Sartorius Stedim, FR0013154002

Sartorius Pipette Picus von Sartorius Stedim Biotech - Ergonomie für präzise Laborroutinen

04.07.2026 - 10:31:18 | ad-hoc-news.de

Sartorius Pipette Picus bietet elektronische Mehrkanal-Pipettierung mit programmierbaren Modi für Hochdurchsatz-Labore. Wer Sartorius Stedim Biotech Aktien (ISIN FR0013154002) hält, sollte dieses Produkt kennen.

Sartorius Stedim, FR0013154002
Sartorius Stedim, FR0013154002

Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Geprueft am 04.07.2026, 10:30 Uhr. Details im Impressum.

Die Sartorius Pipette Picus klickt leise, während Laborantin Jana Müller ihre 96-Well-Platte Reihe für Reihe bestückt und den weichen Widerstand des elektronischen Auslösers unter dem Daumen spürt. Die Pipette liegt stabil in der Hand, das Gewicht verteilt sich deutlich leichter als bei klassischen mechanischen Modellen. Nach einer Stunde Mikrotiterarbeit meldet das Display den nächsten Schritt, ihr Daumen fühlt sich noch erstaunlich entspannt an.

Elektronische Pipette für das Hochdurchsatz-Labor

Die Sartorius Pipette Picus ist eine elektronische Kolbenhub-Pipette, die speziell für repetitive und Hochdurchsatz-Anwendungen im Labor entwickelt wurde. Laut Hersteller gibt es die Picus als Einkanal- und Mehrkanal-Versionen mit verschiedenen Volumenbereichen von Mikrolitern bis zu einigen Millilitern, wodurch sie sich für Assays wie ELISA, qPCR oder Serienverdünnungen eignet. Herstellerseite zur Picus Elektronikpipette

Produktmanagerin Dr. Anu Salonen betont in einer Vorstellung der Serie, dass die Picus mit einer ergonomischen Form und reduziertem Gewicht konzipiert wurde, um Muskelbelastungen in der Hand und im Unterarm zu verringern. Laut technischen Daten bringt die Pipette je nach Modell deutlich unter 100 Gramm auf die Waage, während der Schwerpunkt auf Griffhöhe liegt, was das Halten in vertikaler Position erleichtert. Übersicht Pipettieren bei Sartorius

Programmierbare Modi und digitale Anzeige

Die Sartorius Pipette Picus verfügt über ein beleuchtetes Display am oberen Ende des Geräts, auf dem Anwender Volumina, Modi und Schrittfolgen ablesen und anpassen können. Die elektronischen Modelle bieten laut Datenblatt verschiedene vorprogrammierte Pipettierfunktionen wie Standardpipettierung, reverses Pipettieren, Mehrfachdispensierung, Serienverdünnung und Mischfunktionen, sodass viele typische Laborabläufe direkt an der Pipette eingestellt werden können. Produktlisting Picus bei einem Laborhändler

Im Arbeitsalltag bedeutet das für Nutzer wie den Mikrobiologen Dr. Luca Ferreira, dass er bei Reihenverdünnungen nicht mehr manuell mitzählen muss, welches Verdünnungsstadium gerade in welchem Well angekommen ist. Die Picus zeigt den jeweiligen Modus und die Schrittzahl an und lässt sich so sequenziell durch einen Versuch führen. Das reduziert Fehlerquellen, gerade wenn parallel mehrere Assays laufen und die Aufmerksamkeit ständig wechseln muss.

Vertiefen & einordnen

Wie die Picus ins Sartorius Portfolio passt

Weitere Informationen zur Rolle der Pipettierlösungen im Konzern und Kennzahlen zur Sartorius Stedim Biotech Aktie finden Sie im Themenbereich bei ad-hoc-news sowie direkt beim Unternehmen.

Ergonomie und Belastungsreduktion im Labor

Bei der Sartorius Pipette Picus steht die Ergonomie im Mittelpunkt des Produktdesigns. Die Griffoberfläche ist leicht strukturiert und fühlt sich trocken an, auch wenn die Hände durch Nitrilhandschuhe leicht feucht werden. Viele Anwender berichten in Erfahrungsberichten, dass die Daumenbelastung deutlich geringer ist als bei mechanischen Pipetten, weil der elektronische Antrieb einen Großteil der Kraft übernimmt. Fachartikel zu ergonomischen Pipetten

CEO Joachim Kreuzburg verweist in Unternehmenspräsentationen regelmäßig darauf, dass Sartorius mit seinen Pipettierlösungen nicht nur Präzision, sondern auch Gesundheitsschutz der Laborkräfte adressiert. Im Laboralltag entstehen über Jahre repetitive Belastungen durch tausende Pipettierbewegungen pro Woche. Eine leichtere Pipette wie die Picus mit optimierter Griffgeometrie, geringer Bedienkraft und ausgewogener Gewichtsverteilung kann dazu beitragen, Beschwerden im Handgelenk zu reduzieren, was langfristig auch Ausfallzeiten senken dürfte. Investor Relations Präsentationen von Sartorius

Mehrkanal-Varianten für Mikrotiterplatten

Die Sartorius Pipette Picus ist in Mehrkanal-Varianten erhältlich, die beispielsweise acht oder zwölf Kanäle abdecken und direkt auf die typischen Reihen und Spalten von Mikrotiterplatten ausgelegt sind. Für Anwendungen wie Zellkulturassays, HTS-Screens oder Proteinbestimmungen in 96-Well- oder 384-Well-Formaten spart das viel Zeit, weil pro Hub gleich mehrere Wells befüllt werden. Die elektronische Steuerung hilft dabei, einheitliche Dispensiervolumina über alle Kanäle sicherzustellen. Übersicht Mehrkanal-Pipetten von Sartorius

