Samsung Galaxy S21: Sicherheitsupdates enden nach fünf Jahren
09.02.2026 - 14:14:12Die beliebte Smartphone-Serie erhält ab sofort keine Sicherheitspatches mehr. Damit werden Millionen Geräte anfällig für neue Cyber-Bedrohungen.
Für Besitzer eines Galaxy S21, S21+ oder S21 Ultra beginnt heute eine unsichere Ära. Der südkoreanische Hersteller hat den Support für die Flaggschiffe von 2021 wie angekündigt eingestellt. Die Geräte sind zwar noch funktionstüchtig, laufen aber ohne Schutz vor neu entdeckten Sicherheitslücken.
Das letzte Sicherheitsnetz ist gespannt
Der letzte offizielle Patch für die S21-Reihe kam im Januar 2026. Dieses Update schloss noch einmal 55 kritische Schwachstellen im Android-System und in Samsungs eigener Software. Seit diesem Monat fallen die Modelle aus dem regelmäßigen Update-Zyklus. Einzige Ausnahme ist das später erschienene Galaxy S21 FE, das weiterhin vierteljährliche Patches erhält.
Ein offenes Tor für Hacker
Experten warnen vor den Folgen des sogenannten „Patch Gap“. Sobald Kriminelle neue Schwachstellen in aktuellen Android-Versionen finden, testen sie automatisch, ob diese auch in älteren, ungepatchten Systemen existieren. Für das S21 bleiben solche Türen nun dauerhaft offen.
Google warnte kürzlich, dass veraltete Android-Versionen zunehmend Ziel von Spyware werden. Der Basisschutz durch „Google Play Protect“ reicht nicht aus, um tiefgreifende Lücken im Systemkern zu schließen. Das Risiko für Banking-Trojaner oder Ransomware steigt.
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Millionen Geräte sind betroffen
Die Dimension ist enorm: Die S21-Serie war ein Verkaufsschlager und ist auch 2026 noch millionenfach im Einsatz. Viele Nutzer behalten ihre Smartphones heute länger – eine nachhaltige Praxis, die mit den kurzen Software-Supportzyklen kollidiert.
Schätzungen zufolge laufen bereits über 40 Prozent aller aktiven Android-Geräte ohne kritische Sicherheitsupdates. Mit dem S21 kommt jetzt eine riesige Nutzerbasis dazu.
Was können betroffene Nutzer tun?
Sicherheitsexperten raten zu einer klaren Risikoabwägung. Wer das Gerät weiter nutzt, sollte besonders vorsichtig sein.
- Sensible Transaktionen vermeiden: Verzichten Sie auf die Nutzung von Banking-Apps oder die Eingabe von Kreditkartendaten auf dem Gerät.
- Hardware-Upgrade in Erwägung ziehen: Ein Wechsel zu einem aktuellen Modell wie dem Galaxy S26 oder dem Vorgänger S25 stellt den Sicherheitsschutz wieder her.
- Alternative für Profis: Erfahrene Nutzer können auf Custom ROMs ausweichen, verlieren dabei aber oft Komfort und App-Unterstützung.
Update-Politik im Wandel
Das Support-Ende des S21 zeigt, wie sich die Branche entwickelt. 2021 galten vier Jahre Android-Updates und fünf Jahre Sicherheitspatches als Spitzenwert. Heute setzen neuere Flaggschiffe wie die S24-Serie mit sieben Jahren Support einen neuen Standard – zu spät für die Käufer von damals.
In den kommenden Monaten werden erste Apps voraussichtlich die Unterstützung für die alte Android-Version einstellen. Das S21 wird als Telefon weiter funktionieren, im digitalen Raum aber zunehmend isoliert sein.
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