Rush: Kommt das Prog-Rock?Comeback nach Deutschland?
20.02.2026 - 13:59:31 | ad-hoc-news.deRush sind offiziell seit 2018 Geschichte – und trotzdem reden alle wieder über die kanadische Prog-Rock-Legende. Spätestens seit Geddy Lees Autobiografie und den Tribute-Auftritten mit Alex Lifeson fragen sich Fans: Passiert da noch was, vielleicht sogar in Europa? Und wenn ja: Gibt es eine Chance, Rush oder zumindest Geddy & Alex noch einmal in Deutschland zu erleben?
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Die letzten Wochen waren für Rush-Fans ein Wechselbad der Gefühle: kryptische Aussagen in Interviews, emotionale Clips auf TikTok, Fan-Diskussionen auf Reddit – und immer wieder die gleiche Frage: War die R40-Tour wirklich das letzte Kapitel? Oder schreiben Geddy Lee und Alex Lifeson gerade leise an einem Epilog, der vielleicht doch noch auf europäischen Bühnen landen könnte?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Damit du den aktuellen Buzz verstehst, musst du kurz zurückspulen: Nach dem Tod von Neil Peart im Januar 2020 galt das Kapitel Rush für viele endgültig als abgeschlossen. Schon 2015 hatte Neil wegen gesundheitlicher Probleme aufgehört zu touren, 2018 folgte das offizielle Ende der Band. Geddy Lee und Alex Lifeson betonten immer wieder, dass Rush ohne Neil nicht mehr existiert.
In den letzten zwei Jahren kippte die Stimmung aber leicht – nicht in Richtung plattes Comeback, sondern eher in Form einer vorsichtigen Öffnung. Geddy Lee veröffentlichte zunächst sein Buch „My Effin’ Life“ und ging 2023/2024 auf Spoken-Word-Tour. Bei den Q&A-Abenden erzählte er viele intime Geschichten über die Band, aber auch über seine Sehnsucht nach dem Gefühl, Musik mit Alex zu spielen. In mehreren Gesprächen mit Musikmagazinen deutete Geddy an, dass er und Alex im Studio jammen, Ideen austauschen und immer noch gemeinsam an Songs basteln – ohne festen Plan, aber mit viel Leidenschaft.
Parallel dazu trat Alex Lifeson bei verschiedenen Events auf, unter anderem bei Benefit-Shows, teilweise mit Gast-Drummern, die Rush-Klassiker zockten. Das Netz explodierte jedes Mal: Ausschnitte von „Limelight“, „YYZ“ oder „The Spirit of Radio“ landeten sofort auf YouTube und TikTok. Dort spekulierten Fans, ob diese kleinen Auftritte so etwas wie ein Feldtest für ein größeres Projekt sind – vielleicht ein Tribute-Format, vielleicht neue Musik unter anderem Namen, vielleicht ausgewählte Special-Events.
Für deutsche Fans ist vor allem eine Frage wichtig: Wenn Geddy und Alex wieder ernsthafter live spielen, landen sie dann auch in Europa – und damit in Deutschland? In britischen Interviews fiel auffällig oft das Wort „Europe“. Allerdings betonen beide, dass sie nichts überstürzen und keine klassische Rush-Reunion verkaufen wollen. Viel eher reden sie darüber, das Erbe der Band zu feiern, Neil zu ehren und trotzdem nicht stehenzubleiben.
Das bedeutet: Ein offizielles „Rush-Album 2026“ oder eine Riesen-Welttour mit Stadiondaten ist extrem unwahrscheinlich. Realistischer sind einzelne Tribute-Shows, Festival-Specials oder eine Tour unter neutralem Namen, bei der ein Teil des Sets aus Rush-Songs besteht. Wenn so etwas kommt, ist Europa fast sicher im Gespräch – der Markt ist groß, die Fanbase treu, und Deutschland war in der Rush-Historie immer eine feste Adresse.
Noch gibt es keine veröffentlichten Termine oder Venues, weder für Deutschland noch für den Rest Europas. Was man aber klar erkennen kann: Die Kommunikationsfrequenz ist hoch. Neue Interviews, Social Posts, Bücher, Dokus – Rush sind in der Popkultur wieder sichtbarer als in den Jahren direkt nach dem Aus. Das ist oft der erste Schritt, bevor ein neues Projekt aus dem Schatten tritt. Für Google-Discover-User heißt das: Thema beobachten, Alerts setzen und alle Signale auswerten – denn wenn eine Europa-Ankündigung kommt, wird sie vermutlich sehr schnell ausverkauft sein.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn es aktuell keine offizielle Tour gibt, kann man ziemlich gut einschätzen, wie eine mögliche Setlist 2026 aussehen würde – egal ob es eine Tribute-Show, ein Geddy-Lee-&-Alex-Lifeson-Projekt oder ein einmaliges Special in London, Berlin oder Toronto wäre.