Laborleiterin Dr. Meike van der Meer schildert, wie ihr Team in einem Biotech-Startup täglich mit Plattenlayouts arbeitet, bei denen mehrere Assays nebeneinander laufen. Die Picus Mehrkanal-Pipette erlaubt es, definierte Pipettierfolgen zu programmieren und dann reproducible in Serie abzuarbeiten. Fehlerhafte Wells fallen sofort auf, wenn eine Reihe im Display nicht konsistent angezeigt wird. Das ist gerade bei automatisierten Auslesesystemen wichtig, damit die Datenqualität stimmt und die Auswertungssoftware keine fehlerhaften Kurven generiert.

Kalibrierung, Wartung und Qualitätssicherung

Für die Sartorius Pipette Picus ist eine regelmäßige Kalibrierung vorgesehen, um Volumenabweichungen zu minimieren und die Spezifikationen einzuhalten. Sartorius bietet hierfür Kalibrierservices sowie standardisierte Protokolle an, die sich in bestehende Qualitätssicherungssysteme integrieren lassen, etwa nach ISO- oder GLP-Richtlinien. Anwender können sich entscheiden, ob sie interne Kalibrierlabore nutzen oder die Pipetten extern beim Hersteller prüfen lassen. Sartorius Pipettenservice und Kalibrierung

Gerade in regulierten Bereichen wie der biopharmazeutischen Produktion oder klinischen Diagnostik, in denen Pipettiervolumina direkt auf Dosierungen und Grenzwerte einzahlen, ist die Dokumentation der Pipettenleistung zentral. Die Picus lässt sich mit Seriennummern und Kalibrierzertifikaten klar einem Gerät und einem Zeitraum zuordnen. Qualitätmanager wie Dr. Stefan Hofer können so bei Audits nachweisen, dass die Pipette zum Zeitpunkt entsprechender Messungen innerhalb der zulässigen Toleranzen lag.

Anwendungsfelder in Forschung und Produktion

Die Sartorius Pipette Picus findet sich typischerweise in akademischen Forschungslaboren, Biotech-Startups, pharmazeutischen Entwicklungsabteilungen und in Analyselaboren von Vertragsdienstleistern. In der Grundlagenforschung wird sie beispielsweise bei Genexpressionsstudien eingesetzt, in denen zahlreiche qPCR-Reaktionen mit kleinsten Volumina angesetzt werden. Die elektronische Steuerung hilft dort, Pipettierfehler zu minimieren, die sonst die Aussagekraft ganzer Experimente infrage stellen könnten.

In der pharmazeutischen Entwicklung nutzen Teams wie das von Dr. Claudia Stein die Picus, um Screening-Bibliotheken von Wirkstoffkandidaten auf Enzymassays oder Zellviabilität zu testen. Wenn über Wochen hunderttausende Wells befüllt und ausgelesen werden, zählen sowohl Präzision als auch Geschwindigkeit. Die Picus reiht sich in ein Umfeld ein, in dem häufig halbautomatische oder vollautomatische Pipettierstationen dominieren, aber manuelle Eingriffe bei Spezialassays oder Validierungsschritten weiterhin mit der Hand durchgeführt werden.

Rolle im Sartorius Stedim Biotech Portfolio und Aktienbezug

Im Gesamtportfolio von Sartorius Stedim Biotech steht die Sartorius Pipette Picus im Bereich Laborinstrumente und Pipettieren neben anderen Produktlinien wie mechanischen Pipetten, Dispensern und Zubehör wie Pipettenspitzen. Während Großanlagen für Filtration, Bioreaktoren oder Einwegtechnologie in den Umsatzstatistiken deutlich prominenter erscheinen, tragen die Pipettierlösungen mit stabiler Nachfrage im Laborsegment zur Planbarkeit des Geschäfts bei. Für Sartorius ist dieser Bereich zugleich eine Möglichkeit, in frühen Forschungsstadien präsent zu sein und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Sartorius Gesamtportfolio

Die Sartorius Stedim Biotech Aktie ist an der Euronext Paris gelistet und spiegelt die Erwartungen der Anleger an das Geschäft mit Bioprozesslösungen und Laborinstrumenten wider. Die Entwicklung der Pipettierprodukte wie der Picus fließt dabei mittelbar in die Bewertung ein, weil sie die Position von Sartorius im Laboralltag stärkt, ohne jedoch kursbestimmend im Alleingang zu sein.

Fakten zur Sartorius Pipette Picus

  • Produkt: Sartorius Pipette Picus
  • Hersteller: Sartorius Stedim Biotech S.A.
  • Kategorie: B2B/Pro-Linie
  • Markteinfuehrung: Laut Hersteller seit mehreren Jahren im internationalen Laborsegment etabliert
  • UVP / Preis: je nach Kanal und Konfiguration meist im hohen dreistelligen Euro-Bereich
  • Verfuegbarkeit: ueber Sartorius Direktvertrieb und Laborfachhaendler weltweit, inklusive Europa und Nordamerika
  • Zielgruppe: Forschungslabore, biopharmazeutische Entwicklung, Diagnostik- und Auftragslabore
  • Besonderheit / USP: elektronische Mehrkanal-Pipettierung mit ergonomischem Design und programmierbaren Pipettiermodi fuer Hochdurchsatz-Anwendungen

Sartorius Pipette Picus in Social Media und Video

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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