Samsung SDI: 1 Billion Won für AWS-Datenzentren
29.04.2026 - 03:29:27 | boerse-global.deSamsung SDI hat die Erwartungen des Marktes für das erste Quartal 2026 deutlich übertroffen. Während Analysten mit tiefroten Zahlen rechneten, fiel der operative Verlust geringer aus als befürchtet. Parallel dazu nährt ein potenzieller Großauftrag von Amazon Web Services den Optimismus der Anleger.
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 12,6 Prozent auf rund 3,58 Billionen Won. Der operative Verlust belief sich auf 155,6 Milliarden Won — ein Wert, der deutlich über der Konsensschätzung lag. Experten hatten im Vorfeld mit einem Minus von 270,7 Milliarden Won gerechnet. Unterm Strich kehrte das Unternehmen mit einem Nettogewinn von 56,1 Milliarden Won in die Gewinnzone zurück.
Verhandlungen mit Amazon Web Services
Ein wesentlicher Treiber für die aktuelle Stimmung sind Berichte über eine weitreichende Kooperation. Samsung SDI steht offenbar kurz vor dem Abschluss eines Liefervertrags mit Amazon Web Services (AWS). Es geht um Batterie-Backup-Systeme für Rechenzentren, sogenannte BBU-Einheiten, die für die unterbrechungsfreie Stromversorgung kritisch sind.
Das Volumen des potenziellen Auftrags wird auf rund eine Billion Won geschätzt, was etwa 700 Millionen bis eine Milliarde US-Dollar entspricht. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass lediglich die Preisgestaltung noch offen ist. Indes profitiert das Unternehmen von US-Steuergutschriften für die Produktion von Energiespeichern, die im ersten Quartal 80,5 Milliarden Won beisteuerten.
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Mehrere Investmentbanken haben ihre Kursziele nach den Neuigkeiten massiv angehoben:
- Mirae Asset Securities: Erhöhung von 600.000 auf 1.000.000 Won.
- NH Investment & Securities: Neues Ziel von 930.000 Won.
- Hana Securities: Anhebung auf 857.000 Won.
- Shinyeong Securities: Zielwert von 830.000 Won.
An der Börse spiegelte sich diese Zuversicht bereits wider: Die Aktie markierte in Korea ein neues 52-Wochen-Hoch. Auch in Europa zeigt der Trend nach oben, wo das Papier zuletzt bei 95,00 Euro notierte und seit Jahresbeginn ein Plus von über 140 Prozent verzeichnet.
Operative Wende in der zweiten Jahreshälfte
Das Management rechnet für das zweite Quartal mit einer weiteren Verringerung der Verluste. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 wird die Rückkehr zur vollen operativen Profitabilität angestrebt. Diese Erholung wird durch eine starke Nachfrage nach kleinen Batteriezellen für Elektrowerkzeuge und BBU-Anwendungen gestützt.
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Langfristig sichern Lieferverträge mit Hyundai und Kia ab 2026 sowie geplante Kooperationen mit Mercedes-Benz und BMW ab 2028 das Auftragsbuch. Samsung SDI setzt dabei verstärkt auf High-Nickel-Zellen, um sich im intensiven globalen Wettbewerb gegen Konkurrenten wie CATL zu behaupten.
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