Signify, Aufsichtsrat

Signify stellt Aufsichtsrat neu auf

24.02.2026 - 13:10:13 | boerse-global.de

Der Lichtkonzern Signify besetzt seinen Aufsichtsrat mit neuer Führung und Experten für Digitalisierung und Internationalisierung neu, um den Wandel zum Anbieter vernetzter Systeme zu unterstützen.

Der Lichtkonzern Signify stellt die Weichen für die digitale Zukunft: Mit zwei neuen Mitgliedern und einem neuen Vorsitzenden modernisiert das Unternehmen seinen Aufsichtsrat.

Eindhoven – Der weltweit führende Anbieter von Beleuchtungslösungen, Signify, stellt seinen Aufsichtsrat strategisch neu auf. Angeführt von einem neuen Vorsitzenden sollen zwei erfahrene Manager mit Digital- und Internationalisierungsexpertise das Gremium verstärken. Die geplanten Wechsel spiegeln den tiefgreifenden Wandel des Unternehmens vom klassischen Leuchtmittelhersteller zum Anbieter vernetzter Lichtsysteme und IoT-Dienste wider.

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Neuer Vorsitz und geordnete Übergänge

Ab dem 1. März 2026 übernimmt Jeroen Drost den Vorsitz des Aufsichtsrats. Drost, seit 2024 Mitglied des Gremiums, folgt auf Gerard van de Aast. Dieser bleibt dem Aufsichtsrat jedoch bis zum Ende seiner Amtszeit 2027 als einfaches Mitglied erhalten. Diese geordnete Übergabe soll Kontinuität in der Unternehmensführung gewährleisten.

Ein echter Abschied markiert das Ausscheiden von Rita Lane. Sie war seit dem Börsengang des Unternehmens 2016, nach der Abspaltung von Philips, ein Gründungsmitglied des Aufsichtsrats. Nach zehn Jahren endet ihre Amtszeit im April 2026. Ihr Rückzug symbolisiert das Ende einer Ära und macht Platz für neue Perspektiven, die besser zur künftigen digitalen Strategie passen. Zugleich soll das langjährige Mitglied Bram Schot, dessen Expertise in Strategie und Transformation gelobt wird, wiederbestellt werden.

Digitalexperte und Global Player für den Aufsichtsrat

Um die Lücken zu füllen und das Gremium zu stärken, schlägt Signify zwei neue Mitglieder vor: die Technologieexpertin Barbara Holzapfel und den international erfahrenen Manager Jeroen Hoencamp. Beide sollen ab März zunächst als Beobachter an den Sitzungen teilnehmen, bevor die Hauptversammlung über ihre offizielle Berufung entscheidet.

Die deutsch-amerikanische Managerin Holzapfel bringt wertvolle Digitalkompetenz ein. Ihre Karriere bei SAP, wo sie zwölf Jahre lang den Wandel zu Cloud- und Service-Modellen mitgestaltete, und ihre jüngere Rolle als Vizepräsidentin bei Microsoft prädestinieren sie für Signifys Zukunft. Das Unternehmen treibt seine Plattform Interact für vernetzte Beleuchtung voran – ein Geschäft, das tiefes Software- und Cloud-Know-how erfordert.

Jeroen Hoencamp ergänzt das Team mit seiner umfassenden internationalen Führungserfahrung. Seine Stationen in Europa und Nordamerika sollen der globalen Markt- und Lieferkettenstrategie des Konzerns mit rund 29.000 Mitarbeitern in über 70 Ländern zugutekommen.

Strategische Ausrichtung auf neue Führungsspitze

Die Umbesetzungen sind eng mit der jüngeren Neuaufstellung der operativen Führung verknüpft. Seit September 2025 führt As Tempelman als neuer CEO das Unternehmen, unterstützt von Finanzchef Željko Kosanovi?. Der Aufsichtsrat wird nun so aufgestellt, dass er diese Führungsriege mit passender Expertise begleiten kann.

„Die Kompetenzen des Aufsichtsrats müssen zum Fokus des Vorstands passen“, erklären Governance-Experten. Tempelmans Agenda für nachhaltige Energieinitiativen und Profitabilität erhält so Rückhalt durch ein Gremium, das sich mit digitalen Ökosystemen und globalen Dynamiken bestens auskennt.

Eine zentrale Aufgabe des neuen Aufsichtsrats bleibt die Überwachung der ambitionierten Nachhaltigkeitsziele. Signify führt seit acht Jahren ununterbrochen den Dow Jones Sustainability World Index an und hält die EcoVadis-Platin-Bewertung. Das Gremium muss sicherstellen, dass Vergütung, Leistungskennzahlen und Strategien diesen hohen ESG-Standards gerecht werden.

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Signal an die Branche: Vollgas Richtung Digitalisierung

Die personellen Weichenstellungen senden ein klares Signal an die gesamte Licht- und IoT-Branche: Signify vollzieht den strategischen Pivot von der Hardware-Fertigung hin zu datenbasierten Dienstleistungen und vernetzter Infrastruktur endgültig. Die Berufung einer Software-Veteranin wie Holzapfel unterstreicht diese Priorität.

Der Fokus liegt nun auf der reibungslosen Integration der neuen Mitglieder. Die Beobachterphase im Frühjahr 2026 soll ihnen den nötigen Einblick verschaffen, um nach der erwarteten Bestätigung durch die Aktionäre effektiv mitwirken zu können. Unter dem künftigen Vorsitz von Jeroen Drost soll der Aufsichtsrat die Strategie für nachhaltiges Wachstum in einem sich schnell wandelnden Technologieumfeld konsequent begleiten.

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