S&P 500 Futures: Waffenstillstand als Retter?
06.04.2026 - 10:03:59 | boerse-global.deDie Wall Street startete nervös in die neue Woche. Trumps explosive Drohungen gegen Iran trieben die S&P 500 Futures zunächst ins Minus — bis ein überraschender Bericht die Stimmung drehte.
Trumps Deadline sorgt für Unruhe
Am Sonntagabend rutschten die S&P 500 Futures auf rund 6.603 Punkte ab, nachdem Trump auf seiner Plattform Truth Social ankündigte, er werde Irans Kraftwerke und Brücken angreifen lassen, sollte der Strait of Hormuz nicht bis Dienstag, 20 Uhr Ostküstenzeit, geöffnet sein. Die Botschaft ließ wenig Interpretationsspielraum. Öl verteuerte sich im asiatischen Handel um mehr als zwei Prozent — Händler preisten eine länger anhaltende Versorgungsunterbrechung durch einen der wichtigsten Energiekorridore der Welt ein.
Dann der Schwenk: Ein Axios-Bericht kursierende in der Nacht auf Montag und veränderte die Lage. Demnach laufen hinter den Kulissen Gespräche zwischen Washington, Teheran und Vermittlern aus Pakistan, Ägypten und der Türkei über eine mögliche 45-tägige Waffenruhe. Die Futures erholten sich daraufhin leicht auf rund 6.622 Punkte. Allerdings dämpfte der Bericht selbst die Erwartungen: Die Chancen auf eine Einigung innerhalb der nächsten 48 Stunden gelten demnach als gering.
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Starke Jobdaten, aber mit Vorbehalt
Neben dem geopolitischen Geschehen verdauten Marktakteure auch den US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag — der an Karfreitag veröffentlicht wurde, als die Märkte geschlossen waren. Im März entstanden 178.000 neue Stellen, nach einem revidierten Rückgang von 133.000 im Februar. Die Arbeitslosenquote sank leicht auf 4,3 Prozent.
Die Zahlen deuten auf eine Wirtschaft hin, die den Gegenwind aus dem Nahen Osten vorerst absorbieren kann. ING-Analysten weisen jedoch darauf hin, dass der Stellenaufbau stark auf wenige Sektoren konzentriert bleibt — und dass wachsende Unsicherheit Arbeitgeber davon abhalten dürfte, ihre Einstellungspläne zu beschleunigen.
Erste Wochengain seit sechs Wochen
Das Fundament für den holprigen Wochenstart hatte immerhin die vergangene Woche geliefert: Der S&P 500 legte in der Vorwoche 3,4 Prozent zu — der erste Wochenzuwachs nach sechs aufeinanderfolgenden Verlustwochen. Anleger nutzten die vorangegangenen Kursrückgänge, um sich in günstig bewertete Titel einzukaufen.
Ob dieses Momentum anhält, hängt nun maßgeblich davon ab, wie sich die Iran-Krise bis Dienstagabend entwickelt. Ein Scheitern der Waffenstillstandsgespräche dürfte den kurzen Erholungsimpuls schnell wieder ausbremsen.
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