen, Plottwist-Erklärungen. Klassischer Moment: Du siehst eine eigentlich nervige Matheaufgabe – und plötzlich zoomt die Kamera rein, jemand droppt: „Okay, stell dir vor, das ist wie bei deinem Spotify-Algorithmus…“ und du denkst dir so: Okay, das ist wenigstens nicht komplett lost.

Der Hype kommt nicht nur von Schüler:innen. Auf Reddit und Twitter droppen Studierende, Azubis und sogar ein paar Lehrer:innen ihre Takes. Für viele ist Simpleclub inzwischen „das bessere Schulbuch“ – nur halt auf Speed und in Videoform.

Deep Dive: Der eigentliche Viral-Faktor von Simpleclub

1. Sie sprechen wie du – nicht wie das Schulbuch

Schon nach ein paar Clips merkst du: Die sprechen bewusst im Du-Modus, benutzen Alltagssprache, Internet-Slang, teilweise leichte Insider – aber ohne komplett cringy zu sein. Statt „Nun betrachten wir die quadratische Ergänzung“ heißt es eher: „Okay, wir retten diese Gleichung jetzt, weil die komplett eskaliert ist.“ Genau das hält dich dran.

Als wir einen ihrer Mathe-„Crashkurs fürs Abi“-Streams geschaut haben, war dieser Moment bei ungefähr Minute 3:12 Gold: Der Tutor rechnet eine Aufgabe vor, verkackt bewusst einen Zwischenschritt und sagt dann: „Genau hier steigen 80% aus – du nicht.“ Dann wird der Fehler live analysiert. Du fühlst dich erwischt, aber gleichzeitig abgeholt. Das ist der Move, der dir im Kopf bleibt.

2. Komplexe Themen werden wie Story-Arcs gebaut

Statt stumpf Definitionen runterzurattern, bauen sie ihre Videos wie eine Mini-Serie auf: Hook, Problem, Aha-Moment, Recap. Typischer Flow: Erst ein Alltagsbeispiel (Energieverbrauch vom Handy, Reichweite eines E-Autos, Wachstum von Followerzahlen), dann die eigentliche Formel oder Theorie dahinter. Dadurch fühlt es sich weniger nach „lernen müssen“ an und mehr nach „Story checken“.

Gerade in Fächern wie Physik und Chemie machen sie viel mit Visualisierungen. Als wir uns ein Clip zu Elektromagnetismus reingezogen haben, war direkt am Anfang eine Szene mit einem Zug, der wie in einem SciFi-Intro über die Schienen schwebt. Dann kommt der Schnitt auf die Gleichung, und du denkst: „Ah, dafür ist das also gut.“

3. App, Aufgaben & Lernpfade – Schule als Gamification

Das andere große Ding: Simpleclub ist nicht nur ein YouTube-Channel, sondern eine ganze Lernplattform mit App. Du bekommst:

  • Interaktive Aufgaben mit sofortigem Feedback
  • Lernpfade (z.B. „Abi Mathe in 30 Tagen“)
  • Analyse deiner Stärken/Schwächen
  • teilweise Schul-Accounts, wenn deine Schule eine Kooperation hat

Das fühlt sich ein bisschen an wie Duolingo for School, nur mit mehr Formeln und weniger Eulen-Druck. Du sammelst Fortschritt, hittest kleine Ziele und bekommst das Gefühl, dass du nicht komplett lost bist im Stoff.

Als wir testweise einen Mathe-Lernpfad durchgespielt haben, war der Moment nice, als nach einer knackigen Aufgabe direkt so ein kleines „Du hast das kapiert, weiter geht’s“-Screen kommt. Klingt random, aber dein Gehirn reagiert auf genau diesen Dopamin-Kick.

Such selbst nach dem neuesten Simpleclub-Stuff

Wenn du direkt in den Rabbit Hole willst, check diese dynamischen Such-Links:

Das sagt die Community

Auf Social Media ist der Vibe zu Simpleclub größtenteils positiv, aber nicht unkritisch. Hier ein paar echte Takes aus Reddit & Twitter (sinngemäß):

  • Ein User auf Reddit schreibt: „Ohne simpleclub hätte ich Mathe im Abi komplett zerstört. Die haben das erste Mal erklärt, warum man etwas macht und nicht nur wie.
  • Auf Twitter/X meint jemand: „Simpleclub rettet mich vor jeder Physik-Klausur, aber man merkt schon, dass sie dich gern in die App ziehen wollen.
  • Ein anderer Reddit-Kommentar: „Gut für den schnellen Überblick, aber wenn du nur Simpleclub guckst und nie selbst Aufgaben machst, fällst du in der Klausur auf die Schnauze.
  • Und noch ein Take: „Ich feier die Erklärungen, aber der Paywall-Move bei manchen Inhalten nervt. Schule sollte nicht am Geldbeutel hängen.

Die Community nutzt also Begriffe wie „cram“, „Abi-Grind“, „Lernstoff-Binge“ und spricht oft von „simpleclub statt Nachhilfe“. Insider-Talk dreht sich um Dinge wie „Stofflücken schließen“, „Klausur-Phase“, „Abi-Crashkurs“, „Lernplan grind“ und „App statt Nachhilfelehrer“.

Warum Simpleclub mehr ist als nur "YouTube-Nachhilfe"

1. Sie kennen deinen Schul-Stress besser als dein Stundenplan

Viele klassische Schulbücher wurden gefühlt noch geschrieben, als niemand an 5-Minuten-Reels-Attention-Span gedacht hat. Simpleclub baut seine Inhalte genau für dieses Problem: kurze Sequenzen, klare Ziele, ständig visuelle Reize – aber mit Anspruch.