Die letzten regulären Rush-Touren liefern dafür eine Vorlage. Auf der „R40 Live“-Tour 2015 spielten Rush ein Rückwärts-Zeitreise-Konzept durch ihre Diskografie. Die Setlist enthielt unter anderem:
- „The Anarchist“
- „Headlong Flight“
- „Far Cry“
- „Roll the Bones“
- „Distant Early Warning“
- „Subdivisions“
- „Tom Sawyer“
- „The Spirit of Radio“
- „Closer to the Heart“
- „YYZ“
- „Working Man“
Dazu kamen Prog-Epen wie Auszüge aus „2112“ oder „Xanadu“. Die Fans liebten den Mix aus Hits, Fan-Faves und tiefen Cuts. Wenn Geddy und Alex heute ein Programm bauen würden, müssten einige dieser Songs quasi gesetzt sein. „Tom Sawyer“ ohne Rush? Unvorstellbar. Dasselbe gilt für „The Spirit of Radio“, „Limelight“ und „YYZ“. Diese Tracks funktionieren live sofort, auch für jüngere Leute, die die Band erst über Spotify-Playlists oder TikTok-Memes entdeckt haben.
Spannend wäre, wie sie mit komplexeren Stücken umgehen. „La Villa Strangiato“, „Cygnus X-1“ oder die langen Teile von „2112“ sind technisch hart, dazu kommt der emotionale Faktor: Diese Songs sind so sehr mit Neil Pearts Spiel verknüpft, dass jede Neuinterpretation automatisch als Statement gelesen würde. Realistisch wäre ein Fokus auf Songs, die Geddy und Alex stimmig mit einem neuen Drummer umsetzen können, ohne in Nostalgie-Karaoke zu rutschen. Auf Reddit kursieren bereits Wunsch-Setlists, in denen User z.B. folgende Reihenfolge feiern:
- Opener mit „Subdivisions“ für Gänsehaut-Synths
- Direkt gefolgt von „The Trees“ und „Freewill“ für die 80er-Phase
- Mid-Set mit „YYZ“, „Red Barchetta“ und „Limelight“
- Spätes Highlight: „2112: Overture / The Temples of Syrinx“
- Als Zugabe „Tom Sawyer“ und „The Spirit of Radio“
Die Atmosphäre bei einem möglichen Konzert in Deutschland lässt sich ziemlich gut anhand alter Shows beschreiben: Rush-Publikum ist ein Mix aus Nerds (Musiker:innen, Technik-Fans), Classic-Rock-Diehards und einer wachsenden Gen-Z-Bubble, die komplexe Musik wieder feiert. Du siehst Shirts von Tool, Dream Theater oder Polyphia neben alten Tour-Shirts aus den 80ern. Auf den R40-Mitschnitten fällt auf: Trotz überkomplexer Taktarten wirkt nichts elitär. Leute singen jede Zeile von „Limelight“, rasten bei jedem „YYZ“-Fill aus und feiern selbst obskure Tracks wie „Jacob's Ladder“.
Was du auch einkalkulieren kannst: Wenn Geddy und Alex noch einmal eine Bühne betreten, wird die Show emotional extrem aufgeladen sein. Tribut an Neil Peart wird ein Kernmoment. Denk an ein stilles Intro, Visuals mit Archivmaterial, vielleicht eine dedizierte Drum-Section, in der ein Gastdrummer ein Solo spielt und Neil auf den Screens eingeblendet wird. Schon bei den Tribute-Events in Nordamerika liefen vielen Fans die Tränen, als „Closer to the Heart“ mit eingeblendeten Neil-Bildern erklang. So etwas in einer deutschen Halle – sagen wir in der Mercedes-Benz Arena Berlin oder der Lanxess Arena Köln – hätte einen massiven Impact.
