S&P Global Aktie: PMI-Daten enttäuschen
24.03.2026 - 11:00:31 | boerse-global.deDie Eurozone stolpert ins zweite Quartal. Die heute veröffentlichten Einkaufsmanagerdaten von S&P Global zeichnen ein ernüchterndes Bild: Das Wachstum in der Privatwirtschaft ist im März deutlich ins Stocken geraten – und die Erwartungen der Analysten wurden gleich auf mehreren Fronten verfehlt.
Dienstleister als Bremsklotz
Der Sammelindex für die Eurozone fiel auf 50,5 Punkte, nach 51,9 im Februar. Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang auf 51,0 erwartet. Der Wert liegt damit zwar noch knapp über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten – doch der Puffer ist dünn.
Besonders der Dienstleistungssektor macht Sorgen. Sein Index rutschte auf 50,1 Punkte – ein Haar von der Schrumpfungszone entfernt. Das verarbeitende Gewerbe entwickelte sich dagegen überraschend robust und kletterte auf 51,4 Zähler, während Analysten einen Rückgang auf 49,5 prognostiziert hatten.
Nahostkrieg treibt Kosten in die Höhe
Ein zentraler Belastungsfaktor ist der anhaltende Konflikt im Nahen Osten. Die Einkaufspreise in Deutschland stiegen zum Quartalsende so rasant wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Energie, Kraftstoffe und Rohstoffe verteuerten sich spürbar, hinzu kommen steigende Transport- und Lohnkosten.
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Die Lieferketten geraten erneut unter Druck: Die Lieferzeiten verlängerten sich so stark wie seit über dreieinhalb Jahren nicht mehr. Einige Unternehmen stocken deshalb bewusst ihre Lager auf, um Engpässen vorzubeugen.
Das Geschäftsklima brach im März so stark ein wie zuletzt beim russischen Einmarsch in die Ukraine Anfang 2022. Die Stimmung unter den Befragten ist spürbar gekippt.
Deutschland hält sich, Frankreich schwächelt
Innerhalb der Eurozone gibt es deutliche Unterschiede. Die deutsche Wirtschaft expandierte weiter – getragen von der kräftigsten Produktionssteigerung im verarbeitenden Gewerbe seit über vier Jahren. Frankreich hingegen schrumpfte abermals, und die übrigen erfassten Länder verzeichneten nur minimale Zuwächse.
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Für Deutschland fiel der Sammelindex auf 51,9 Punkte von zuvor 53,2 – stärker als die erwarteten 52,3. Der Dienstleistungssektor enttäuschte mit 51,2 Punkten deutlich, nachdem Analysten 52,5 auf dem Zettel hatten.
Die Verkaufspreise wurden zwar angehoben, doch der Anstieg blieb merklich hinter dem Kostenauftrieb zurück. Das drückt auf die Margen – und auf die Stimmung der Unternehmen.
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