ServiceNow, Basispunkte

ServiceNow: 125 Basispunkte Margin-Druck in Q2

28.04.2026 - 18:38:26 | boerse-global.de

ServiceNow verzeichnet starke Quartalszahlen, doch die teure Armis-Übernahme belastet die operative Marge und drückt den Aktienkurs deutlich.

ServiceNow: 125 Basispunkte Margin-Druck in Q2 - Foto: über boerse-global.de
ServiceNow: 125 Basispunkte Margin-Druck in Q2 - Foto: über boerse-global.de

Starke Quartalszahlen, schwacher Kurs. Bei ServiceNow klaffen operative Leistung und Marktreaktion weit auseinander. Die Aktie sucht aktuell nach einem Boden. Zuvor war der Kurs um 17 Prozent eingebrochen. Der Grund liegt in der teuren Übernahme der Cybersecurity-Firma Armis.

Der Preis des Wachstums

ServiceNow hat den 7,75 Milliarden Dollar schweren Armis-Deal früher als geplant abgeschlossen. Das bringt sofort mehr Umsatz. Die schnelle Integration kostet allerdings viel Geld. Für das laufende Jahr drückt die Übernahme die operative Marge spürbar nach unten. Auch der freie Cashflow leidet.

Das Management hob zwar die Umsatzprognose für 2026 an. Dieser Zuwachs stammt aber fast vollständig von Armis. Ohne den Zukauf bleibt der Ausblick für das organische Wachstum unverändert. Die Folge: Die Aktie ging auf Talfahrt.

Starkes Kerngeschäft

Abseits der Margensorgen brummt das operative Geschäft. Die vertraglich zugesicherten Umsätze übertrafen die Erwartungen. Eine Verlängerungsrate von 97 Prozent belegt eine extrem hohe Kundentreue. Verzögerte Abschlüsse im Nahen Osten werten Beobachter lediglich als temporäres Problem.

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Im ersten Quartal schloss ServiceNow zahlreiche Großverträge mit einem Jahreswert von über fünf Millionen Dollar ab. Das entspricht einem kräftigen Plus zum Vorjahr. Auch der größte Neukunden-Deal der Firmengeschichte fiel in diese Zeit.

Analysten bleiben optimistisch

Die Wall Street reagiert gespalten auf die Zahlen. Viele Analysten senkten ihre Kursziele deutlich. Dennoch halten Experten von DA Davidson und Piper Sandler an ihren Kaufempfehlungen fest.

Die Investmentbank KeyBanc rät hingegen zum Verkauf. Analyst Jackson Ader senkte sein Ziel auf 85 Dollar. Er verweist auf die Margenrisiken und die Verzögerungen im Nahen Osten.

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Blick auf den 4. Mai

Die Aktie hat im laufenden Jahr bereits rund 41 Prozent an Wert verloren. Aktuell pendelt der Kurs um die Marke von 90 Dollar. Finanzchefin Gina Mastantuono verspricht Besserung. Ab 2027 sollen KI-Effizienzen die Margen wieder ausweiten.

Am 4. Mai folgt der nächste wichtige Termin. Auf dem Financial Analyst Day in Las Vegas will das Management die langfristigen Pläne erläutern. Dort muss der Vorstand zeigen, wie schnell die Armis-Integration wirklich gelingt.

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