Shell Aktie: Wirtschaftliche Fortführung
06.02.2026 - 10:09:31Shell hält am Kurs fest: Trotz rückläufiger Gewinne startet der Energiekonzern ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm und erhöht die Dividende. Der Ölmulti setzt auf Kapitaldisziplin und Aktionärsfreundlichkeit – und das in einem schwierigen Marktumfeld.
Milliarden für die Aktionäre
Am 5. Februar 2026 kündigte Shell ein neues Rückkaufprogramm über 3,5 Milliarden US-Dollar an. Das Programm soll noch vor Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2026 abgeschlossen werden. Damit führt Shell eine bemerkenswerte Serie fort: Es ist bereits das 17. Quartal in Folge, in dem der Konzern Aktien im Wert von mindestens 3 Milliarden Dollar zurückkauft.
Gleichzeitig erhöht der Vorstand die Quartalsdividende um 4 Prozent auf 0,372 US-Dollar je Aktie. Der Ex-Dividenden-Tag ist für den 19. Februar 2026 angesetzt, die Auszahlung erfolgt am 30. März 2026.
Schwächere Zahlen belasten
Die großzügigen Aktionärszahlungen stehen im Kontrast zur operativen Entwicklung. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete Shell einen bereinigten Gewinn von 3,26 Milliarden Dollar – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich waren niedrigere Verkaufspreise und schrumpfende Margen im Marketingbereich.
Auch auf Gesamtjahressicht blieb das bereinigte Ergebnis 2025 hinter 2024 zurück. Der Grund: fallende Ölpreise auf den globalen Märkten setzten dem Konzern zu.
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Ausblick und neue Projekte
Für das erste Quartal 2026 rechnet Shell mit einer Produktion von 920.000 bis 980.000 Barrel Öläquivalent pro Tag im Bereich Integrated Gas. Die Upstream-Förderung soll zwischen 1,7 und 1,9 Millionen Barrel täglich liegen.
Strategisch plant CEO Wael Sawan neue Investitionen in fossile Brennstoffprojekte vor der Küste Venezuelas. Diese könnten in den kommenden Monaten aktiviert werden – vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen. Shell navigiert damit durch eine Übergangsphase, in der klassische Öl- und Gasgeschäfte mit langfristigen Transformationszielen in Einklang gebracht werden müssen.
Die Aktie notiert aktuell bei 31,77 Euro und bleibt damit rund 6,5 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März 2025.
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