Schweiz testet Sirenen und setzt auf digitale Alarmierung
04.02.2026 - 01:43:12Heute findet in der gesamten Schweiz der jährliche nationale Sirenentest statt. Dabei rückt neben den rund 5.000 stationären Sirenen zunehmend die Alertswiss-App in den Fokus. Sie ist ein zentraler Baustein der modernen Krisenkommunikation des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS).
Die kostenlose App sendet im Ernstfall Warnungen direkt aufs Smartphone. Sie ergänzt den traditionellen Sirenenton um detaillierte Verhaltensanweisungen. Die heutigen Tests sollen die Bevölkerung mit den Alarmstufen vertraut machen.
So funktioniert die Alertswiss-App
Die App ist direkt mit der nationalen Alarmzentrale verbunden. Behörden können Meldungen gezielt an betroffene Gebiete senden. Nutzer erhalten Push-Benachrichtigungen für ihren Standort oder selbst gewählte Orte.
Betriebe und Verantwortliche übersehen oft, wer im Ernstfall alarmiert wird und welche Kontaktdaten wirklich wichtig sind — das kostet wertvolle Minuten. Eine fertige Alarmplan-Vorlage fasst alle notwendigen Notfallinformationen übersichtlich auf einem Blatt zusammen: Ansprechpartner, Telefonnummern, Einsatzwege und Zuständigkeiten. Die Vorlage ist editierbar und druckfertig, sodass Sie sie sofort an Ihre Gegebenheiten anpassen können. Alarmplan-Vorlage jetzt kostenlos herunterladen
- Die App unterscheidet drei Stufen: Alarm, Warnung und Information.
- Persönliche Notfallpläne bleiben lokal auf dem Gerät gespeichert – auch offline abrufbar.
- Das BABS betont den hohen Datenschutz und empfiehlt regelmäßige Updates.
Sirenenheulen meets Smartphone-Benachrichtigung
Der Test am ersten Mittwoch im Februar ist Tradition. Zwischen 13:30 und 14:00 Uhr ertönt der „Allgemeine Alarm“. In Risikogebieten folgt bis 16:00 Uhr der „Wasseralarm“.
Während Sirenen flächendeckend warnen, liefert die App präzise Infos. Diese Kombination ist das Rückgrat der aktuellen Strategie. Bei echten Alarmen gilt: Radio einschalten und die Alertswiss-Kanäle checken.
Die Zukunft heißt Cell Broadcast
Die App hat Grenzen: Ihre Reichweite. Obwohl über zwei Millionen Mal installiert, erreicht sie nicht alle. Zudem braucht sie funktionierende Mobilfunknetze.
Daher plant der Bundesrat die Einführung von Cell Broadcast bis 2029. Diese Technologie sendet Textnachrichten an alle Handys in einer Funkzelle – ohne App. Mehrere Nachbarländer nutzen sie bereits.
Cell Broadcast soll die App ergänzen, nicht ersetzen. Für detaillierte Informationen und persönliche Vorsorge bleibt Alertswiss wichtig. Die heutigen Tests zeigen, wie sich das Schweizer Warnsystem für die vernetzte Welt wappnet.
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