Shell Aktie: Gewinneinbruch!
05.02.2026 - 15:18:29Die Zahlen für das Schlussquartal 2025 fielen deutlich schlechter aus als erwartet. Der bereinigte Konzerngewinn sackte in den drei Monaten bis Ende Dezember um elf Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar ab – im Vergleich zum dritten Quartal war der Rückgang noch drastischer. Verantwortlich für die Misere: der gesunkene Ölpreis, der das gesamte vierte Quartal überschattete.
Bereits im Januar hatte Shell vorgewarnt, dass die Ergebnisse aus dem Ölgeschäft trotz höherer Fördermengen klar sinken würden. Doch nicht nur das Öl machte Probleme – auch Gas- und Chemiegeschäft schwächelten. Die Aktie reagierte prompt: Im frühen Handel am Donnerstag ging es über zwei Prozent abwärts auf 28,22 Pfund.
Jahresbilanz rettet das Gesicht
Fürs Gesamtjahr 2025 sieht die Rechnung dennoch versöhnlicher aus. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn kletterte um elf Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar. Ein solider Anstieg, der die schwachen letzten drei Monate teilweise kompensiert. Die Briten profitieren dabei von der Entwicklung in den ersten Quartalen des vergangenen Jahres.
Trotz der schwachen Performance im Schlussquartal hält Shell am geplanten Aktienrückkaufprogramm fest. Für das Quartal sollen wie angekündigt 3,5 Milliarden Dollar in den Rückkauf eigener Papiere fließen. Zusätzlich zahlt der Konzern eine Quartalsdividende von 0,372 Dollar je Aktie – zahlbar am 30. März 2026.
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Geopolitik belastet die Branche
Die gesamte Ölbranche kämpft derzeit mit geopolitischen Spannungen, die die Preise massiv beeinflussen. Die angekündigten Gespräche zwischen den USA und Iran am heutigen Freitag in Oman ließen die Ölpreise am Donnerstag bereits um 1,5 Prozent fallen. Brent-Öl rutschte auf 68,39 Dollar je Barrel, WTI auf 64,10 Dollar.
Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Sollte US-Präsident Trump seine Drohungen gegen Iran wahrmachen, könnte die ölreiche Region schnell wieder in Unruhe geraten. Für Shell bedeutet das: Weitere Quartale im Zeichen volatiler Rohstoffpreise dürften die Norm bleiben.
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