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ServiceNow Aktie: Insider kaufen

20.02.2026 - 11:57:38 | boerse-global.de

ServiceNow US81762P1021

ServiceNow-Chef Bill McDermott legt 3 Millionen Dollar in eigene Aktien an. Gleichzeitig stoppen fünf Top-Manager ihre automatischen Verkaufspläne. Ein ungewöhnlich deutliches Signal in einem Sektor, der unter massivem Druck steht.

Die Aktie legte am Mittwoch um 1,8% zu, nachdem die koordinierten Maßnahmen des Managements bekannt wurden. Während der gesamte Software-Sektor 2026 rund 22% verloren hat, setzt ServiceNow auf demonstratives Vertrauen der eigenen Führungsriege.

Fünf Führungskräfte beenden Verkaufsprogramme

In einer Pflichtmitteilung vom 17. Februar gab ServiceNow bekannt, dass fünf leitende Angestellte – darunter der Finanzchef und die Personalchefin – ihre automatisierten Verkaufspläne nach Regel 10b5-1 beendet haben. Diese Programme erlauben es Insidern normalerweise, Aktien nach vordefinierten Zeitplänen zu verkaufen, ohne gegen Insider-Regeln zu verstoßen.

Die Beendigung ist bemerkenswert, weil sie die Manager zwingt, Sperrfristen einzuhalten, bevor sie neue Verkaufspläne aufsetzen können. Bloomberg wertet den Schritt als Versuch, das Vertrauen der Investoren in einer schwierigen Marktphase zu stärken.

CEO kauft für 3 Millionen Dollar

Bill McDermott hat sich am 13. Februar verpflichtet, am 27. Februar ServiceNow-Aktien im Wert von 3 Millionen Dollar zu aktuellen Marktpreisen zu erwerben. Laut SEC-Unterlagen ist dies der frühestmögliche Termin, an dem der Kauf ausgeführt werden kann, ohne gegen die Kurzfrist-Gewinnregeln des Securities Exchange Act zu verstoßen.

Der offene Marktkauf erfolgt, während die Aktie seit Jahresbeginn rund 30% verloren hat.

5 Milliarden Dollar Aktienrückkauf

Ende Januar genehmigte der Verwaltungsrat ein zusätzliches Rückkaufprogramm über 5 Milliarden Dollar, das zu den verbleibenden 1,4 Milliarden Dollar hinzukommt. Davon fließen 2 Milliarden Dollar sofort in ein beschleunigtes Rückkaufprogramm, das die Aktienzahl unmittelbar reduziert.

MarketBeat interpretiert die aggressive Kapitalrückführung als Zeichen dafür, dass das Management die aktuellen Kurse als deutlich unterbewertet ansieht.

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Software-Sektor unter KI-Druck

Der Branchenabschwung wird von Befürchtungen getrieben, dass künstliche Intelligenz traditionelle Software-Geschäftsmodelle bedroht. Die sogenannte "Seat Compression"-These besagt, dass KI-Agenten die Anzahl benötigter Software-Lizenzen pro Mitarbeiter senken könnten.

ServiceNow trifft es ebenso wie Salesforce, Adobe und CrowdStrike. UBS identifizierte ServiceNow laut CNBC als eine von vier Software-Aktien mit selektivem Potenzial, da viele Titel inzwischen unter ihren historischen Bewertungsniveaus notieren.

Geschäft wächst weiter

Trotz des Kursrückgangs zeigt das operative Geschäft Stärke. Im vierten Quartal 2025 stieg der Subscription-Umsatz um 21% auf 3,47 Milliarden Dollar. Die Free-Cashflow-Marge erreichte 57%.

ServiceNow positioniert sich als "AI Control Tower" für Unternehmensabläufe. Das Argument: Je mehr autonome KI-Agenten Firmen einsetzen, desto mehr brauchen sie Governance- und Sicherheitsinfrastruktur – eine Rolle, die ServiceNow ausfüllen will.

Die Aktie schloss am 18. Februar bei 107,81 Dollar und notiert damit unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 135,57 Dollar sowie dem 200-Tage-Schnitt von 163,26 Dollar. Am 27. Februar zeigt sich, ob McDermotts angekündigter Kauf zusätzliche Käufer anzieht.

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