ServiceNow, Aktie

ServiceNow Aktie: Ausverkauf trotz News

24.02.2026 - 03:23:15 | boerse-global.de

ServiceNow-Aktie fällt trotz strategischer KI-Kooperation mit TCS und millionenschweren Aktienkäufen des CEOs. Die operative Stärke prallt auf eine negative Stimmung im Software-Sektor.

ServiceNow meldet eine strategisch wichtige KI-Partnerschaft und der CEO kündigt millionenschwere Aktienkäufe an – doch die Anleger reagieren mit Verkäufen. Die Aktie fiel am Montag auf ein Mehrwochentief und setzt damit ihre jüngste Talfahrt fort. Ist das nur die allgemeine Sektor-Schwäche oder verlieren Investoren das Vertrauen in die Bewertung des Software-Riesen?

Sektor unter Druck

Am Montag rutschten die Papiere um 3,4 Prozent auf gut 100,70 US-Dollar ab. Damit summiert sich das Minus der letzten vier Wochen laut Forbes auf fast 24 Prozent. Marktbeobachter sehen darin Teil einer breiteren Korrektur bei Enterprise-Software-Titeln. Die Sorge wächst, dass Künstliche Intelligenz traditionelle Software-Geschäftsmodelle nicht nur beflügelt, sondern langfristig bedroht. Das Handelsvolumen lag zum Wochenstart deutlich über dem Durchschnitt, was den Verkaufsdruck unterstreicht.

Dabei gab es eigentlich positive Nachrichten. Zeitgleich zum Kursrutsch verkündete das Unternehmen eine langfristige Partnerschaft mit Tata Consultancy Services (TCS). Ziel der Kooperation ist die Entwicklung branchenspezifischer KI-Lösungen für Bereiche wie Personalwesen und Finanzen. TCS nutzt die Plattform bereits intensiv selbst, was die strategische Relevanz der Zusammenarbeit betont.

Insider senden Signale

Während der Markt nervös auf die Bewertung drückt, zeigt sich das Management demonstrativ zuversichtlich. CEO Bill McDermott vereinbarte Mitte Februar den Kauf von ServiceNow-Aktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar am offenen Markt. Zudem stoppten laut Investing.com mehrere Führungskräfte ihre automatischen Verkaufspläne.

Einzig Insider Paul Fipps realisierte Gewinne und stieß am 18. Februar ein Aktienpaket ab, wodurch er seine Position fast halbierte. Auf der Käuferseite positionieren sich jedoch auch „Big Player“: Der renommierte Hedgefonds Renaissance Technologies vervierfachte zuletzt seinen Anteil am Unternehmen und setzt damit gegen den aktuellen Trend.

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Fundamentale Stärke vs. Marktstimmung

Operativ liefert ServiceNow weiterhin ab. Die jüngsten Quartalszahlen übertrafen mit einem Umsatzplus von fast 21 Prozent auf 3,57 Milliarden US-Dollar die Erwartungen. Auch die verbleibenden Leistungsverpflichtungen – ein wichtiger Indikator für künftige Einnahmen – legten um 25 Prozent zu. Gleichzeitig baut der Konzern durch die geplante Übernahme von Pyramid Analytics seine Analyse-Fähigkeiten weiter aus, um KI tiefer in die Arbeitsabläufe der Kunden zu integrieren.

Aktuell prallen starke operative Fortschritte auf eine extrem negative Marktstimmung im Software-Sektor. Ob die aggressive Expansionsstrategie die Bewertung stützen kann, wird sich am 22. April zeigen. Dann präsentiert ServiceNow die Zahlen für das erste Quartal 2026 und muss beweisen, dass die neuen Partnerschaften und Zukäufe das Wachstumstempo halten können.

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