Samsung, SDI

Samsung SDI Aktie: Ausländer kaufen 415 Milliarden Won

23.05.2026 - 10:49:47 | boerse-global.de

Internationale Investoren setzen auf Samsung SDI und kaufen trotz gestopptem GM-Projekt und operativer Verluste gezielt Aktien zu.

Samsung SDI Aktie: Ausländer kaufen 415 Milliarden Won - Foto: über boerse-global.de
Samsung SDI Aktie: Ausländer kaufen 415 Milliarden Won - Foto: über boerse-global.de

Ein ungewöhnliches Bild am südkoreanischen Aktienmarkt: Während ausländische Investoren massiv Tech-Werte abstoßen, sammeln sie gezielt Aktien von Samsung SDI ein. Der Batteriehersteller profitiert von einer Sonderrolle – trotz operativer Hürden.

Milliardenabflüsse aus Südkorea

Vergangene Woche zogen internationale Anleger kräftig Kapital aus dem KOSPI-Index ab. Insgesamt flossen netto 46,3 Billionen Won ab. Die Verkäufe konzentrierten sich auf die Schwergewichte SK hynix und Samsung Electronics – allein 83 Prozent der Abflüsse entfielen auf die beiden Halbleiterkonzerne.

Parallel dazu griffen ausländische Profis bei Samsung SDI zu. In zwölf Handelssitzungen verbuchten sie Nettozukäufe in Höhe von 415,1 Milliarden Won. Der KOSPI notierte am Freitag bei 7.847 Punkten, gestützt von einheimischen Anlegern. Die europäisch gelistete Aktie liegt aktuell bei 90,80 Euro – ein Minus von knapp 12 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch bei 103 Euro, aber immer noch 271 Prozent über dem Jahrestief von 24,47 Euro. Der 14-Tage-RSI von 37,4 deutet auf eine leichte Unterbewertung hin.

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GM-Projekt auf Eis gelegt

Dabei läuft es operativ noch nicht rund. Das geplante Gemeinschaftsprojekt mit General Motors in Indiana wurde vorerst gestoppt. Die Batteriefabrik war mit 3,5 Milliarden Dollar budgetiert, der Produktionsstart für 2027 vorgesehen. Der Stopp spiegelt die aktuellen Anpassungen der Branche an die verhaltene E-Auto-Nachfrage wider – kein Sonderfall, aber ein spürbarer Dämpfer.

Auch die Konkurrenz sortiert sich neu. Das Ford-SK-On-Joint-Venture wurde aufgelöst, eine neue Einheit namens SK On Tennessee übernahm die Anlagen in Stanton.

Fortschritte bei Verlusten und Technologie

Im ersten Quartal 2026 konnte Samsung SDI die operativen Verluste im Vergleich zum Vorjahr um rund 64 Prozent reduzieren. Das Unternehmen sicherte sich Kreditlinien über 400 Milliarden Won und arbeitet an Lithium-Metall- und Feststoffbatterien der nächsten Generation. Zu den Kunden zählen BMW, Stellantis und GM.

Analysten rechnen für die zweite Jahreshälfte mit einer Erholung. Dann muss der Konzern zeigen, ob er die Produktionspipeline trotz der GM-Pause auf Kurs hält. Der Rücksetzer vom Rekordhoch im April könnte eine Verschnaufpause sein – oder die Ruhe vor dem nächsten Sturm.

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