Schalke, Anleihe

Schalke 04 Anleihe: Solider Halbzeitbericht

24.03.2026 - 13:14:28 | boerse-global.de

Der FC Schalke 04 meldet für das erste Halbjahr 2025/2026 einen Gewinn und hat zwei landesverbürgte Darlehen über 25 Millionen Euro vollständig getilgt. Die Nettoeigenkapitalregel wird erfüllt.

Schalke 04 Anleihe: Solider Halbzeitbericht - Foto: über boerse-global.de
Schalke 04 Anleihe: Solider Halbzeitbericht - Foto: über boerse-global.de

Der FC Schalke 04 meldet für das erste Halbjahr 2025/2026 erneut schwarze Zahlen. Mit einem Konzernüberschuss von 2,5 Millionen Euro liegt Königsblau zwar deutlich unter dem Vorjahreswert von 6,6 Millionen Euro, aber klar im geplanten Zielkorridor. Der Rückgang erklärt sich fast vollständig durch weniger Sonderveranstaltungen in der VELTINS-Arena.

Der Gesamtumsatz sank von 95,0 auf 83,5 Millionen Euro. Doch zwei Bereiche liefen gegen den Trend: Sponsoring legte auf 20,4 Millionen Euro zu (Vorjahr: 18,2 Millionen Euro), Merchandising wuchs auf 11,2 Millionen Euro (Vorjahr: 9,4 Millionen Euro). Selbst im dritten Jahr der zweiten Liga wirtschaftet der Club damit in mehreren Segmenten oberhalb des Ligadurchschnitts.

Schuldenabbau als eigentliche Schlagzeile

Der finanzielle Kernfortschritt liegt woanders. Schalke hat im ersten Halbjahr zwei landesverbürgte Darlehen über insgesamt mehr als 25,4 Millionen Euro vollständig zurückgezahlt — darunter einen Konsortialkredit aus dem Jahr 2018 sowie ein Corona-Darlehen aus dem Jahr 2020. Finanziert wurde der Abbau über eine neue Unternehmensanleihe 2025/2030 mit einem Volumen von 90 Millionen Euro, die erfolgreich am Markt platziert wurde.

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Die Nettofinanzverbindlichkeiten stiegen stichtagsbedingt leicht von 110,8 auf 116,4 Millionen Euro. Bis zum Jahresende erwartet der Club ein konstantes Niveau. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag reduzierte sich von 99,1 auf 96,6 Millionen Euro.

Eigenkapitalregel erfüllt, Stadionanteile gestärkt

Ein wichtiges regulatorisches Signal: Schalke wird die Nettoeigenkapitalregel der DFL für 2025 erfüllen. Grundlage ist eine Anpassung der Lizenzierungsordnung, die seit Dezember 2025 neben der Jahresbetrachtung auch einen Dreijahreszeitraum von 2023 bis 2025 berücksichtigt.

Zusätzliche Eigenkapitalstärkung kommt aus dem Verkauf von Stadionanteilen im Wert von 7,5 Millionen Euro an die Fördergenossenschaft Auf Schalke eG. Gleichzeitig sichert sich der Verein über eine Call-Option, die Ende 2026 wirksam wird, Anteile an der Stadiongesellschaft zurück, die einst an die Stadtwerke veräußert worden waren.

Für das Gesamtjahr 2025/2026 peilt Schalke ein ausgeglichenes Ergebnis bis hin zu einem Gewinn im einstelligen Millionenbereich an — vorausgesetzt, der Aufstieg in die Bundesliga bleibt aus. Bei einem sportlichen Durchmarsch ins Oberhaus würde ein Fehlbetrag im niedrigen einstelligen Millionenbereich entstehen, bedingt durch aufstiegsbedingte Mehraufwendungen.

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