Simple Minds 2026: Warum alle wieder ausflippen
16.02.2026 - 04:59:37 | ad-hoc-news.deDu merkst es überall: Auf TikTok tauchen plötzlich wieder "Don't You (Forget About Me)"–Clips auf, deine Eltern reden von ihrer Jugend – und gleichzeitig refreshen alle nur noch eine Seite: die offiziellen Tour-News von Simple Minds. Die Schotten sind wieder voll im Gespräch, und die Frage ist: Wie nah kommt diese Tour an das legendäre Gefühl der 80er ran – und was bedeutet das konkret für Fans in Deutschland?
Aktuelle Simple-Minds-Tourdaten & Tickets checken
Genau darum geht's hier: Was ist offiziell, was ist nur Gerücht, welche Songs landen wirklich in der Setlist – und lohnt sich der Ticketpreis, wenn du vielleicht Simple Minds zum ersten Mal live sehen willst?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
In den letzten Wochen hat sich rund um Simple Minds spürbar etwas zusammengezogen: neue Tour-Ankündigungen für Europa, verstärkte Social-Media-Aktivität und mehrere Interviews, in denen Frontmann Jim Kerr ziemlich deutlich macht, dass die Band längst nicht im Nostalgie-Rentner-Modus angekommen ist. Vielmehr wirkt es so, als würde die Band ihre Rolle als eine der großen Live-Institutionen neu definieren.
Der Fokus liegt klar auf Europa – und damit auch auf Deutschland. In den vergangenen Tour-Zyklen waren deutsche Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München oder Stuttgart praktisch Pflichttermine. Genau das zeichnet sich auch jetzt wieder ab: In britischen und europäischen Musikmedien ist immer wieder davon zu lesen, dass Simple Minds ihren Status als zuverlässige Arena-Band festigen wollen. Dazu gehören große Festivals, aber auch gezielte Hallen-Shows, bei denen Sound und Licht perfekt kontrollierbar sind.
In Interviews betonen Kerr und Co. regelmäßig, dass sie zwei Gruppen im Blick haben: die Hardcore-Fans, die Simple Minds seit Jahrzehnten begleiten, und eine jüngere Generation, die über Filme, Serien oder TikTok-Edits erstmals mit Songs wie "Alive and Kicking" oder "Belfast Child" in Berührung kommt. Für den deutschsprachigen Markt ist das extrem spannend. Deutschland ist seit den 80ern einer der wichtigsten Live-Märkte der Band – und gleichzeitig ein Land, in dem Retrowave, 80s-Revival und Synth-Pop gerade wieder krass boomen.
Mehrere britische Musikportale haben in den letzten Wochen berichtet, dass Simple Minds intern darüber gesprochen haben sollen, wie sie ihre Shows stärker kuratieren: weniger austauschbare Greatest-Hits-Setlist, mehr dramaturgischer Aufbau, mehr Fokus auf Albenphasen, die lange unterrepräsentiert waren. Für deutsche Fans könnte das heißen, dass neben Klassikern auch wieder Stücke aus Platten wie "New Gold Dream (81–82–83–84)", "Once Upon a Time" oder den neueren Releases intensiver gefeatured werden.
Dazu kommt: Die Band ist sich bewusst, dass Touren nach Corona logistisch und finanziell ganz anders funktionieren. In britischen Zeitungen war zu lesen, dass steigende Produktionskosten und Venues, die teurer geworden sind, die Planung deutlich schwieriger machen. Gleichzeitig zeigt der bisherige Ticketabsatz in UK und anderen Ländern, dass die Nachfrage nach etablierten Live-Acts höher ist als je zuvor. Für Deutschland bedeutet das: Wenn Termine stehen, werden die Hallen sich wahrscheinlich sehr schnell füllen – vor allem in Städten mit starker 80s-Fanbase wie Berlin, Hamburg, Ruhrgebiet und Süddeutschland.
