Rush-Studie: Lesen und Schreiben senken Demenzrisiko um 40 Prozent
18.02.2026 - 13:39:12 | boerse-global.deEine neue Studie zeigt, wie stark geistige Aktivität das Gehirn schützt. Forscher der Rush University fanden heraus, dass regelmäßiges Lesen und Schreiben das Alzheimer-Risiko um fast 40 Prozent senken kann. Die im Fachjournal Neurology veröffentlichten Daten unterstreichen die Macht lebenslanger geistiger Gewohnheiten.
Lebenslanges Lernen als Schutzschild fürs Gehirn
Das Team um Forscherin Andrea Zammit analysierte die Biografien von knapp 2.000 älteren Erwachsenen. Im Fokus stand die Häufigkeit kognitiv fordernder Tätigkeiten wie Bücher lesen, Briefe schreiben oder Bibliotheken besuchen.
Das Ergebnis ist eindeutig: Die aktivste Gruppe hatte ein um 38 Prozent geringeres Alzheimer-Risiko als die Teilnehmer mit der geringsten geistigen Auslastung. Auch das Risiko für eine leichte Vorstufe der Demenz sank um 36 Prozent.
Die Studie stützt die Theorie der „kognitiven Reserve“. Ein trainiertes Gehirn baut demnach neuronale Netzwerke auf, die widerstandsfähiger gegen Alzheimer-typische Schäden sind. Der größte Schutzeffekt entsteht durch eine lebenslange Gewohnheit – aber es ist nie zu spät, zu beginnen.
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Ernährung: Warnung vor Wurst und Speck
Während geistige Aktivität schützt, bleiben bestimmte Ernährungsfaktoren riskant. Eine Untersuchung aus dem letzten Jahr zeigt weiterhin klare Gefahren.
- Der Verzehr von nur zwei Portionen verarbeitetem Fleisch pro Woche – wie Speck oder Wurst – erhöht das Demenzrisiko um 14 Prozent.
- Unverarbeitetes rotes Fleisch in Maßen gilt als weniger problematisch.
- Der Austausch einer täglichen Portion gegen Nüsse oder Hülsenfrüchte kann das Risiko um bis zu 20 Prozent senken.
Verantwortlich dafür sind vermutlich Zusatzstoffe wie Nitrate und entzündungsfördernde Prozesse.
Die 14 vermeidbaren Risikofaktoren
Die neuen Erkenntnisse fügen sich in einen größeren Rahmen ein. Seit 2024 gilt es als Konsens, dass fast die Hälfte aller Demenzfälle vermeidbar wäre, wenn 14 Risikofaktoren eliminiert würden.
Neben Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen zählen dazu zwei oft unterschätzte Punkte:
* Unbehandelter Sehverlust: Er kann zu sozialer Isolation und weniger geistiger Stimulation führen.
* Hohes LDL-Cholesterin: Eine aggressive Senkung im mittleren Alter soll vaskuläre Hirnschäden verhindern.
Bewegung und Gesellschaft verstärken den Effekt
Die wirksamste Prävention kombiniert mehrere Säulen. Körperliche Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns und bleibt fundamental. Besonders stark wirken Aktivitäten, die den Geist und das soziale Miteinander fordern.
Die Rush-Studie zeigt: Ein Bibliotheksbesuch trainiert nicht nur das Gehirn, sondern bietet oft auch Kontakt. Soziale Isolation ist ein bedeutender Risikofaktor. Buchclubs, Sprachkurse oder gemeinsame Spieleabende gelten daher als ideale Kombination.
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