Shell, Q1-Ergebnisse

Shell: Q1-Ergebnisse 7. Mai mit neuem Buyback

28.04.2026 - 09:44:52 | boerse-global.de

Der Energiekonzern Shell präsentiert am 7. Mai seine Q1-Zahlen. Der Markt rechnet mit einem weiteren milliardenschweren Aktienrückkauf, während operative Herausforderungen bestehen.

Shell: Q1-Ergebnisse 7. Mai mit neuem Buyback - Foto: über boerse-global.de
Shell: Q1-Ergebnisse 7. Mai mit neuem Buyback - Foto: über boerse-global.de

Seit über vier Jahren hat Shell ununterbrochen Milliardenbeträge an seine Aktionäre ausgeschüttet. Jetzt läuft das aktuelle Rückkaufprogramm aus. Am 7. Mai präsentiert der Energiekonzern seine Quartalszahlen. Der Markt erwartet die nächste Tranche, aber das operative Umfeld liefert gemischte Signale.

Bis zum 1. Mai erwirbt Morgan Stanley im Auftrag von Shell noch Papiere über die Börse. Das aktuelle Volumen beläuft sich auf 3,5 Milliarden Dollar. Danach muss der Vorstand die nächste Runde offiziell absegnen.

An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 37,23 Euro und damit knapp unter der 50-Tage-Linie. Seit Jahresbeginn steht ein solides Plus von rund 16 Prozent auf der Anzeigetafel.

Licht und Schatten im operativen Geschäft

Der kommende Quartalsbericht spiegelt ein komplexes Umfeld wider. Auf der positiven Seite zogen die Raffineriemargen deutlich an. Shell kalkuliert für das erste Quartal mit 17 Dollar je Barrel, nach 14 Dollar im Vorquartal. Auch das Marketinggeschäft dürfte spürbar mehr Gewinn abwerfen.

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Parallel dazu geraten die Produktionsvolumina unter Druck. Im Bereich Integrated Gas rechnet das Management mit einem Rückgang auf maximal 920.000 Barrel Öläquivalent pro Tag. Wetterbedingte Einschränkungen in Australien und Ausfälle in Katar belasten das Geschäft mit verflüssigtem Erdgas.

Ein technischer Rückschlag wiegt schwer. Die Reparatur von Anlage zwei der Pearl-GTL-Fabrik in Katar wird nach ersten Einschätzungen rund ein Jahr dauern. Die Anlage hatte im März Schäden erlitten.

Kapazitäten und Kostenziele bleiben stabil

Trotz der operativen Hürden hält Shell an seinem finanziellen Rahmen fest. Der Konzern hat bereits strukturelle Kostensenkungen von 5,1 Milliarden Dollar realisiert. Damit ist das untere Ende des bis 2028 gesteckten Ziels frühzeitig erreicht.

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Auch die Investitionsausgaben bleiben im Rahmen. Für die kommenden Jahre plant Shell weiterhin mit einem Budget von 20 bis 22 Milliarden Dollar. Zusätzliche Ausgaben aus jüngsten Übernahmen will das Management innerhalb dieser Grenze absorbieren.

Am 7. Mai um 8:00 Uhr deutscher Zeit öffnet Shell die Bücher. Dann entscheidet sich, mit welchem Volumen das nächste Aktienrückkaufprogramm an den Start geht.

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