SDAX, Jahrestief

SDAX: Jahrestief rückt näher

07.03.2026 - 18:03:45 | boerse-global.de

Der SDAX verliert zum Wochenende hin und steht kurz vor seinem Jahrestief. Geopolitische Spannungen und schwache US-Arbeitsmarktdaten belasten die Stimmung bei Nebenwerten.

SDAX: Jahrestief rückt näher - Foto: über boerse-global.de
SDAX: Jahrestief rückt näher - Foto: über boerse-global.de

Geopolitische Spannungen und enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten haben die Stimmung am deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss gedrückt. Besonders die zinssensitiven Nebenwerte im SDAX gerieten unter Verkaufsdruck, da steigende Energiepreise die Sorgen vor einer anhaltenden Inflation befeuerten. Kann der Index die wichtige Unterstützung knapp über dem Jahrestief am Montag verteidigen?

Der SDAX beendete den Freitagshandel bei 17.206,83 Punkten, was einem Rückgang von 0,53 Prozent entspricht. Damit summiert sich das Minus der vergangenen sieben Tage auf 5,43 Prozent. Maßgeblich für die Abwärtstendenz war der Stellenabbau in den USA – im Februar gingen dort 92.000 Arbeitsplätze verloren – sowie die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten, die den Ölpreis zeitweise über 91 US-Dollar trieb. Diese Gemengelage erhöhte die Nervosität deutlich, was sich in einer annualisierten Volatilität von 25,52 Prozent widerspiegelt.

Index-Aufsteiger im Fokus

Abseits des breiten Markttrends zeigten sich einzelne Titel stabil. Der IT-Spezialist init innovation legte gegen den Trend um 2,86 Prozent zu und profitierte dabei von der Bestätigung seiner SDAX-Aufnahme zum 23. März. Bereits am kommenden Montag, den 9. März, wird zudem Einhell Germany in den Index aufgenommen. Das Unternehmen untermauerte diesen Schritt zuletzt mit einem Rekordumsatz von über 1,1 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025. Demgegenüber standen kräftige Abschläge im Technologiesektor: SUSS MicroTec verlor über fünf Prozent an Boden, auch Vossloh und PATRIZIA schlossen deutlich tiefer.

Chartbild trübt sich ein

Aus technischer Sicht hat sich die Lage verschärft. Der Index notiert mit 17.206,83 Punkten nur noch hauchdünn über seinem 52-Wochen-Tief von 17.094,09 Punkten – der Abstand beträgt lediglich 0,66 Prozent. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 48,4 eine neutrale, aber tendenziell schwache Verfassung ohne unmittelbare Erholungssignale. Zum Vergleich: Das 52-Wochen-Hoch vom Januar bei 18.345,85 Punkten liegt inzwischen über sechs Prozent entfernt.

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Am Montag wird die Markteröffnung maßgeblich von der geopolitischen Nachrichtenlage über das Wochenende beeinflusst werden. Mit dem Vollzug der Einhell-Aufnahme am 9. März rückt zudem die Index-Struktur in den Fokus institutioneller Anleger, was zu Umschichtungen führen dürfte. Sollte der SDAX unter das bisherige Tief bei 17.094 Punkten fallen, würde dies den technischen Abwärtstrend bestätigen und weiteres Korrekturpotenzial eröffnen.

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