Silver: Achterbahnfahrt geht weiter
04.03.2026 - 20:46:16 | boerse-global.deNach dem brutalen Ausverkauf am Vortag zeigt Silber heute Lebenszeichen. Das Edelmetall kletterte am Mittwoch um 2,8 Prozent auf 85,85 Dollar je Unze – eine deutliche Erholung nach dem mehr als achprozentigen Absturz vom Dienstag. Doch was steckt hinter dieser Volatilität?
Dollar-Schwäche gibt Rückenwind
Der Haupttreiber für die heutige Erholung: ein schwächelnder US-Dollar. Nachdem der Greenback in den vergangenen zwei Tagen fast 1,5 Prozent zugelegt und ein Sechswochenhoch erreicht hatte, gab er am Mittwoch leicht nach. Das macht Silber für internationale Käufer wieder attraktiver.
Die Dollar-Stärke der Vortage hatte ihren Ursprung in reduzierten Zinssenkungserwartungen bei der Fed und verstärkter Nachfrage nach sicheren Häfen. Zusammen mit steigenden US-Anleiherenditen drückte das Silber regelrecht in die Knie.
Auch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten spielen eine Rolle. Der eskalierende Konflikt zwischen den USA und Iran sorgt weiterhin für Nervosität an den Märkten. NATO-Kräfte fingen am Mittwoch erstmals eine iranische ballistische Rakete in Richtung türkischem Luftraum ab – ein Novum seit Beginn der Auseinandersetzungen vergangene Woche. Zwar kursierten Berichte, dass Iran eine Deeskalation anstrebe, doch die Lage bleibt angespannt.
Makro-Kräfte dominieren das Geschehen
Analysten von ING bringen es auf den Punkt: Geopolitik liefert zwar marginale Unterstützung, doch die kurzfristige Preisentwicklung wird von makroökonomischen Faktoren dominiert. Entscheidend ist nun die Dauer des Nahost-Konflikts. Eine anhaltende Eskalation würde Edelmetalle begünstigen, während eine Stabilisierung sie den genannten makroökonomischen Gegenwind spüren ließe.
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Hinzu kommt: Steigende Ölpreise wegen befürchteter Versorgungsengpässe im Golf heizen die Inflationssorgen an. Das erschwert Zentralbanken weltweit die geldpolitische Planung – ein Umfeld, das historisch oft Edelmetallen zugutekommt.
Auch die anderen Edelmetalle zeigten sich erholt: Platin legte um 4,4 Prozent auf 2.166,60 Dollar zu, nachdem es am Vortag zehn Prozent eingebüßt hatte. Gold stieg um zwei Prozent auf 5.188,08 Dollar.
Silber bleibt damit zwischen zwei Fronten gefangen: Safe-Haven-Nachfrage durch geopolitische Unsicherheit auf der einen, Dollar-Stärke und hohe Renditen auf der anderen Seite. Die kommenden Tage dürften zeigen, welche Kraft die Oberhand behält.
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