Samsung, Galaxy

Samsung Galaxy S26: KI statt Kamera-Upgrade im Fokus

22.02.2026 - 21:39:11 | boerse-global.de

Samsungs neue Galaxy-S26-Serie setzt auf KI-gestützte Kameraoptimierungen und ein innovatives Privatsphären-Display, während Hardware-Updates zurückhaltend ausfallen. Die Vorbestellungen starten Ende Februar.

Samsungs neue Galaxy-S26-Serie setzt voll auf künstliche Intelligenz und Software-Optimierung, wie massive Leaks vor dem Launch zeigen. Wenige Tage vor der großen Präsentation am Mittwoch liegen die finalen Details der Flaggschiffe auf dem Tisch. Die Strategie ist klar: Statt rein auf neue Hardware zu setzen, will der südkoreanische Konzern die Leistung durch intelligente Software und lokale KI-Bearbeitung neu definieren.

KI revolutioniert die Smartphone-Fotografie

Das spektakulärste Merkmal? Die Kamera-Software. Während die Hardware im Galaxy S26 Ultra weitgehend unverändert bleibt – darunter der bekannte 200-Megapixel-Hauptsensor –, steckt der Fortschritt in der Rechenleistung. Ein neu entwickelter 12-Bit-Farbprozess mit fortschrittlicher KI soll laut geleakten Informationen vom 20. Februar störendes Farbbanding nahezu eliminieren. Das Ergebnis: glattere Übergänge und deutlich weniger Bildrauschen selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Direkt in die Kamera-App integriert erscheint zudem eine neue KI-Photo-Assist-Funktion. Sie soll prompt-basierte Bildbearbeitung und generative „Fill“-Funktionen ermöglichen. Nutzer könnten Fotos damit unmittelbar nach der Aufnahme nahtlos verändern. Auch die kleineren Modelle Galaxy S26 und S26+ profitieren von diesen Software-Upgrades, obwohl sie mit einer 50-Megapixel-Hauptkamera ausgestattet sind.

Der durchschaubare Bildschirm: „Privacy Display“ als Innovation

Eine echte Hardware-Neuheit ist das Flex Magic Pixel OLED-Display. Die als „Privacy Display“ vermarktete Technologie nutzt KI, um den Bildschirm aus seitlichen Blickwinkeln gezielt abzudunkeln. Für den Nutzer direkt vor dem Gerät bleiben Helligkeit und Schärfe dagegen erhalten.

Diese pixelgenaue Privatsphären-Kontrolle ist ein Durchbruch für Mobilbildschirme. Statt einer dauerhaft getrübten Folie lässt sich die Funktion einfach im Betriebssystem ein- und ausschalten. Gezielt richtet sich das Feature an Geschäftskunden und sicherheitsbewusste Nutzer, die ihr Smartphone häufig in der Öffentlichkeit verwenden.

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Rekord-Benchmarks und optimierte Ladegeschwindigkeit

Unter der Haube arbeitet voraussichtlich der Snapdragon 8 Elite Gen 5 von Qualcomm, in einigen Märkten auch Samsungs eigener Exynos 2600. Benchmark-Daten vom 21. Februar zeigen: Das Galaxy S26 Ultra soll das Apple iPhone 17 Pro Max in Einzel- und Multi-Core-Leistung überflügeln.

Experten führen die Rekordwerte auf maßgeschneiderte Optimierungen und ein verbessertes Kühlsystem zurück. So soll die KI-Leistung auch unter Dauerlast stabil bleiben. Die Akkukapazität des Ultra-Modells bleibt bei 5.000 mAh. Die Ladeeffizienz wurde jedoch optimiert: Von null auf 75 Prozent soll der Akku in nur 30 Minuten kommen.

Marktstart mit attraktiven Storage-Upgrades

Samsung setzt auf aggressive Launch-Angebote, um die voraussichtlich gestiegenen Preise abzufedern. Wie geleakte Vorbestell-Seiten zeigen, plant der Konzern erneut eine kostenlose Storage-Verdopplung. Wer die 256-GB-Variante vorbestellt, erhält automatisch das Modell mit 512 GB Speicher.

Die neuen Smartphones werden voraussichtlich zusammen mit der nächsten Generation der Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro auf den Markt kommen. Nach der Präsentation am 25. Februar in San Francisco starten die weltweiten Vorbestellungen. Die Auslieferung wird für Anfang März erwartet.

Die Galaxy-S26-Serie markiert einen Wendepunkt: Nicht die Hardware, sondern die Intelligenz dahinter soll den Unterschied machen. Ob die vielversprechenden KI-Features im Alltag halten, was die Leaks versprechen, wird über den Erfolg der Flaggschiffe entscheiden. Die Konkurrenz wird genau beobachten, wie der Markt auf ein Smartphone reagiert, das seine Stärke aus dem neuronalen Prozessor zieht.

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