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S&P Global Aktie: Eurozone tiefer in der Krise

21.05.2026 - 10:32:11 | boerse-global.de

Der Einkaufsmanagerindex der Eurozone sinkt im Mai unerwartet stark auf 47,5 Punkte. S&P Global verzeichnet zugleich Chancen und Risiken durch die Konjunkturschwäche.

S&P Global Aktie: Eurozone tiefer in der Krise - Foto: über boerse-global.de
S&P Global Aktie: Eurozone tiefer in der Krise - Foto: über boerse-global.de

Die Eurozone rutscht tiefer in die Rezession — und die Zahlen dahinter stammen aus S&P Globals wichtigstem Datenprodukt. Der Mai-Flash-PMI, den das Unternehmen regelmäßig veröffentlicht, ist heute erschienen und liefert ein ungemütlicheres Bild als erwartet.

Schärfster Rückgang seit zweieinhalb Jahren

Der Composite-PMI für die Eurozone fiel im Mai auf 47,5 Punkte, nach 48,8 im April. Analysten hatten mit 48,6 gerechnet — der Rückgang fiel also deutlich stärker aus als prognostiziert. Es ist der niedrigste Stand seit Oktober 2023. Besonders der Dienstleistungssektor brach ein: Der Services-PMI sackte auf 46,4 Punkte — Volkswirte hatten noch einen leichten Anstieg auf 47,7 erwartet.

Ausgelöst wird die Schwäche durch den Krieg im Nahen Osten, der über höhere Energiepreise die Kaufkraft der Verbraucher aushöhlt. S&P-Global-Chefvolkswirt Chris Williamson sieht die Eurozone im zweiten Quartal 2026 auf Schrumpfkurs — um voraussichtlich 0,2 Prozent. Obendrein beschleunigt sich der Stellenabbau: Die Jobverluste erreichten das höchste Tempo seit November 2020.

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Deutschland ebenfalls auf Kontraktionskurs

Auch das Deutschlandbild ist trüb. Der hiesige Composite-PMI kletterte zwar leicht auf 48,6 von 48,4 Punkten — blieb damit aber zum zweiten Mal in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50. Phil Smith, Economics Associate Director bei S&P Global Market Intelligence, macht dafür das Abklingen des Lageraufbau-Effekts im verarbeitenden Gewerbe verantwortlich. Der dortige PMI fiel auf 49,9 Punkte, nach noch 51,4 im April. Hinzu kommen steigende Inputkosten durch die faktische Sperrung der Straße von Hormus, die Energiepreise und Lieferketten weiter belastet.

Für S&P Global selbst sind diese PMI-Daten ein zweischneidiges Schwert: Als Produzent dieser Konjunkturdaten stärken starke Nachfrage und öffentliche Wahrnehmung die Sichtbarkeit des Kernangebots Market Intelligence. Schwächere Wirtschaftsdaten können kurzfristig für mehr Aufmerksamkeit sorgen — strukturell hängt das Geschäft jedoch an einem funktionierenden Kapitalmarktumfeld, das von anhaltender Kontraktion und Inflationsdruck belastet wird. Die Europäische Zentralbank debattiert bereits eine mögliche Zinserhöhung im Juni — ein Szenario, das den Druck auf Anleihen- und Kreditmärkte weiter erhöhen würde und damit auch die Ratingsparte von S&P Global stärker fordert.

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