Ein weiterer wichtiger Punkt in den aktuellen News: Simple Minds scheinen keine reine Retro-Tour fahren zu wollen. In jüngeren Interviews wurde mehrfach betont, dass neue Songs und die stärker politisch geprägten Texte der letzten Jahre ihren Platz im Live-Set behalten sollen. Die Band positioniert sich damit bewusst als aktiver, moderner Rock-Act mit Geschichte – nicht bloß als Jukebox für Alt-Hits. Für dich als Fan heißt das: Du bekommst die Hymnen, aber du bekommst auch Gegenwart.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wenn du dir die Setlists der letzten Tourneen von Simple Minds anschaust, erkennst du ein klares Muster – und genau das hilft dabei, realistisch abzuschätzen, was dich 2026 erwartet. Typischerweise eröffnen sie mit einem Song, der sofort Tempo macht und das Publikum abholt, etwa "Waterfront". Der Track baut sich live enorm auf, mit druckvollem Bass und einer Art Call-and-Response-Feeling, das auch in größeren Hallen sofort funktioniert.
Im Mittelteil des Sets tauchen immer wieder die Titel auf, die du kennst, selbst wenn du dich nicht als Superfan bezeichnest: "Promised You a Miracle", "Someone Somewhere in Summertime", "Alive and Kicking", natürlich "Don't You (Forget About Me)" und oft auch "Sanctify Yourself". Dazu kommen Longtime-Favorites wie "New Gold Dream (81–82–83–84)", die von vielen Hardcore-Fans als einer der Schlüsselmomente des Abends gefeiert werden.
In den jüngsten Tour-Jahren hat die Band aber konsequent daran festgehalten, auch neuere Songs einzubauen. Stücke aus Alben wie "Big Music" oder "Walk Between Worlds" tauchen regelmäßig auf. Sie bringen moderner produzierte Klanggestaltung, ein bisschen düsteren Einschlag und zeigen, dass Simple Minds sich nicht in den 80ern eingefroren haben. Das macht die Konzerte besonders interessant, wenn du generell auf Alternative- oder Indie-Rock stehst und nicht nur auf Retro schielst.
Atmosphärisch sind Simple-Minds-Shows eine Mischung aus Stadion-Hymnen und relativ intimen Momenten. Jim Kerr sucht oft sehr direkt den Kontakt zur ersten Reihe, deutet an, erzählt kleine Geschichten zwischen den Songs. Gerade in deutschsprachigen Städten spricht er gerne ein paar Worte auf Deutsch, scherzt über vergangene Tourneen in der DDR oder über erste Clubgigs in viel zu kleinen Venues. Diese Anekdoten kommen nicht aus einem Skript, sondern wirken spontan – genau das feiern viele Fans in ihren Konzertberichten.
Visuell hat die Band in den letzten Jahren stark auf große LED-Wände, starke, farblich abgestimmte Lichtkonzepte und klares, kontrastreiches Live-Design gesetzt. Die Optik ist nicht überladen, aber extrem wirkungsvoll: viel Blau und Violett für die mystischen Nummern, kräftiges Rot und Weiß für die Hymnen. Wenn du dir aktuelle Live-Clips auf YouTube anschaust, siehst du: Die Kamera fährt oft durch ein Meer aus erhobenen Armen, während der komplette Saal bei "Don't You (Forget About Me)" mitsingt – dieses Call-and-Response der "Hey! Hey!"-Chöre ist einer der Gänsehaut-Momente, der bei fast jedem Gig gepostet wird.
Setlist-technisch kannst du mit einem Laufzeitfenster zwischen 90 und 120 Minuten rechnen. Simple Minds sind dafür bekannt, eher großzügig zu spielen, inklusive Zugabenblock. In den jüngsten Tourphasen war es üblich, dass der Hauptteil bereits mit einem starken Hit abgeschlossen wird – und die Zugabe dann noch einmal zwei bis drei absolute Bretter bringt, häufig "Alive and Kicking" und "Sanctify Yourself" oder eine Variation ausgesuchter Fan-Favoriten.