Technisch darfst du moderne Produktion erwarten: gestochen scharfe LED-Walls, detailverliebte Visuals, vielleicht Anspielungen auf alte Tour-Gags (z.B. Waschmaschinen auf der Bühne, absurde Backline-Elemente), kombiniert mit zeitgemäßer Lichtshow. Soundmäßig lieben Rush klaren, druckvollen Mix: Geddys Bass knurrt vorne, Alex' Gitarren legen sich breit drüber, die Drums sitzen chirurgisch präzise. Sollte eine Tour wirklich kommen, kannst du davon ausgehen, dass sie in Sachen Sounddesign eher in Richtung hochwertiger Arena-Show als Retro-Rockabend geht.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit und TikTok dreht sich die Rush-Diskussion aktuell um drei große Themen: Kommt eine Art Halbreunion, wer könnte am Schlagzeug sitzen – und wie viel Rush ist ohne Neil überhaupt okay?
In Subreddits wie r/rush und r/progrock gibt es regelmäßig Threads mit Titeln à la „If Geddy & Alex tour Europe, would you go?“ oder „Who should drum if they do a tribute tour?“. Die Antworten zeigen ziemlich klar: Die meisten Fans sind strikt dagegen, jemanden als „Ersatz für Neil“ zu verkaufen. Sobald das Wort „Reunion“ fällt, gehen die Downvotes hoch. Aber: Die gleiche Community reagiert positiv, wenn von „Tribute“, „Celebration of the music of Rush“ oder „Geddy & Alex live“ die Rede ist.
Als mögliche Drummer werden immer wieder Namen wie Mike Portnoy (Dream Theater, Winery Dogs), Gavin Harrison (Porcupine Tree, The Pineapple Thief) oder sogar deutsche Drummer wie Marco Minnemann genannt. Viele argumentieren, dass jemand wie Portnoy das Material technisch drauf hat und gleichzeitig groß genug ist, um nicht wie ein Jobber zu wirken. Andere sind skeptisch und sagen, jede bekannte Drummer-Personality würde zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das Trio-Gleichgewicht stören, das Rush immer ausgezeichnet hat.
Ein weiterer Hot Topic: Ticketpreise. Nach den extrem teuren Tours von Acts wie Bruce Springsteen, Beyoncé oder Blink-182 befürchten einige, dass ein eventuelles „Geddy & Alex Celebrate Rush“-Projekt preislich komplett abdreht. Auf TikTok kursieren bereits Memes, in denen Fans ihre Niere „verkaufen“, um Rush ein letztes Mal sehen zu können. In Diskussionen wird aber immer wieder betont, dass Rush schon früher vergleichsweise faire Ticketpreise hatten und Geddy/Alex sehr bodenständig wirken. Niemand kann garantieren, dass Arena-Tickets 2026 nicht wehtun würden, aber im Vergleich zu manchen Pop-Produktionen wirken Rock-Acts oft noch moderat.
Dann gibt es die Studio-Theorie: Einige Fans glauben, dass Geddy und Alex heimlich an einem gemeinsamen Album arbeiten – nicht zwingend unter dem Namen Rush, aber stark vom typischen Sound geprägt. Indizien: Geddys Aussagen über Jams im Studio, Alex' Andeutungen über neue Musik in Interviews, dazu das verstärkte Merch- und Content-Update auf der offiziellen Seite. Reddit spekuliert sogar über eine Doppelstrategie: zuerst ein eher intimeres Albumprojekt, danach eine Tour, bei der ein Teil des Sets aus neuem Material besteht, während der Rest Rush-Klassiker abdeckt.
Bei deutschen Fans in Foren und Kommentarspalten fällt auf: Viele bedauern, Rush nie live gesehen zu haben. Besonders User:innen, die nach 1995 geboren sind, schreiben von FOMO, seit sie die R40-Live-Aufnahmen auf YouTube entdeckt haben. Entsprechend hoch ist die emotionale Fallhöhe: Einmalige Europa-Daten würden einen enormen Run auslösen. Realistisch ist, dass selbst Städte wie Berlin oder Hamburg im Sekundentakt ausverkauft wären, falls eine Ankündigung droppt.
Gleichzeitig gibt es eine eher konservative Fraktion, die sagt: Rush sind als Trio abgeschlossen, alles andere fühlt sich falsch an. Diese Leute würden eher ein hochwertiges Doku-Projekt, neue Archiv-Releases oder ein symphonisches Tribute bevorzugen. Der Mainstream-Trend im Netz zeigt aber eindeutig: Die Mehrheit wäre bereit, Geddy und Alex in fast jedem Format zu supporten – solange das Projekt respektvoll mit Neils Erbe umgeht und nicht als Zirkusnummer verkauft wird.
