Samsung Electronics Aktie: Produktionsverzögerung schockt
04.03.2026 - 07:45:16 | boerse-global.deDie Samsung Electronics Aktie steht unter massivem Druck. Während die asiatischen Märkte ohnehin unter dem Iran-Konflikt leiden, kämpft der südkoreanische Chipgigant zusätzlich mit hausgemachten Problemen. Die Aktie verlor am Mittwoch zeitweise über 12 Prozent und fiel auf 172.100 Won – ein brutaler Absturz für den ehemaligen KI-Hoffnungsträger.
Texas-Werk verschiebt Massenproduktion
Der Auslöser für die jüngsten Verluste: Die Korea JoongAng Daily berichtet unter Berufung auf mehrere Quellen, dass die Massenproduktion im texanischen Taylor-Werk auf Anfang 2027 verschoben wurde. Ursprünglich sollte die 37 Milliarden Dollar teure Anlage noch in diesem Jahr voll durchstarten. Stattdessen kämpft Samsung mit verschobenen Zeitplänen und Problemen bei der Auslastung der Fabrik.
Zwar haben Pilotbetriebe begonnen, doch ein klarer Produktionsstart ist nicht absehbar. Die hochmodernen 2-Nanometer-Chips der zweiten Generation (SF2P) sollten eigentlich 2026 vom Band laufen – nun wird es frühestens Anfang 2027. Samsung selbst bezeichnet die Verzögerung diplomatisch als "Abschluss der Vorbereitungen für die Massenproduktion bis Ende 2026". Das Werk werde dann betriebsbereit sein.
Gewinnmitnahmen nach Rekordhoch
Die Aktie hatte erst vergangene Woche ein Allzeithoch markiert, getragen vom KI-Optimismus der Märkte. Seitdem hat der Titel mehr als 16 Prozent eingebüßt. Marktteilnehmer sprechen von massiven Gewinnmitnahmen, nachdem Samsung und Branchenkollege SK hynix in den vergangenen zwei Monaten deutlich zugelegt hatten.
Der Kospi in Seoul führt mit einem Minus von über 11 Prozent die Verliererliste der asiatischen Börsen an. Der Handel wurde wegen der starken Verluste kurzzeitig unterbrochen. Auch SK hynix verlor rund 8 Prozent und notiert bei 864.000 Won. Vor allem Technologiewerte stehen unter Druck – in Tokio fiel der Nikkei-225 um 3,7 Prozent, in Hongkong rutschte der Hang-Seng um 2,6 Prozent ab.
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Iran-Krise belastet zusätzlich
Die anhaltenden Angriffe der USA und Israels gegen den Iran sorgen für zusätzliche Nervosität. US-Präsident Donald Trump kündigte zwar an, die US-Marine werde bei Bedarf Tanker durch die Straße von Hormus eskortieren. Die Ölpreise gaben ihre Tagesgewinne dennoch größtenteils wieder ab – Brent und WTI liegen nur noch rund 1,6 Prozent im Plus.
Das Taylor-Projekt, 2021 angekündigt, hatte bereits mehrere Verzögerungen zu verkraften – trotz Großaufträgen wie dem gemeldeten 16,5-Milliarden-Dollar-Deal mit Tesla. Für Samsung wird die Zeit knapp: Die Konkurrenz schläft nicht, und jede weitere Verzögerung kostet Marktanteile im lukrativen Chip-Geschäft.
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