Ein spannender Trend der letzten Jahre: Die Band hat manchmal spezielle Tour-Segmente eingebaut, in denen sie ein bestimmtes Album besonders hervorhebt oder Songs aus einer bestimmten Ära bündelt. Wenn sich dieser Ansatz fortsetzt, könnte es sein, dass du auf der kommenden Tour kleine thematische Blöcke erlebst – etwa ein "New Gold Dream"-Mini-Set oder ein Block, der sich stärker auf die etwas experimentelleren, weniger bekannten Songs konzentriert. Für langjährige Fans ist das ein Geschenk, für Neulinge eine extrem gute Einführung in die Tiefe der Diskografie.
Was Support-Acts und Preise angeht, zeigt der Rückblick auf europäische Touren der letzten Jahre: Als Vorband holt sich die Band gerne Acts, die stilistisch andocken, aber nicht wie eine reine Cover- oder Revival-Show wirken. Das können aufstrebende britische Indie-Bands oder etablierte 80s-Namen sein, die solo unterwegs sind. Ticketpreise lagen zuletzt – je nach Stadt und Venue – oft im Bereich von rund 60 bis 100 Euro, mit teureren Kategorien für sehr gute Plätze oder VIP-Optionen. Durch gestiegene Kosten könnte sich das weiter leicht nach oben bewegen, aber die Band hat bislang vermieden, komplett abzuheben.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, in Facebook-Gruppen und vor allem unter TikTok-Kommentaren brodelt es: Was haben Simple Minds in den nächsten Monaten wirklich vor? Fest steht: Jede kryptische Andeutung von Jim Kerr wird inzwischen seziert wie ein Marvel-Trailer.
Ein immer wieder aufploppendes Fan-Thema: Kommt ein spezielles Jubiläums-Set für "New Gold Dream" oder "Once Upon a Time"? Einige User verweisen auf ältere Interviews, in denen die Band gesagt hat, dass diese Alben live ihr Rückgrat bilden. Andere spekulieren, dass ein Jubiläumsjahr genutzt wird, um einen ganzen Block dieser Songs am Stück zu spielen – teilweise sogar in der originalen Reihenfolge des Albums. Offiziell bestätigt ist das nicht, aber Setlists vergangener Tourneen zeigen, dass genau diese Songs ohnehin sehr präsent sind. Ein reines "Album-Abend"-Konzept wäre aber definitiv noch einmal ein Level drüber.
Ein zweiter großer Gerüchtekomplex dreht sich um Gäste auf der Bühne. In Fanforen tauchen Fantasieszenarien auf, in denen Simple Minds sich für bestimmte Städte lokale Gäste holen, etwa Sängerinnen, die bei Songs wie "Belfast Child" oder "Mandela Day" zusätzliche Stimmen beisteuern. Bisher gibt es dafür maximal lose Hinweise: In der Vergangenheit hat die Band vereinzelt mit Gastsängerinnen gearbeitet, und gerade bei großen Festivalauftritten sind spontane Features nie ausgeschlossen. Für Deutschland spekulieren einige Fans über Kooperationen mit Bekannten aus der deutschen 80er- und Wave-Szene, bisher aber ohne greifbare Belege.
Auf TikTok kursiert parallel die Theorie, dass Simple Minds ihre Shows bewusst stärker auf Social-Media-Momente zuschneiden. Argument der Fans: Die Lichtwechsel bei "Don't You (Forget About Me)" und "Alive and Kicking" wirken fast, als wären sie exakt auf Handy-Kameras ausgerichtet. Dazu kommt, dass die Band offizielle Clips und Fan-Videos deutlich schneller teilt als noch vor ein paar Jahren. Ob das eine durchgeplante Strategie ist oder einfach ein natürlicher Prozess, ist schwer zu sagen – Tatsache ist: Auf der kommenden Tour kannst du praktisch sicher sein, dass mehrere Songs so in Szene gesetzt werden, dass sie auf Reels, Shorts und TikTok extrem gut funktionieren.
