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Samsung SDI: 3,58 Billionen Won übertreffen Konsens

28.04.2026 - 05:07:49 | boerse-global.de

Samsung SDI übertrifft Umsatzerwartungen und treibt den Wandel zu Robotik und Feststoffbatterien voran. Die Aktie legt seit Jahresbeginn stark zu.

Samsung SDI: 3,58 Billionen Won übertreffen Konsens - Foto: über boerse-global.de
Samsung SDI: 3,58 Billionen Won übertreffen Konsens - Foto: über boerse-global.de

Samsung SDI schlägt einen neuen Kurs ein. Der südkoreanische Batteriehersteller will sich künftig stärker auf humanoide Robotik und Feststoffbatterien konzentrieren, um die Flaute im Elektroautomarkt zu umschiffen. Erste Zahlen für das Auftaktquartal 2026 deuten bereits eine Stabilisierung an.

Der Umsatz lag im ersten Quartal bei 3,58 Billionen Won. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten von 3,39 Billionen Won. Zwar verbuchte Samsung SDI operativ einen Verlust von 155,6 Milliarden Won, dieser fiel jedoch deutlich geringer aus als die befürchteten 270 Milliarden Won.

In der zweiten Jahreshälfte strebt der Vorstand die Rückkehr in die Gewinnzone an. Eine Erholung der Auslastung in Europa könnte dieses Ziel stützen. Parallel dazu treibt das Management den Umbau des Portfolios voran.

Kapital für die Feststoffbatterie

Um die hohen Investitionen in die Serienfertigung von Feststoffbatterien zu stemmen, prüft das Unternehmen den Verkauf seiner Anteile an Samsung Display. Als potenzieller Käufer gilt die Konzernschwester Samsung Electronics. Die freiwerdenden Mittel fließen direkt in die Entwicklung neuer Zelltypen.

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Bis 2027 plant Samsung SDI die Massenproduktion von All-Solid-State-Zellen. Diese versprechen mit 900 Wattstunden pro Liter eine deutlich höhere Energiedichte als herkömmliche prismatische Batterien. Das Management sieht darin einen entscheidenden Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb.

Expansion in neue Märkte

Das Unternehmen blickt über den Automobilsektor hinaus. Humanoide Roboter und Flugtaxen benötigen leistungsstarke Energiespeicher, die Samsung SDI künftig liefern will. In der stationären Speicherung (ESS) konnte der Konzern bereits Erfolge verbuchen.

Berichten zufolge sicherte sich das Unternehmen neue Aufträge von Tesla für stationäre Speicherlösungen. In Nordamerika baut der Konzern zudem seine Kapazitäten über ein Joint Venture aus. Dort sollen künftig sowohl High-Nickel- als auch Lithium-Eisenphosphat-Zellen vom Band laufen.

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Die Börse honoriert die strategische Neuausrichtung. Seit Jahresbeginn kletterte die Aktie um rund 132 Prozent nach oben. Mit einem aktuellen Kurs von 91,00 Euro notiert das Papier nur knapp unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch von 98,40 Euro.

Anleger blicken nun auf die kommenden Monate. Die geplante Rückkehr zur Profitabilität im zweiten Halbjahr bleibt die wichtigste Marke für die kurzfristige Kursentwicklung. Die endgültige Entscheidung über den Produktionsstart neuer Natrium-Ionen-Batterien wird bis Anfang 2027 erwartet.

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