Santander-Kunden, Visier

Santander-Kunden im Visier neuer SMS-Betrüger

04.01.2026 - 07:03:12

Betrüger nutzen gefälschte Santander-SMS mit Vertragsaktualisierungen, um Bankdaten und Einmal-Passwörter zu stehlen. Verbraucherschützer warnen vor der raffinierteren Masche.

Eine raffinierte Welle von SMS-Phishing-Angriffen zwingt Verbraucherschützer und IT-Sicherheitsexperten zu dringenden Warnungen. Die Betrüger nutzen gefälschte Vertrags-Updates, um an sensible Bankdaten zu gelangen.

Gefährliche „Vertragsaktualisierung“ per SMS

Die neue Betrugsmasche setzt auf den Vorwand dringender Vertragsinformationen. Kunden erhalten SMS, die angeblich von Santander stammen und zur sofortigen Verifikation von Kontodaten auffordern, um eine „Service-Unterbrechung“ zu vermeiden. Ein enthalten Link führt auf täuschend echte Fake-Webseiten. Das Besondere: Durch Nummern-Spoofing erscheinen die Betrugs-SMS im selben Nachrichten-Thread wie echte Santander-Mitteilungen. Diese Nähe zu vertrauenswürdigen Nachrichten senkt die natürliche Skepsis der Empfänger erheblich.

Die gefälschten Seiten sammeln nicht nur Login-Daten, sondern auch Einmal-Passwörter (OTPs). Damit können die Täter in Echtzeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung umgehen und Konten übernehmen. Die Domains dieser Phishing-Seiten sind oft nur wenige Stunden aktiv, was eine schnelle Sperrung erschwert.

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Warum die Angriffe jetzt besonders erfolgreich sind

Die Timing-Kalkulation der Betrüger ist perfekt. Anfang Januar erwarten viele Verbraucher administrative Nachrichten zu Verträgen oder Jahreswechseln. Das Thema „Vertragsaktualisierung“ trifft daher auf besonders fruchtbaren Boden. Diese Kampagne setzt einen Trend aus dem Jahr 2025 fort: Impersonation-Betrug, bei dem sich Kriminelle als vertrauenswürdige Institutionen ausgeben.

Die technische Qualität hat sich deutlich verbessert. Statt holprig übersetzter Texte verwenden die Betrüger nun korrektes Deutsch und professionelles Format. Selbst das SSL-Sicherheitszertifikat (das Schloss-Symbol) wird auf den Fake-Seiten eingesetzt, um Seriosität vorzutäuschen.

Was Verbraucher jetzt tun müssen

Verbraucherschützer betonen: Seriöse Banken fordern nie per SMS zur Eingabe sensibler Daten auf oder schicken direkte Login-Links. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen:

  • Keine Links in unerwarteten SMS anklicken – auch nicht bei vermeintlich bekannten Absendern.
  • Anfragen direkt prüfen – durch Login in der offiziellen Banking-App oder Anruf bei der auf der Karte hinterlegten Service-Nummer.
  • Nicht antworten – jede Reaktion bestätigt nur, dass die Nummer aktiv ist.
  • SMS als Spam melden – beim Mobilfunkanbieter und dann löschen.

Die Zukunft der digitalen Bank-Betrügereien

Experten sehen in dieser Kampagne einen Vorboten für das Jahr 2026. Sie erwarten, dass Kriminelle zunehmend KI-gestützte Tools einsetzen, um Nachrichten massenhaft zu personalisieren und noch glaubwürdiger zu machen. Thematisch bieten die anstehende Steuererklärung oder regulatorische Änderungen reichlich Material für neue Betrugs-Szenarien.

Als Konsequenz könnte die Branche den Abschied von SMS-basierter Zwei-Faktor-Authentifizierung beschleunigen. Sicherere Alternativen wie App-basierte Bestätigungen oder Hardware-Security-Keys sind schwerer zu kompromittieren. Bis dahin bleibt die Wachsamkeit der Nutzer die entscheidende Verteidigungslinie.

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