Saudi Aramco Aktie: Drohnenangriff vereitelt
02.03.2026 - 11:36:38 | boerse-global.deDicke Rauchwolken über einer der größten Raffinerien der Welt – doch die Ölproduktion läuft weiter. In Saudi-Arabien haben mutmaßlich iranische Drohnen die Aramco-Anlage in Ras Tanura attackiert. Was zunächst nach einem schweren Vorfall aussah, entpuppte sich als abgewehrter Angriff ohne größere Folgen für die Produktion.
Zwei Drohnen attackierten gestern die Ölraffinerie im Osten des Landes. Die saudische Luftabwehr fing beide ab und zerstörte sie, bevor sie ernsthaften Schaden anrichten konnten. Durch herabfallende Trümmerteile brach zwar ein Feuer aus, Opfer gab es aber nicht. Einige Trümmer kamen auch in Wohngebieten herunter – ein alarmierendes Detail, das zeigt, wie nah die Bedrohung an zivilen Bereichen vorbeiging.
Produktion unbeeinträchtigt
Das saudische Energieministerium reagierte schnell. Einige Anlagenteile wurden als Vorsichtsmaßnahme vorübergehend geschlossen. Doch schon kurz darauf kam Entwarnung: Die Ölproduktion und der Betrieb in Ras Tanura laufen normal weiter. Keine Auswirkungen auf die Förderung, keine Engpässe bei der Verarbeitung. Die Raffinerie verarbeitet täglich 550.000 Barrel Öl – das macht sie zu einer der größten Anlagen des Königreichs.
Der staatliche Ölriese Aramco selbst äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Das ist durchaus bemerkenswert, denn das Unternehmen ist trotz aller Diversifizierungsbemühungen weiterhin das Rückgrat der saudischen Staatseinnahmen. Jede Störung der Produktion hat direkte Auswirkungen auf die Finanzen des Königreichs.
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Erinnerung an 2019
Der Angriff weckt Erinnerungen an einen weit folgenreicheren Vorfall vor einigen Jahren. Damals wurden die größte Ölraffinerie des Landes in Abkaik sowie das Ölfeld Churais getroffen. Die saudische Ölproduktion brach drastisch ein, die Ölpreise schossen auf dem Weltmarkt in die Höhe. Diesmal blieb ein solches Szenario aus – die Abwehr funktionierte.
An der Saudi Arabia Stock Exchange verlor die Aramco-Aktie zuletzt 0,67 Prozent. Eine vergleichsweise moderate Reaktion, die zeigt, dass die Märkte den Vorfall nicht als ernsthafte Bedrohung für die Produktionskapazitäten werten. Die Luftabwehr hat funktioniert, die Produktion läuft – vorerst bleibt alles beim Alten.
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