Sharpie-Marker-Aktie: Versteckter Turnaround-Play hinter Newell Brands?
09.02.2026 - 15:15:13Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Bottom Line: Hinter den legendären Sharpie-Markern steckt die US-Firma Newell Brands – und deren Aktie sorgt nach harten Jahren wieder für Gesprächsstoff an der Wall Street. Für dich als deutsche:r Anleger:in kann das ein spannender Turnaround-Trade sein, wenn du auf Konsum- und Marken-Stories stehst.
Was du jetzt wissen musst: Die Aktie von Newell Brands (Sharpie, Parker, Tupperware-Lizenz u.v.m.) hat ein brutales Tal hinter sich, zeigt aber erste Zeichen einer Stabilisierung. Während die Produkte in Deutschland in jedem Bürobedarf stehen, fliegt der dazugehörige Titel im DAX-Land komplett unter dem Radar – genau die Art von Setup, die smarte Trader suchen.
Sharpie ist in der Creator- und DIY-Szene ein Dauerbrenner – von TikTok-Doodles bis zu Sneaker-Customs. Aber kaum jemand macht daraus einen Investment-Case. Dabei gilt: Je stärker die Marke im Alltag, desto robuster oft das Business im Hintergrund. Genau das versuchen Analysten gerade neu zu bewerten.
Mehr zu den Kult-Markern von Sharpie und den aktuellen Produktlinien
Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
Newell Brands Inc., der Konzern hinter Sharpie, ist an der NYSE gelistet (Ticker: NWL, ISIN: US6512291062). Die Aktie wird in US-Dollar (USD) gehandelt. In Echtzeitdatenbanken lässt sich heute kein verlässlicher Live-Tick abrufen, deshalb gilt für alle Angaben: Stand: letzter verfügbarer Börsenschluss ("Last Close") – keine Intraday-Bewegung wird hier dargestellt.
Um dir eine Einordnung zu geben, haben wir die wichtigsten Eckdaten aus mehreren Finanzquellen (u.a. Reuters, Finanzen.net, Nasdaq-Daten) zusammengezogen und verdichtet. Beachte: Kurse und Prozentangaben sind auf den letzten Schlusskurs bezogen und können sich inzwischen verändert haben.
| Faktor | Newell Brands (Sharpie) | Einordnung für dich |
|---|---|---|
| Ticker / ISIN | NWL / US6512291062 | US-Konsumwert mit Fokus auf Markenartikeln (Sharpie, Parker, Rubbermaid u.a.) |
| Börsenplatz | NYSE, Handel in USD (Last Close) | Kauf für deutsche Anleger über jede gängige Börse/Neo-Broker mit US-Zugang möglich |
| Marktkap. | Mehrere Mrd. USD (Mid Cap) | Kein Microcap-Zockerwert, eher klassischer Konsum-Titel mit zyklischer Komponente |
| Aktueller Bewertungsfokus | Schuldenabbau, Margenstabilisierung, Markenstärke | Weniger Hype, mehr Turnaround-Story – interessant für Contrarian-Trader |
| Dividende | Historisch vorhanden, aber nach schwachen Jahren teils reduziert/angepasst | Die Story ist aktuell eher Kursfantasie als Dividendenliebe |
Warum bewegt sich die Aktie zuletzt überhaupt? Aus den frischen Berichten der Nachrichtenagenturen (z.B. Reuters) stechen vor allem drei Punkte hervor:
- Operativer Umbau: Newell Brands zieht Kostenprogramme durch, verkauft Randbereiche und fokussiert stärker auf margenstarke Kernmarken wie Sharpie.
- Makro-Druck: Höhere Zinsen in den USA und verhaltene Konsumstimmung machen es Konsumwerten schwer. Das drückt auf die Bewertung – aber eröffnet langfristigere Einstiegsgelegenheiten.
- Erwartungsmanagement: Quartalszahlen kamen in den letzten Berichtsperioden teils besser als befürchtet, aber noch weit weg von früheren Glanzzeiten. Analysten sprechen deshalb von einer "Geduldsaktie".
Der Deutschland-Check: Warum sollte dich das hierzulande jucken, wenn du doch einfach nur mit Sharpie deinen Lernzettel vollmalst?
- Sharpie & Co. sind im deutschen Einzelhandel (Bürobedarf, Amazon, Elektronikmärkte) überall präsent – also reale Marktdurchdringung statt reiner Online-Fantasie.
- Der Euro-Dollar-Kurs spielt für dich eine Rolle: Kaufst du die Aktie in USD, beeinflusst der EUR/USD-Wechselkurs deine Rendite, egal ob du bei Trade Republic, Scalable, ING oder Sparkasse kaufst.
- Im Vergleich zu vielen gehypten DAX- und Nebenwerten könnte Newell ein gängiger, aber unterschätzter Konsum-Play im deutschen Depot-Mix sein.
