Siemens: Q2-Zahlen am 13. Mai
28.04.2026 - 12:56:52 | boerse-global.deSiemens steht vor entscheidenden Wochen. Am 13. Mai 2026 öffnet der Industriekonzern seine Bücher für das zweite Quartal. Hinter den Kulissen treibt das Management einen umfassenden Umbau voran. Das Ziel: eine schlankere Struktur und mehr Fokus auf industrielle Künstliche Intelligenz.
Volle Auftragsbücher
Die Ausgangslage für die kommenden Zahlen ist stark. Im ersten Geschäftsquartal kletterten die Aufträge um zehn Prozent auf 21,4 Milliarden Euro. Parallel dazu wuchs der Umsatz auf gut 19 Milliarden Euro.
Ein Rekordpolster sichert das weitere Jahr ab. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt die historische Marke von 120 Milliarden Euro. Daraufhin hob der Vorstand die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an.
Umbau bei Healthineers und Software
Das wichtigste strategische Projekt betrifft Siemens Healthineers. Der Konzern plant die Entkonsolidierung seiner Medizintechnik-Tochter. Dabei sollen 30 Prozent der Anteile direkt an die Siemens-Aktionäre fließen. Die genauen Bedingungen für diese Abspaltung folgen im zweiten Quartal. Die progressive Dividendenpolitik soll nach diesem Schritt bestehen bleiben.
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Im gleichen Schritt baut das Unternehmen sein Software-Geschäft aus. Mit der Übernahme von Dotmatics erschließt Siemens den Markt für Biowissenschaften. Der Zukauf vergrößert den adressierbaren Markt um elf Milliarden US-Dollar. Langfristig erwartet das Management jährliche Synergien von über 500 Millionen US-Dollar.
Harte Worte Richtung Brüssel
Beim Thema Künstliche Intelligenz wählt CEO Roland Busch deutliche Worte. Er kritisiert die strengen europäischen Vorschriften wie den EU-KI-Act. Diese Regeln behandeln industrielle Anwendungen laut Busch wie Konsumentenprodukte.
Die Folge: Investitionen fließen ab. Siemens will eine Milliarde Euro in industrielle KI stecken. Wegen der hohen Regulierungslast plant der Konzern diese Ausgaben vorrangig in den USA und China.
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Aktie im Aufwind
An der Börse kommt der strategische Kurs gut an. Die Siemens-Aktie hat ihr Jahrestief vom März deutlich hinter sich gelassen. Am 27. April notierte das Papier bei rund 247 Euro. Zuvor hatte der Kurs eine wichtige charttechnische Hürde genommen. Mitte April kreuzte die Aktie die 200-Tage-Linie nach oben.
Rechenzentren treiben das Geschäft
Der nächste Impuls folgt am 13. Mai mit den Quartalszahlen. Im Fokus steht dann besonders die Sparte Smart Infrastructure. Dieser Bereich verbuchte zuletzt ein Auftragsplus von 22 Prozent. Treiber dieser Entwicklung ist die hohe Nachfrage nach neuen Rechenzentren.
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