Alle Daten auf einen Blick
Da es aktuell keine offiziell bestätigte Tour gibt, lohnt sich der Blick auf historische Daten und wahrscheinliche Eckpunkte, falls ein neues Projekt startet.
| Jahr | Event / Release | Ort / Format | Relevanz für deutsche Fans |
|---|---|---|---|
| 2015 | R40 Live Tour | Nordamerika (letzte große Tour) | Letzte vollständige Rush-Setlist, Referenz für mögliche Tribute-Shows |
| 2018 | Offizielles Ende von Rush | Band-Statement | Abschluss des klassischen Trios, Basis aller Reunion-Debatten |
| 2020 | Tod von Neil Peart | Santa Monica, USA | Emotionaler Einschnitt, Fokus auf Tribute statt Reunion |
| 2023/2024 | Geddy Lee „My Effin’ Life“-Tour | Lesereise / Q&A | Neue Offenheit, Geddy spricht intensiv über Rush-Zukunft |
| 2024 | Diverse Tribute-Auftritte mit Alex Lifeson | Nordamerika, Specials | Rush-Songs wieder live, Testfeld für neue Formate |
| 2025 (Spekulation) | Mögliches Studio-Projekt von Geddy & Alex | Album / EP | Könnte Grundlage für Festival-Auftritte in Europa bilden |
| 2026 (Spekulation) | Potenzielle Europa-Specials | z.B. London, Berlin, Amsterdam | Hohe Wahrscheinlichkeit für schnelle Ausverkäufe, begrenzte Dates |
Häufige Fragen zu Rush
Zum Schluss klären wir die wichtigsten Fragen rund um Rush – kompakt, aber mit genug Detail, damit du bei jeder Diskussion mitreden kannst.
Wer sind Rush überhaupt – und warum sind sie so wichtig?
Rush wurden 1968 in Kanada gegründet. Die klassische Besetzung formte sich 1974: Geddy Lee (Bass, Gesang, Keyboards), Alex Lifeson (Gitarre) und Neil Peart (Drums, Texte). Genau dieses Trio machte Rush zu einer der einflussreichsten Rockbands aller Zeiten. Musikalisch verbinden sie Hardrock, Progressive Rock und später auch Synthpop-Elemente. Viele moderne Bands – von Metal über Math-Rock bis Emo – nennen Rush als Vorbild.
Ihr Einfluss ist enorm, weil sie komplexe Musik mit eingängigen Hooks kombiniert haben. Songs wie „Tom Sawyer“, „Limelight“ oder „The Spirit of Radio“ laufen im Radio, obwohl sie eigentlich viel zu verschachtelt sind für Standardformate. Gleichzeitig stehen Alben wie „2112“, „Moving Pictures“ oder „Permanent Waves“ in jedem Prog-Kanon ganz oben. Für Musiker:innen sind Rush ein Benchmark: Bass, Drums und Gitarre arbeiten gleichberechtigt, niemand begleitet nur. Das prägt bis heute Bands, die Anspruch und Energie verbinden wollen.
Warum haben Rush überhaupt aufgehört?
Der Rückzug von Rush hatte vor allem gesundheitliche Gründe. Neil Peart litt unter starken körperlichen Beschwerden, unter anderem an den Gelenken. Das massive Tourpensum, das sie Jahrzehnte durchgezogen hatten, war auf Dauer einfach nicht mehr machbar. In Interviews wurde deutlich, dass Neil sich nicht auf ein halbgares Level herunterspielen wollte – entweder Topform oder gar nicht.
Die R40-Tour 2015 war deshalb bewusst als Abschiedstour geplant. 2018 folgte die offizielle Bestätigung, dass Rush nicht mehr touren würden. Nach Neils Tod 2020 war klar, dass die Band als Trio nicht zurückkehrt. Geddy und Alex sehen den Namen Rush sehr eng mit Neil verknüpft. Deshalb sprechen sie heute eher von Projekten „in der Tradition von Rush“ oder Tribute-Shows, nicht von einer Reunion.
Gibt es konkrete Pläne für neue Musik?
Offiziell: nein. Inoffiziell: sehr wahrscheinlich arbeiten Geddy und Alex immer wieder gemeinsam an Ideen. Beide sind keine Typen, die einfach die Instrumente in die Ecke stellen. Geddy hat in mehreren Interviews gesagt, dass er Basslinien und Songskizzen sammelt. Alex hat bereits nach dem Ende von Rush mit anderen Künstler:innen gearbeitet und Gitarrenparts beigesteuert.