Ein praktisches Diskussionsthema, das im Netz teilweise recht emotional geführt wird, sind die Ticketpreise. Viele Fans akzeptieren, dass nach Corona und mit der allgemeinen Inflation die Zeiten der 30-Euro-Tickets vorbei sind. Dennoch gibt es immer wieder Threads, in denen sich ältere Fans beschweren, dass Langzeit-Supporter inzwischen für gute Plätze sehr tief in die Tasche greifen müssen. Dem gegenüber steht eine jüngere Fan-Generation, die schreibt: "Ich zahl lieber einmal etwas mehr, seh aber eine Band, die wirklich liefert, als jedes Wochenende zu irgendeinem austauschbaren DJ zu rennen." Bemängelt wird eher die Intransparenz bei Vorverkaufsphasen, Pre-Sales und VIP-Paketen, weniger die Tatsache, dass eine große Produktion Geld kostet.
Spannend ist auch eine wiederkehrende Spekulation: Kommt neues Material – vielleicht sogar ein Album – im Umfeld der Tour? In Fan-Subreddits wird jede Studio-Story, jede Andeutung in Interviews auf diese Frage hin abgeklopft. Einige Argumente: Die Band war in den letzten Jahren immer wieder im Studio aktiv, und es wäre strategisch klug, Live-Aktivitäten mit neuem Material zu verknüpfen. Andererseits: Simple Minds betonen regelmäßig, dass sie keine Alben mehr im alten Zyklus-Denken releasen müssen. Möglich wäre also auch eine EP, ein paar Standalone-Singles oder Special-Releases, die dann natürlich auch in die Setlist einfließen würden.
Und dann gibt es noch die ganz romantische Fan-Hoffnung: spezielle Deutschland-Momente. Einige Theorien drehen sich darum, dass die Band auf deutsche Musikgeschichte anspielen oder Songs teilweise auf Deutsch anmoderieren könnte. In vergangenen Jahrzehnten haben Simple Minds immer wieder klargemacht, wie wichtig ihnen Deutschland als Konzertmarkt ist. Es wäre also keine große Überraschung, wenn gerade in Berlin, Hamburg oder Köln besondere Gesten oder Song-Ansagen geplant sind – Stoff für viele Reposts und Fan-Kommentare.
Alle Daten auf einen Blick
Da Tourpläne sich ständig verschieben können, lohnt sich immer ein Blick auf die offizielle Seite. Zur besseren Orientierung findest du hier eine beispielhafte Übersicht, wie Tour- und Release-Daten strukturiert sein können – typische Muster, wie Simple Minds ihre Europa-Shows planen, erkennst du sofort:
| Jahr | Event-Typ | Beispiel-Datum | Ort / Region | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | Europa-Tour | Sommer / Herbst | Mehrere deutsche Großstädte | Starker Fokus auf Arena-Shows und Festivals |
| 2023 | Einzelne Festival-Gigs | Juni–August | u.a. UK & Kontinentaleuropa | Headliner-Slots bei 80s- und Rock-Festivals |
| 2024 | Tour-Fortsetzung / Specials | Frühjahr / Herbst | Ausgewählte Städte | Kurze Tour-Blöcke, Fokus auf Kernmärkte |
| 2025 | Studio / Vorbereitung | Jahr über verteilt | Schwerpunkt UK / Studioarbeit | Neue Songs, Setlist-Überarbeitung für kommende Touren |
| 2026 | Geplante Live-Aktivitäten | tba laut offizieller Seite | Europa, inkl. Deutschland erwartet | Details laufend auf der offiziellen Tourseite aktualisiert |
| 1985 | Album-Release | "Once Upon a Time" | Worldwide | Enthält u.a. "Alive and Kicking" |
| 1982 | Album-Release | "New Gold Dream (81–82–83–84)" | Worldwide | Kultalbum, Kern vieler heutiger Setlists |
| Späte 2010er | Neuere Studioalben | z.B. "Big Music", "Walk Between Worlds" | Worldwide | Liefern moderneres Material für aktuelle Shows |
Aktuelle, verbindliche Termine, Locations und Ticketlinks findest du immer auf der offiziellen Tour-Seite der Band – die wird laufend aktualisiert, sobald neue Daten bestätigt sind.
