Silber, Entspannung

Silber: Zwischen Entspannung und Knappheit

11.03.2026 - 04:42:39 | boerse-global.de

Trotz geopolitischer Entspannungstendenzen bleibt Silber durch ein sechstes Defizitjahr und starke industrielle Nachfrage gestützt. Analysten sind über das Kursziel gespalten.

Silber: Zwischen Entspannung und Knappheit - Foto: über boerse-global.de
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Der Silbermarkt trotzt derzeit widersprüchlichen Signalen aus der Geopolitik. Während Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten die Rohstoffmärkte bewegen, bleibt das Edelmetall aufgrund struktureller Defizite und industrieller Nachfrage ein gefragter Sachwert. Doch kann die Dynamik angesichts erster Gewinnmitnahmen in Märkten wie Indien anhalten?

Gestern sorgten Berichte über eine mögliche Entspannung im Nahen Osten für einen kräftigen Dämpfer bei den Ölpreisen. Silber hingegen konnte sich behaupten. Marktbeobachter führen dies auf die anhaltende Unsicherheit zurück: Trotz diplomatischer Signale bleibt die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Adern des Welthandels – blockiert. Diese Spannungen stützen die Risikoprämie für physisches Silber massiv.

Strukturelles Defizit stützt den Kurs

Hinter der Preisentwicklung steht ein fundamentales Ungleichgewicht. Das Silver Institute erwartet für 2026 das sechste Defizitjahr in Folge, mit einer Angebotslücke von 67 Millionen Unzen. Getrieben wird dieser Hunger vor allem durch den Ausbau von Solarenergie, E-Mobilität und KI-Hardware. Die physische Knappheit wird in den Lagern der COMEX-Börse sichtbar, wo die Bestände allein im Februar um rund 31 % schrumpften.

Diese Verknappung spiegelt sich deutlich in der Performance wider: In den letzten zwölf Monaten legte der Wert um beeindruckende 150,66 % zu. Dass Silber derzeit Gold outperformt, zeigt sich auch im Gold-Silber-Verhältnis, das zuletzt spürbar zugunsten des weißen Metalls sank.

Analysten uneinig über Kursziele

Trotz der starken Fundamentaldaten zeigen sich erste Risse in der Anlegerstimmung. In Indien verzeichneten Silber-ETFs im Februar erstmals seit über zwei Jahren Nettoabflüsse, da Investoren nach der Rallye im Januar verstärkt Gewinne realisierten.

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Auch die Analystenhäuser sind gespalten. Während JP Morgan mit einem durchschnittlichen Kursziel von 81 US-Dollar für das laufende Jahr eher konservativ bleibt, hält die Bank of America aufgrund des schwachen Dollars und der Versorgungsengpässe sogar dreistellige Kurse für möglich.

Nach dem gestrigen Schlusskurs von 69,24 € liegt der Fokus nun auf der technischen Widerstandszone zwischen 95 und 96 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke könnte den Weg für einen erneuten Test des Allzeithochs von 121,62 US-Dollar ebnen. Nach unten bietet der Bereich zwischen 78 und 80 US-Dollar eine erste wichtige Unterstützung.

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