Samsung Electronics: 133,9 Billionen Won Rekorderlös
06.05.2026 - 19:52:54 | boerse-global.deSamsung Electronics verlässt den chinesischen Markt für Haushaltsgeräte und Fernseher. Das ist kein Rückzug aus Schwäche — es ist eine klare Prioritätensetzung.
Der Konzern gibt den Wettbewerb mit chinesischen Billiganbietern auf. Stattdessen konzentriert er sich auf Halbleiter, Smartphones und Medizintechnik. Die Fabriken in Suzhou und Xi'an bleiben bestehen. Verkauft wird dort künftig nichts mehr.
Rekordquartal befeuert den Kurswechsel
Der Strategieschwenk kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Im ersten Quartal 2026 erzielte Samsung einen Umsatz von 133,9 Billionen Won — ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das operative Ergebnis kletterte auf 57,2 Billionen Won, ein Allzeithoch.
Den größten Beitrag lieferte das Halbleitergeschäft. Allein die Division Device Solutions steuerte rund 53,7 Billionen Won zum Betriebsgewinn bei. Treiber war die Massenproduktion von HBM4-Speicherchips für Nvidias KI-Plattformen. Samsung sieht den Markt für Hochleistungsspeicher weiterhin als unterversorgt — und erwartet steigende Nachfrage bis mindestens 2027.
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KOSPI knackt die 7.000-Punkte-Marke
Die Börse reagierte deutlich. Die Samsung-Aktie legte in den jüngsten Handelssitzungen mehr als elf Prozent zu und erreichte Rekordhochs. Der Anstieg zog den südkoreanischen Leitindex KOSPI mit — er überschritt erstmals die Marke von 7.000 Punkten.
Trotz des Kursanstiegs bleibt die Bewertung moderat. Das Forward-KGV liegt bei etwa 5,3 — verglichen mit 14,4 im Herbst vergangenen Jahres. Kyobo Securities hält an der Kaufempfehlung fest und hob das Kursziel auf 330.000 Won an. Die Analysten begründen das mit besserer Ergebnisprognose und dem Fortschritt bei modernen Fertigungsprozessen.
HBM4E und US-Fertigung als nächste Schritte
Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant Samsung die Auslieferung erster HBM4E-Muster. Damit will der Konzern seine technische Führungsposition im Speicherbereich ausbauen.
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Im Smartphone-Segment arbeitet Samsung an KI-Funktionen speziell für den chinesischen Markt — in Kooperation mit lokalen KI-Unternehmen. Ferner laufen offenbar erste Gespräche mit großen Technologiekonzernen über eine Chipfertigung in den USA. Das würde Samsungs Abhängigkeit vom aktuellen Speicherzyklus verringern.
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