Häufige Fragen zu Simple Minds
Weil rund um Simple Minds immer wieder ähnliche Fragen gestellt werden, haben wir die wichtigsten Punkte für dich gesammelt – mit Fokus darauf, was für dich als Fan in Deutschland wirklich relevant ist.
1. Sind Simple Minds 2026 wirklich noch aktiv unterwegs – oder ist das nur ein Abschiedsprojekt?
Simple Minds sind weit weg von einer klassischen Abschiedstour. Natürlich betont die Band, dass sie es ruhiger angehen könnte und dass jede größere Tour auch körperlich anspruchsvoller wird. Aber Jim Kerr und seine Mitstreiter vermitteln in aktuellen Gesprächen vor allem eins: Sie haben noch Lust. Die Stimme sitzt, die Shows sind professionell, und die Band wirkt eher wie eine Crew, die weiß, was sie will, als wie ein Projekt, das aus reiner Nostalgie wiederbelebt wird. Es gibt keine seriösen Hinweise auf einen klar kommunizierten "letzten Run". Eher sieht es danach aus, dass Simple Minds Touren gezielter planen, mit bewusst ausgewählten Städten und zeitlich fokussierten Blöcken.
2. Lohnt sich ein Simple-Minds-Konzert, wenn ich unter 30 bin und die Band nur aus Filmen kenne?
Kurze Antwort: ja. Gerade wenn du Gen Z oder jünger bist und nur die großen Songs aus Filmen oder Serien kennst, kann ein Simple-Minds-Konzert ein ziemlich starker Aha-Moment sein. Live merkst du, wie viele der Sounds, die aktuell im Synthwave, im Indie-Pop oder bei Retro-Influencern auftauchen, direkt oder indirekt von Bands wie Simple Minds geprägt wurden. Die Shows sind nicht altbacken, sondern haben Druck, klare Hooks und Momente, die auf Social Media sehr gut funktionieren. Viele jüngere Fans berichten nach ihren ersten Gigs, dass sie danach tiefer in die Diskografie eingestiegen sind – gerade in Alben wie "New Gold Dream", die heute fast moderner wirken als manche glattpolierte Pop-Produktion.
3. Welche Songs sind bei Simple Minds praktisch immer in der Setlist?
Absolut gesetzt sind in der Regel "Don't You (Forget About Me)", "Alive and Kicking", "Waterfront" und sehr häufig auch "Promised You a Miracle" sowie "New Gold Dream (81–82–83–84)". Dazu kommen Rotationsplätze, auf denen Songs wie "Sanctify Yourself", "Belfast Child", "Someone Somewhere in Summertime" oder neuere Stücke auftauchen. Ganz wichtig: Die Band tauscht immer wieder Songs aus, um sich nicht zu wiederholen. Wenn du mehrere Shows pro Tour besuchst, wirst du Unterschiede merken. Für einen einmaligen Konzertbesuch kannst du aber ziemlich sicher sein, dass die größten Hymnen nicht fehlen.
4. Wie unterscheiden sich Simple-Minds-Shows in Deutschland von anderen Ländern?
Deutschland ist seit den 80ern ein Kernmarkt der Band, und das spürst du live. Die Publikumsreaktionen sind oft extrem laut, gerade in Städten mit langer Konzerttradition wie Berlin, Hamburg oder im Ruhrgebiet. Die Band spielt hier in der Regel in gut gefüllten Hallen, und du merkst, dass viele Leute schon mehrfach dabei waren – es gibt ein Gemeinschaftsgefühl, einen Chor, der die Refrains fast eigenständig übernimmt. Jim Kerr geht darauf gerne ein, erwähnt alte Touren, Konzerte in West- und Ostdeutschland und zeigt, dass er die Geschichte kennt. Manchmal verlängert die Band bestimmte Songparts spürbar, wenn das Publikum besonders laut ist – diese Mitsing-Stellen machen deutsches Publikum für viele internationale Acts so attraktiv.
