Salzburger Freibäder starten mit neuer Rutsche in die Saison
15.04.2026 - 08:51:32 | boerse-global.deDas AYA-Bad öffnet bereits am 17. April, das „Lepi“ und das Volksgartenbad folgen am 8. Mai. Ein Schwerpunkt liegt auf Modernisierungen, allen voran einer komplett neuen Wasserrutsche.
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„Lepi“ startet mit High-Tech-Rutsche
Seit Mitte März laufen die finalen Vorbereitungen: Becken wurden geleert und gereignt, die Technik in Betrieb genommen. Im Freibad Leopoldskron, dem „Lepi“, wartet die größte Neuerung. Für knapp 485.000 Euro erhielt die 72 Meter lange Rutsche ein komplettes Upgrade.
Die neue Anlage kombiniert offene Abschnitte mit einer geschlossenen Röhre. Ihr Herzstück sind integrierte Licht- und Farbeffekte, die während der Fahrt visuelle Motive erzeugen. Eine LED-Zeitmessung ermöglicht es Badegästen nun, ihre Rutschgeschwindigkeit zu vergleichen.
„Die städtischen Freibäder leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität“, betont Vizebürgermeister Florian Kreibich. Neben der Rutsche wurde in den vergangenen Monaten auch der Sprungturm saniert. Betonschäden wurden behoben und die Podeste erhielten eine rutschfeste Beschichtung.
Soziale Preise trotz Investitionen
Trotz gestiegener Kosten und hoher Investitionen setzt die Stadt auf sozial gestaffelte Eintrittspreise. Eine Einzelkarte für Erwachsene kostet 6,00 Euro, der ermäßigte Tarif ab 17 Uhr liegt bei 3,60 Euro. Kinder, Jugendliche und Schüler zahlen durchgehend den reduzierten Preis.
Familien und einkommensschwächere Haushalte stehen im Fokus. Die Familiensaisonkarte, die Jugendliche bis 18 Jahre einschließt, kostet 97,00 Euro. Ein zentrales Instrument bleibt die Aktiv:Karte. Für einen Pauschalpreis von 32,50 Euro pro Familie ermöglicht sie den gesamtsaisonären Zugang zu allen Bädern.
„Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Roland Oberhauser, Leiter der Städtischen Betriebe. Der Vorverkauf für Saisonkarten ist bereits angelaufen. Ziel ist es, lange Warteschlangen an den ersten heißen Tagen zu vermeiden.
Kampf gegen das „Bädersterben“
Die Salzburger Freibäder blicken auf eine lange Tradition zurück. Das älteste, das Volksgartenbad, öffnete bereits 1892. Die Herausforderung: historischen Charme bewahren und gleichzeitig moderne Standards bei Technik und Barrierefreiheit schaffen.
Allein im „Lepi“ flossen in den letzten Jahren rund 980.000 Euro in die Außenanlagen. Neue Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten und barrierefreie Duschen sollen die Attraktivität steigern. Damit stemmt sich die Stadt gegen den bundesweiten Trend des „Bädersterbens“.
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Ein weiteres Thema ist der Fachkräftemangel. Um den sicheren Betrieb zu gewährleisten, sind qualifizierte Bademeister unerlässlich. Die Stadt investiert in attraktive Arbeitsbedingungen, um Einschränkungen bei den Öffnungszeiten zu verhindern.
Großprojekte für die Zukunft
Die Pläne der Stadt reichen weit über diese Saison hinaus. Ein zentrales Vorhaben ist die Prüfung eines neuen Hallenbads am Standort Leopoldskron. Eine Machbarkeitsstudie dazu liegt bereits vor, ein Grundsatzbericht soll zeitnah folgen.
Zudem steht im Volksgarten eine weitreichende Umgestaltung bevor. Mit dem bau einer neuen Eistrainingshalle und einer Tiefgarage soll das gesamte Areal langfristig autofrei werden. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Konzepts zur Aufwertung städtischer Erholungsflächen.
Die Saison 2026 markiert somit den Start in eine neue Ära der Salzburger Bäderlandschaft. Nach den Besucherrekorden von 2024 – über 200.000 Gäste – blicken die Verantwortlichen optimistisch auf die kommenden Monate.
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