ServiceNow Aktie: KI-Offensive trifft Skepsis
08.04.2026 - 14:59:20 | boerse-global.deServiceNow drückt beim Thema künstliche Intelligenz aufs Tempo und sichert sich mit DXC Technology einen prominenten Partner für den weltweiten Rollout. An der Wall Street sorgt dieser strategische Schritt jedoch kaum für Begeisterung. Stattdessen rücken Analysten das nachlassende Kernwachstum in den Fokus und senken reihenweise ihre Kursziele.
Neuer Schwung für die KI-Strategie
Um die Einführung generativer KI in Unternehmen zu beschleunigen, haben die Softwareentwickler eine mehrjährige Partnerschaft mit DXC Technology geschlossen. Der IT-Dienstleister fungiert dabei als erster großer Anwender für die neuen, eigenständig handelnden KI-Agenten von ServiceNow. Ziel ist es, komplexe Prozesse über verschiedene Anbieter hinweg zu automatisieren. Das Management untermauert damit seine ehrgeizigen Pläne: Bis Ende 2026 soll das KI-Produkt „Now Assist“ einen jährlich wiederkehrenden Vertragswert (ACV) von einer Milliarde US-Dollar erreichen, nach gut 600 Millionen im Jahr 2025.
Wachstumssorgen belasten den Kurs
An der Börse verfehlten die Neuigkeiten ihre Wirkung. Die Papiere gaben am Dienstag leicht um 1,83 Prozent auf 100,55 US-Dollar nach und notieren damit weiter unter den wichtigen 50- und 200-Tage-Linien. Verantwortlich für die Zurückhaltung sind schwindende Wachstumsraten im Neugeschäft. Der Zuwachs beim neu abgeschlossenen Vertragsvolumen fiel 2025 auf 9 Prozent, nachdem im Vorjahr noch 13 Prozent erreicht wurden. Zudem belasten schwächere Ausgaben im US-Behördensektor die Stimmung.
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Mehrere Investmentbanken reagierten prompt und passten ihre Bewertungen nach unten an:
* Goldman Sachs: Kursziel von 216 auf 188 US-Dollar gesenkt (Einstufung bleibt „Buy“)
* BTIG: Ziel von 200 auf 185 US-Dollar reduziert
* Stifel: Deutliche Kürzung von 180 auf 135 US-Dollar
Fundamentaldaten und Ausblick
Dieser Pessimismus der Analysten steht im Kontrast zu den jüngsten Geschäftszahlen. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen ein starkes Umsatzplus von 20,7 Prozent und übertraf die Gewinnerwartungen. Auch CEO Bill McDermott demonstrierte erst Ende Februar mit einem Aktienkauf im Wert von rund drei Millionen US-Dollar persönliches Vertrauen in die Strategie.
Neue fundamentale Impulse liefert der Kalender in Kürze: Am 22. April wird ServiceNow die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 präsentieren. Zudem rückt in der zweiten Jahreshälfte der geplante Abschluss der 7,75 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme des Cybersicherheits-Spezialisten Armis in den Fokus, welche die Marktposition im Bereich der physischen IT-Sicherheit massiv ausbauen soll.
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