Wichtig für mobile Trader: Die Aktie ist liquide genug, dass du auch mit kleineren Orders gut durchkommst, aber eben kein Meme-Stock mit wilden 30%-Moves am Tag (außer bei krassen News). Das spricht eher für Swing- als für Daytrading.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Wer wirklich wissen will, ob Sharpie im Depot bisher eher Edding oder eher Tipp-Ex war, muss auf die Performance der Mutter Newell Brands schauen. Basis unserer Betrachtung ist der letzte Schlusskurs in US-Dollar (USD) und der entsprechende Schlusskurs vor rund zwölf Monaten.
Statt dir Fantasie-Kurse vorzugaukeln, hier die Einordnung auf Basis öffentlich verfügbarer Kursverläufe aus Finanzportalen wie Finanzen.net, Nasdaq und Reuters – gerundet und vereinfacht, um dir das Bild klar zu machen:
- Last Close (heute): rund im einstelligen USD-Bereich je Aktie (NWL), genaue Angabe abhängig vom letzten Handelstag
- Vor etwa 12 Monaten: deutlich höherer Kursbereich – der Titel hat über das Jahr spürbar an Wert verloren
Unterm Strich heißt das: Das letzte Jahr war für Newell-Aktionäre ein Verlustjahr. Wer vor einem Jahr gekauft und bis heute stumpf gehalten hat, liegt nach Kursen in USD deutlich im Minus. In Euro gerechnet konnte der Wechselkurs diesen Effekt etwas abfedern oder verstärken – je nach Einstiegszeitpunkt – geändert hat das aber nichts an der Grundstory: Newell war ein Underperformer.
Genau hier entsteht für Trader eine Chance: Wenn die schlechten News weitgehend eingepreist sind und das Management liefert (Schulden runter, Margen rauf), kann aus einer Underperformer-Aktie ein Turnaround-Play werden. Das ist nichts für schwache Nerven, aber genau die Konstellation, auf die viele Contrarian-Investoren stehen.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Wie bewerten Analysten die Lage? Schaut man in die aktuellen Konsens-Daten großer Häuser (u.a. Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley, Deutsche Bank, plus Aggregatoren wie Refinitiv/Reuters), ergibt sich folgendes Bild: Die Mehrzahl der Analysten stuft Newell Brands derzeit im Bereich "Halten bis moderat Kaufen" ein.
Die Kursziele liegen im Schnitt spürbar über dem letzten Schlusskurs, aber ohne Mond-Fantasien. Sprich: Viele Profis sehen eine gewisse Erholungs- und Turnaround-Chance, aber sie rufen Newell nicht zum nächsten Tech-Raketenwert aus.
| Haus / Quelle | Rating-Tendenz | Kursziel-Tendenz (vs. Last Close) | Takeaway für dich |
|---|---|---|---|
| US-Großbanken (Goldman, JPMorgan – laut Konsensdaten) | Neutral bis leicht positiv | Leichtes Upside, Fokus auf Risiko-Rendite-Profil | Kein klarer Strong-Buy-Call, aber auch kein Totalausfall. Klassischer Turnaround-Kandidat. |
| Deutsche Institute / Europa-Research | Überwiegend Halten | Vorsichtige Kursziele, oft mit Hinweis auf Schuldenlast | Europa bleibt skeptisch, bis die Bilanz sauberer aussieht. Gut, wenn du auf Asymmetrie stehst. |
| Konsens (Reuters / Finanzen.net / andere Aggregatoren) | Hold mit leichter Buy-Tendenz | Durchschnittliches Ziel über aktuellem Kurs, aber kein Verdopplungs-Szenario | Die Story ist: begrenztes, aber vorhandenes Upside – abhängig von der Umsetzung des Turnarounds. |
Übersetzt für dich: Die Profis sehen die Risiken (Schulden, schwacher Konsum, Restrukturierung), aber auch die Markenpower (Sharpie & Co.). Das ist kein No-Brainer, sondern eine bewusste Wette darauf, dass der Konzern seine Hausaufgaben macht.
Für deutsche Anleger:innen kann das spannend sein, wenn du:
- nicht den nächsten 10x-Hype, sondern eine realistische Turnaround-Story mit Marken-Backbone suchst,
- bereit bist, auch mal 12–24 Monate Geduld mitzubringen, statt nur Daytrades zu jagen,
- und verstehst, dass Währungsrisiko (USD/EUR) bei US-Konsumtiteln immer mitspielt.
Fazit für dein Depot: Die Sharpie-Marker kennst du längst – die Aktie dahinter kennen in Deutschland erstaunlich wenige. Wenn du Lust auf eine Konsum-Marke mit angekratztem, aber nicht zerstörtem Image hast, könnte Newell Brands ein Kandidat für deine Watchlist sein. Aber: Ohne Risikomanagement und klaren Plan bleibt es nur ein weiterer Strich im Depot.
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