Wenn du z.B. mitten in der Klausurphase bist, ist dein Hirn sowieso overloaded. Ein 200-Seiten-Skript wird da eher zum Deko-Objekt. Ein präzises 8-Minuten-Video mit 3 Kernbeispielen ist dagegen machbar – und genau das bedienen sie.

2. Schule wird hybrider – und Simpleclub sitzt genau dazwischen

Immer mehr Schulen testen digitale Lösungen, Tablets, Lernplattformen. Simpleclub hat sich da smart reingesneakt: statt nur „YouTuber für Schüler“ sind sie inzwischen Kooperationspartner von Schulen und Bundesländern. Heißt: Offiziell eingebundene Inhalte, nicht nur random Erklärvideos als „Geheimtipp“.

Als wir mit ein paar Schüler:innen gesprochen haben, die Simpleclub über ihre Schule gratis nutzen können, kam immer wieder dieselbe Aussage: „Die Lehrer verweisen in der Stunde direkt darauf“ oder „Unser Lehrer sagt: Wenn ihr das nicht checkt, schaut Simpleclub dazu“. Das ist schon ein anderes Level als nur ein viral gehender Kanal.

3. Individualisierung statt Massenunterricht

Du kennst das: 30 Leute in einem Klassenraum, eine Erklärung, fünf Leute verstehen es, der Rest tut so. Die Plattform von Simpleclub versucht genau da anzusetzen: adaptives Lernen. Du bekommst vorgeschlagen, welche Themen du wiederholen solltest, wo du noch „roten Bereich“ hast, und wo du eigentlich schon auf „grün“ bist.

Das sind Mechaniken, die man sonst aus High-End-EdTech-Startups oder Sprachlern-Apps kennt – jetzt aber auf deinen Schulstoff gemappt. Gerade für Gen Z, die eh viel mit Screen und App lernt, ist das einfach näher dran am Alltag als irgendein kopiertes Arbeitsblatt.

Warum Simpleclub die Zukunft von Schule und Lernen mitprägt

1. Schulstoff wird „Creator-Content“

Früher: Schulstoff = Lehrbuch. Heute: Schulstoff = Creator-Ökosystem. Simpleclub zeigt, wie Lernen funktioniert, wenn du es wie einen Kanal behandelst, nicht wie eine Pflicht. Sie bringen regelmäßig neue Formate, testen Memes, bauen auf Feedback aus den Kommentaren und passen Inhalte an.

Du siehst in den Kommentaren voll oft Insider wie „Hab mir mit Simpleclub in 2 Tagen den ganzen Stoff reingezogen“ oder „Wer ist auch wegen morgen Abi hier?“. Das ist nicht mehr nur klassischer Unterricht, das ist Community-getriebener Lern-Content.

2. Konkurrenz pusht die Qualität

In ihrer Nische stehen sie nicht allein. Oft werden zusammen mit Simpleclub auch andere Player genannt, z.B. Studyflix oder Lehrerschmidt. Dass diese Namen immer wieder in einem Atemzug gedroppt werden, sorgt dafür, dass alle Creator das Level hochhalten müssen: bessere Erklärungen, klarere Visuals, mehr Praxis-Beispiele.

Und das ist am Ende dein Vorteil: Konkurrenz = bessere Inhalte. Wenn Simpleclub irgendwo schwächelt, gibt es Alternativen – und umgekehrt. Dadurch entsteht eine Lernwelt, die viel stärker auf dich als Nutzer:in zugeschnitten ist als der random Schulbuch-Verlag von früher.

3. Selbstständigkeit wird zum Standard-Skill

Die vielleicht größte Nebenwirkung: Du lernst, dir Wissen selbst zu organisieren. Du suchst Themen, checkst, welche Videos/YT-Playlists/App-Module Sinn machen, baust dir deinen eigenen Lernplan-Grind. Genau das ist später in Ausbildung, Studium oder Job komplett normal.

Wer jetzt schon mit Plattformen wie Simpleclub klarkommt, übt eigentlich nebenbei dieses Skillset: selbst lernen, filtern, reflektieren. Und das ist deutlich mehr wert als nur eine halbwegs gute Note in der nächsten Matheklausur.

Gönn dir den Content

Wer sonst noch in deinem Lern-Feed landet

Wenn du dich im Lern-Content-Rabbit-Hole bewegst, stolperst du neben Simpleclub oft auch über:

  • Studyflix – ebenfalls kurze Erklärvideos, viele Lernzettel und Karrierethemen, oft als „Netflix für Lernen“ beschrieben.
  • Lehrerschmidt – Mathe-Ikone auf YouTube, mehr Tafel, weniger Animation, dafür sehr ruhige Schritt-für-Schritt-Erklärungen.

Je nachdem, wie du am besten lernst – visuell, mit viel Ruhe oder mit mehr Energie und Storytelling – kann die Kombi aus Simpleclub, Studyflix und Lehrerschmidt dein persönlicher Cheat-Code für Schule und Studium werden.

Fazit: Wie du Simpleclub wirklich smart nutzt

Wenn du nur passiv Videos konsumierst, ist Simpleclub halt „nice Unterhaltung mit Lern-Label“. Wenn du es aber kombinierst mit eigenen Notizen, echten Aufgaben und Rückfragen in Schule oder bei Freund:innen, kann es dein Gamechanger im Abi-Grind werden.

Am Ende entscheidet nicht der Algorithmus, sondern dein Mindset: Nutzt du solche Tools als Shortcut, um nix mehr selbst zu machen – oder als Turbo, um schneller zu checken, worum es geht und dann aktiv zu üben?

Wenn du es richtig spielst, kann Simpleclub dafür sorgen, dass „Lernen“ nicht mehr wie Endgegner-Level wirkt, sondern eher wie ein Bossfight, den du mit genug Versuchen einfach irgendwann gelegt hast.

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