Silber: Kursrutsch setzt sich fort
21.03.2026 - 11:20:00 | boerse-global.deSilberanleger erleben derzeit eine harte Landung. Nachdem das Edelmetall noch im Januar ein Allzeithoch von über 121 USD markierte, drückt die Kombination aus geopolitischen Krisen und einer unerwartet harten Gangart der Zentralbanken den Preis nun den dritten negativen Wochenschluss in Folge nach unten.
Geopolitik treibt Inflationssorgen
Die Eskalation im Iran-Konflikt und die Blockade der Straße von Hormus haben die Energiemärkte in Aufruhr versetzt. In der Folge stiegen die Energiepreise sprunghaft an, was die globalen Inflationserwartungen massiv verschärft hat. Für Silber ist dies eine toxische Mischung: Der Energiepreisschock dämpft die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen und belastet damit die Attraktivität unverzinster Edelmetalle.
Am Freitag notierte der Silberpreis bei rund 72,80 USD. Der Abwärtstrend wird durch steigende Staatsanleiherenditen und einen erstarkenden US-Dollar befeuert. In einem solchen Umfeld steigen die Opportunitätskosten für das Halten von Rohstoff-Positionen deutlich an, was Anleger zu Verkäufen zwingt.
Zentralbanken bleiben hart
Ein wesentlicher Belastungsfaktor für Produkte wie den WisdomTree Silver EUR ist die kompromisslose Haltung der führenden Notenbanken. In der laufenden Woche signalisierten die Federal Reserve, die EZB und die Bank of England gleichermaßen, dass Zinssenkungen aufgrund der hartnäckigen Inflation vorerst kein Thema sind.
US-Politiker brachten sogar weitere Zinserhöhungen ins Gespräch, sollte sich die Teuerungsrate nicht stabilisieren. Dieser restriktive Kurs erhöht den Druck auf den Silbermarkt zusätzlich, da Investoren Positionen liquidieren müssen, um Verluste in anderen Assetklassen auszugleichen.
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Industrieller Lichtblick
Trotz der kurzfristigen Korrektur bleibt das fundamentale Gerüst durch strukturelle Faktoren gestützt. Die industrielle Nachfrage, getrieben durch den Photovoltaik-Sektor, zeigt sich resilient. Experten gehen davon aus, dass der Silbermarkt im Jahr 2026 das sechste Jahr in Folge ein Angebotsdefizit aufweisen wird.
Da Silber primär als Beiprodukt beim Abbau von Kupfer, Nickel und Zink gewonnen wird, kann die Minenproduktion kaum auf die steigende Nachfrage reagieren. Die rückläufigen Investitionen der vergangenen Jahre verhindern eine kurzfristige Ausweitung des Angebots. Solange jedoch der makroökonomische Gegenwind durch die Zinspolitik anhält, bleibt dieses Defizit als Bodenbildung im Schatten der aktuellen Volatilität.
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