Silber: Kehrtwende nach Rekordjagd
16.01.2026 - 09:36:32Der Silberpreis steht unter massivem Verkaufsdruck. Nach dem Höhenflug auf neue Rekordmarken dominieren nun Gewinnmitnahmen das Geschehen. Auslöser ist ein überraschender Kurswechsel der US-Regierung bei der Zollpolitik – und starke Wirtschaftsdaten, die die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen dämpfen.
Die wichtigsten Fakten:
* US-Regierung setzt geplante Zölle auf Mineralienimporte aus
* Starke US-Konjunkturdaten stützen den Dollar und belasten Silber
* Langfristige Fundamentaldaten bleiben trotz Korrektur intakt
Zollpause löst Verkaufswelle aus
Washington hat die Einführung neuer Importzölle auf wichtige Mineralien vorerst gestoppt. Statt Handelshemmnisse zu errichten, setzt die Regierung nun auf Verhandlungen. Diese Entscheidung entzieht dem Silberpreis die zuvor eingepreiste Risikoprämie. Investoren, die auf Angebotsengpässe spekuliert hatten, ziehen sich zurück.
Die Kehrtwende kommt überraschend. Noch vor Kurzem schien der Markt fest mit protektionistischen Maßnahmen zu rechnen. Nun lösen sich diese Sorgen in Luft auf – und mit ihnen ein Teil der Kursgewinne.
Dollar-Stärke drückt auf Edelmetall
Parallel verschärfen robuste US-Wirtschaftsdaten den Druck. Sowohl regionale Industrieindikatoren als auch Arbeitsmarktdaten übertrafen die Erwartungen deutlich. Das Signal: Die US-Wirtschaft läuft stabiler als befürchtet. Für die Federal Reserve bedeutet das weniger Spielraum für baldige Zinssenkungen.
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Die Folge ist ein festerer Dollar – und genau das belastet Silber. Als zinsloses Asset verliert das Edelmetall in einem Umfeld steigender Zinsen und starker Währung an Reiz für Anleger.
Fundamentale Unterstützung bleibt bestehen
Trotz des aktuellen Rückschlags bleiben die langfristigen Treiber intakt. Die Industrienachfrage für Photovoltaik, Elektromobilität und Netzausbau zeigt keine Schwäche. Gleichzeitig berichten Marktteilnehmer von anhaltenden Engpässen am physischen Markt. Das strukturelle Angebotsdefizit ist damit nicht verschwunden.
Silber steht somit im Spannungsfeld zwischen kurzfristigem makroökonomischem Gegenwind und langfristig bullischer Angebots-Nachfrage-Dynamik. Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die fundamentale Unterstützung ausreicht, um eine weitere Korrektur zu verhindern.
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