5. Wie früh sollte ich Tickets kaufen – und gibt es Chancen auf günstige Optionen?
Da Touren teurer geworden sind und die Nachfrage nach Live-Musik nach den letzten Krisenjahren weiter hoch ist, gilt: Wenn du sicher dabei sein willst, kauf früh. Große Städte und Wochenendtermine sind oft zuerst weg. Presales über Fanclubs, Newsletter oder bestimmte Ticketpartner können dir einen Vorsprung geben. Was den Preis angeht, lohnt sich ein genauer Blick: Manche Venues haben unterschiedliche Preiskategorien je nach Sichtlinie und Rang. Wenn du nicht zwingend in der ersten Reihe stehen musst, findest du oft solide Plätze in mittleren Kategorien, die ein gutes Verhältnis aus Preis und Sicht bieten. Klassische Last-Minute-Schnäppchen sind bei so etablierten Acts eher selten; eher kann es passieren, dass nur noch Restplätze mit eingeschränkter Sicht bleiben.
6. Wie bereite ich mich als Neuling am besten auf ein Simple-Minds-Konzert vor?
Ideale Vorbereitung: eine Mischung aus Greatest-Hits-Playlists und einem gezielten Album-Check. Hör dir auf jeden Fall die Klassiker an – "Don't You (Forget About Me)", "Alive and Kicking", "Waterfront", "Promised You a Miracle", "Sanctify Yourself". Wenn du tiefer einsteigen willst, nimm dir "New Gold Dream (81–82–83–84)" und "Once Upon a Time" am Stück vor. So verstehst du besser, wo die Band herkommt und warum diese Songs live so gut funktionieren. Schau dir parallel aktuelle Live-Videos auf YouTube an, um ein Gefühl für die Arrangements und Songlängen zu bekommen – manche Nummern werden live deutlich ausgebaut. Kleidungstechnisch: bequem, atmungsaktiv, aber gerne mit 80s-Touch, wenn du Spaß daran hast. Viele Fans kommen im Vintage-Bandshirt oder mit Retro-Jacke, aber es gibt keinen Dresscode. Wichtig ist nur: gute Schuhe, denn Stehen und Mitsingen sind quasi Pflicht.
7. Gibt es bei Simple Minds viel Merch – und lohnt sich der Kauf?
Merch spielt bei Simple-Minds-Shows eine große Rolle. Typisch sind Tourshirts mit Datums-Backprint, Hoodies, Poster und manchmal limitierte Vinyl-Editionen oder signierte Items. Ob es sich lohnt, ist natürlich subjektiv – aber viele Fans sehen das Shirt als eine Art Eintrittsstempel, mit dem du dir den Abend immer wieder in Erinnerung rufst. Da Original-Merch bei etablierten Acts qualitativ oft besser ist als Billigkopien, hast du meist länger etwas davon. Wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist, kannst du gezielt nach Textilinfos schauen; immer mehr Bands setzen zumindest teilweise auf bessere Materialien. Ein Tipp: Wenn du eine bestimmte Größe willst, geh vor der Show zum Stand – nach dem Konzert sind beliebte Größen manchmal vergriffen.
8. Wie ordnen sich Simple Minds historisch ein – und warum sind sie für heutige Musikfans relevant?
Simple Minds sind eine der Bands, die den Übergang von Post-Punk über New Wave hin zu großen Stadion-Hymnen geprägt haben. In den frühen Jahren stärker experimentell und düster, wurden sie Mitte der 80er durch Alben wie "New Gold Dream" und "Once Upon a Time" zu einem der großen Namen des Jahrzehnts. Ihre Mischung aus treibenden Rhythmen, markanten Synth-Linien und großen, emotional aufgeladenen Refrains hat Spuren in unzähligen Genres hinterlassen: von Indie-Rock über Synthwave bis hin zu modernem Pop, der bewusst mit Retro-Einflüssen arbeitet. Für heutige Fans bedeutet das: Wenn du Acts feierst, die 80s-Vibes mit moderner Produktion kombinieren, hörst du in Simple-Minds-Songs oft eine Art Urform dessen, was dich heute triggert. Ein Live-Abend mit der Band ist damit nicht nur Nostalgie, sondern auch ein Crashkurs in Popgeschichte.
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