Samsung SDI Aktie: 10 Billionen Won für Mercedes-Benz
12.05.2026 - 14:41:27 | boerse-global.deStarke Quartalszahlen, ein neuer Milliarden-Vertrag und trotzdem ein Kursrutsch. Bei Samsung SDI klaffen operative Erfolge und die heutige Marktreaktion weit auseinander. Die Aktie verliert am Dienstag fast acht Prozent auf 88,80 Euro. Zuvor hatte das Papier seit Jahresbeginn allerdings um beachtliche 125 Prozent zugelegt.
Das operative Geschäft liefert klare Signale. Der Batteriehersteller steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal 2026 um knapp 13 Prozent. Parallel dazu schrumpfte der operative Verlust um 64 Prozent auf 155,6 Milliarden Won. Damit übertraf der südkoreanische Konzern die Markterwartungen deutlich.
Den Ausschlag gab das Geschäft mit Energiespeichersystemen (ESS). Großaufträge aus den USA trieben den Absatz an. Die Nachfrage nach Batterien für Elektroautos blieb derweil schwach. In Europa dämpfen gelockerte CO2-Vorgaben den Markt. Das Management rechnet für das zweite Quartal dennoch mit weiter sinkenden Verlusten.
Milliarden-Vertrag mit Mercedes-Benz
Ein neuer Großauftrag stärkt die Position im Automobilsektor. Samsung SDI liefert künftig Batterien an Mercedes-Benz. Das Volumen des mehrjährigen Vertrags übersteigt zehn Billionen Won. Das sind umgerechnet etwa 6,8 Milliarden US-Dollar.
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Die Stuttgarter verbauen die Hochleistungszellen in kommenden Elektro-SUVs und Coupés. Damit beliefert Samsung SDI nun alle drei deutschen Premium-Autobauer direkt. Die Unternehmen planen außerdem die gemeinsame Entwicklung neuer Batterietechnologien für zukünftige Fahrzeugmodelle.
Feststoffbatterien für Roboter
Abseits des Kerngeschäfts treibt der Konzern neue Technologien voran. Samsung SDI präsentierte erste Muster einer Feststoffbatterie. Diese sollen künftig in humanoiden Robotern und KI-Anwendungen arbeiten. Die Massenproduktion startet in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres.
Ein Hindernis bleibt die US-Regulierung. Neue Vorschriften zwingen das Unternehmen zum Umbau seiner Lieferketten. Samsung SDI muss sich schrittweise von chinesischen Zulieferern für Kathodenmaterialien lösen. Die Folge: anhaltend hohe Investitionen in den kommenden Monaten.
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Dieser teure Umbau trifft auf eine ohnehin hohe Bewertung. Die Aktie handelt nach der jüngsten Rally extrem volatil. Im zweiten Quartal rückt nun die operative Marge in den Fokus. Das Management erwartet dann einen weiteren Rückgang der Verluste durch das wachsende ESS-Geschäft.
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