Sangamo: Zacks stuft auf Strong Sell herab
28.04.2026 - 13:23:36 | boerse-global.deSangamo Therapeutics steht mit dem Rücken zur Wand. Während die klinischen Daten für eine Gentherapie gegen Morbus Fabry überzeugen, schmilzt das Kapital bedrohlich schnell dahin. Das Unternehmen braucht dringend eine neue Finanzierung.
Analysten uneinig über die Bewertung
Die Experten sind sich uneinig. Zacks Research stufte die Aktie kürzlich auf „Strong Sell“ herab. Parallel dazu hält HC Wainwright an einer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 10 Dollar fest. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt derzeit bei 5,50 Dollar.
Die Bilanz stützt die vorsichtige Haltung vieler Marktteilnehmer. Der Jahresumsatz sank zuletzt auf knapp 40 Millionen Dollar. Der Nettoverlust weitete sich derweil auf 122,9 Millionen Dollar aus. Das Eigenkapital rutschte sogar in den negativen Bereich.
Liquidität reicht nur noch wenige Monate
Sangamo verfügt nur noch über liquide Mittel von etwa 21 Millionen Dollar. Das Geld reicht voraussichtlich nur bis zum Beginn des dritten Quartals 2026. Ohne neue Partner oder frisches Kapital ist der Fortbestand gefährdet. Das Management äußerte bereits erhebliche Zweifel an der Fortführung der Geschäftstätigkeit.
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Ein strukturelles Problem verschärft die Lage. Die Frist für die Nasdaq-Mindestanforderungen lief am 27. April ab. Ein Wechsel in den außerbörslichen Handel droht. Dies könnte die Liquidität der Aktie massiv einschränken und weitere Kapitalerhöhungen erschweren.
Fortschritte in der klinischen Pipeline
Operativ gibt es hingegen Fortschritte. Sangamo bereitet die Zulassung für seine Fabry-Gentherapie vor. Die Einreichung bei der FDA ist für den Sommer 2026 geplant. Die Daten der STAAR-Studie zeigten zuvor positive Effekte auf die Nierenfunktion der Patienten. Die FDA akzeptierte diese Ergebnisse bereits als Grundlage für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren.
Das Unternehmen baut parallel dazu sein Neurologie-Segment aus. Die US-Behörde FDA erteilte einem Wirkstoff gegen chronische Schmerzen bereits den Fast-Track-Status. Eine Kooperation mit Eli Lilly soll ferner neue Medikamente für das zentrale Nervensystem entwickeln. Dieser Vertrag umfasst bis zu fünf verschiedene Krankheitsziele.
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Für das Jahr 2026 plant der Vorstand mit Betriebsausgaben zwischen 120 und 140 Millionen Dollar. Diese Planung steht jedoch unter dem Vorbehalt einer erfolgreichen Anschlussfinanzierung.
Sangamo braucht kurzfristig einen Partner für die Vermarktung der Fabry-Therapie. Ein solcher Deal könnte die Finanzierung sichern und das klinische Programm validieren. Ohne diese Einigung droht dem Unternehmen trotz medizinischer Hoffnung das Geld auszugehen.
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