Samsung, Neurable

Samsung und Neurable machen das Gehirn zum Fitness-Tracker

07.01.2026 - 05:09:12

Die CES 2026 in Las Vegas wird zum Startschuss für die Ära der “Neuro-Fitness”. Führende Tech-Unternehmen stellen Geräte vor, die kognitive Gesundheit messen und trainieren sollen.

Während frühere Messen von Schrittzählern dominiert wurden, geht es jetzt um das Gehirn. Samsung und Neurotech-Firmen wie Neurable zeigen Lösungen, die geistigen Abbau nicht nur überwachen, sondern aktiv bekämpfen wollen. Experten sprechen bereits vom Jahr der kognitiven Integration.

Das Galaxy-Ökosystem erhält eine neue “Brain Health”-Funktion. Sie nutzt die Sensoren von Smartwatch und Galaxy Ring, um frühe Anzeichen kognitiver Veränderungen zu erkennen.

Die KI analysiert dabei indirekte Marker wie:
* Veränderungen im Gangbild
* Abweichungen in der Sprachmelodie
* Auffälligkeiten in den Schlafmustern

Weicht ein Nutzer von seinem individuellen Basisprofil ab, schlägt das System Alarm. Es schlägt dann personalisierte “Gehirn-Trainings-Programme” vor. Diese kombinieren körperliche Bewegung mit Gedächtnisaufgaben – eine Methode, die als “Dual-Tasking” bekannt ist.

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Neurables Kopfhörer messen Gehirnströme live

Der Neurotech-Pionier Neurable geht gemeinsam mit HyperX einen direkteren Weg. Ihre neuen Kopfhörer verfügen über integrierte EEG-Sensoren.

Diese messen in Echtzeit:
* Den kognitiven Belastungszustand (Cognitive Load)
* Den Fokus des Nutzers

Statt sich auf subjektives Empfinden zu verlassen, erhalten Nutzer so objektives Feedback über ihre Gehirnaktivität. Therapeutisch könnte dies helfen, den mentalen Fokus gezielt zu steuern und das Training im optimalen Lernbereich zu halten.

“CogXergaming” verbindet Bewegung mit Denksport

Neue Forschungsergebnisse untermauern den Trend. Sie belegen die Wirksamkeit von “CogXergaming” – einer Kombination aus körperlicher Bewegung und kognitiven Aufgaben.

Aktuelle Studien zeigen: Diese doppelte Herausforderung regt die Bildung neuer Nervenzellen stärker an als reines Gehirnjogging oder Sport allein. Besonders für die Demenz-Prävention sind die Ergebnisse vielversprechend. Die neuen Geräte nutzen Gamification, um diese wissenschaftlichen Erkenntnisse alltagstauglich zu machen.

Vom Körper- zum Gehirn-Wächter

Die Entwicklungen markieren einen fundamentalen Wandel. Die “Quantified Self”-Bewegung erfasst nun auch das Gehirn als trainierbares Organ. Angesichts einer alternden Bevölkerung könnte dies die Gesundheitssysteme entlasten.

Doch die intimen Daten werfen Fragen auf. Kritiker fordern robuste Sicherheitsarchitekturen für neuronale Informationen. Samsung verspricht, sensible Gesundheitsdaten lokal auf dem Gerät zu verarbeiten, statt sie in die Cloud zu schicken.

Branchenbeobachter erwarten nun eine rasante Adaption. Weitere Tech-Giganten dürften ähnliche Funktionen folgen lassen. Die Grenze zwischen medizinischem Gerät und Consumer-Elektronik verschwimmt weiter.

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