Samsung, Streik-Einigung

Samsung: 8 Prozent nach Streik-Einigung

22.05.2026 - 18:26:02 | boerse-global.de

Samsung wendet 18-tägigen Streik mit Tarifeinigung ab, doch ungleiche Boni sorgen für neuen Konflikt in der Belegschaft.

Samsung: 8 Prozent nach Streik-Einigung - Foto: über boerse-global.de
Samsung: 8 Prozent nach Streik-Einigung - Foto: über boerse-global.de

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics hat eine vorläufige Tarifeinigung mit der Gewerkschaft erzielt. Ein geplanter 18-tägiger Streik ist damit vom Tisch. Die Erleichterung an den Märkten war enorm – die Aktie schoss um rund acht Prozent nach oben.

Doch der Frieden im Konzern trügt. Denn die Einigung legt einen tiefen Riss zwischen den Mitarbeitern offen: Die Chipsparte soll künftig deutlich höhere Boni erhalten als andere Bereiche. Ein klassischer Verteilungskampf.

Der Deal und seine Schattenseiten

Die Vereinbarung vom 21. Mai sieht vor, rund 10,5 Prozent des operativen Chip-Gewinns als Sonderbonus auszuschütten – überwiegend in Aktien und über mindestens zehn Jahre gestreckt. Voraussetzung sind bestimmte jährliche Gewinnziele.

Für Mitarbeiter der Speichersparte könnte sich das massiv auszahlen. Einige erhalten potenziell Boni bis zu 416.000 Dollar. Andere Abteilungen – etwa Mobilfunk oder Hausgeräte – gehen dagegen weitgehend leer aus.

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Die Folge: Beschäftigte außerhalb der Chip-Sparte kündigten bereits an, gegen das Abkommen zu stimmen. Gewerkschaftsvertreter sprechen von einem „übereilten Ergebnis", das vor allem die Interessen der Speichersparte bedient habe.

Die elektronische Abstimmung über den Deal hat am 22. Mai begonnen. Sie endet am 27. Mai.

Finanzielle Entlastung durch Aktienbonus

Analysten bewerten die Einigung als gemischtes Signal. Einerseits sei die Streikgefahr gebannt – das senke die Unsicherheit für die globalen Halbleiter-Lieferketten. Andererseits steigen die Personalkosten spürbar.

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Die Entscheidung, die Boni überwiegend in Aktien statt in bar zu zahlen, dürfte die unmittelbare finanzielle Belastung für Samsung jedoch abfedern. Der Konzern vermeidet so einen kurzfristigen Liquiditätsabfluss.

Ob die Einigung hält, entscheiden die Mitarbeiter bis zum 27. Mai. Stimmt die Mehrheit zu, bleibt der Betrieb stabil. Lehnen sie ab, droht neue Eskalation – und die Aktie könnte wieder unter Druck geraten.

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