Die heißeste Theorie ist, dass ein gemeinsames Albumprojekt entstehen könnte, das zwar stark nach Rush klingt, aber nicht unter dem Bandnamen läuft. So könnten sie kreativen Druck rausnehmen und trotzdem ihre typische Chemie nutzen. Für Fans würde das bedeuten: neue Musik mit vertrauten Gesichtern, aber ohne das Gefühl, Neil zu „ersetzen“. Ob und wann so etwas erscheint, hängt von tausend Faktoren ab – Gesundheit, Motivation, Labelinteressen – aber die Wahrscheinlichkeit ist höher als noch vor ein paar Jahren, weil die beiden wieder aktiver kommunizieren.
Wie realistisch ist eine Tour in Deutschland?
Es wäre unseriös, eine Tour zu versprechen – aber man kann die Chancen einordnen. Rush hatten immer eine solide Fanbase in Europa, inklusive Deutschland. Historisch spielten sie u.a. in Frankfurt, Köln, Düsseldorf, München oder Berlin. Arena-Größe ist für sie kein Problem. Wenn Geddy und Alex ein Live-Projekt planen, ist Europa aus wirtschaftlicher und emotionaler Sicht attraktiv.
Realistisch wäre eher eine begrenzte Tour mit wenigen ausgewählten Dates als eine volle Stadion- oder Arenarunde. Denkbar wäre ein Format wie „Geddy Lee & Alex Lifeson – A Celebration of Rush“, mit 10–20 Shows weltweit, davon vielleicht 3–5 in Europa. Deutschland hätte als großer Markt sehr gute Chancen, einen oder zwei Termine zu bekommen. Du solltest dich aber darauf einstellen, dass Tickets sofort weg wären und vermutlich im mittleren bis oberen Preissegment liegen.
Welche Songs muss man kennen, um bei Rush einzusteigen?
Wenn du neu bei Rush bist und keinen Plan hast, wo du anfangen sollst, helfen dir diese Einstiegs-Tracks:
- „Tom Sawyer“ – der wahrscheinlich bekannteste Song, perfekter Mix aus Prog und Hook
- „The Spirit of Radio“ – Hymne auf das Radio, großartiger Chorus
- „Limelight“ – bittersüßer Text über Fame, fantastische Gitarrenarbeit
- „YYZ“ – instrumentale Machtdemonstration, trotzdem extrem catchy
- „Subdivisions“ – melancholischer 80s-Synth-Rock mit treffendem Text über Außenseiter
- „2112: Overture / The Temples of Syrinx“ – Einstieg in die epische Konzept-Seite der Band
Wenn dich das packt, kannst du dich albumweise vorarbeiten: „Moving Pictures“ und „Permanent Waves“ sind die Klassiker, „2112“ ist der große Prog-Brocken, „Signals“ und „Grace Under Pressure“ zeigen die synthlastige Phase, „Counterparts“ und „Clockwork Angels“ belegen, wie stark die Band auch in den 90ern und 2010ern noch war.
Warum sind so viele Musiker:innen obsessed mit Rush?
Weil Rush das perfekte Labor für Musikerträume waren. Geddy Lee spielt Basslinien, die bei anderen Bands als Leads durchgehen würden, singt gleichzeitig über komplexe Melodien und bedient Keyboards. Alex Lifeson schöpft Gitarrensounds aus, die von brachial bis atmosphärisch reichen, ohne jemals in Kitsch abzurutschen. Neil Peart kombinierte Technik, Präzision und Storytelling in seinen Drums und Texten. Für viele junge Musiker:innen ist Rush der Moment, in dem sie merken: Du musst dich nicht zwischen Anspruch und Spaß entscheiden, du kannst beides haben.
Dazu kommt die Band-Dynamik: Rush wirkten nie wie ein Rockstar-Zirkus. Drei Nerds, die Musik lieben, hart arbeiten und sich trotzdem selbst nicht zu ernst nehmen – dieses Bild zieht bis heute. In einer Zeit, in der Authentizität auf TikTok permanent verhandelt wird, passt dieses Image perfekt zu Gen Z und Millennials, die genug von Plastik-Posen haben.
Wie folge ich den offiziellen Infos ohne in Fake-News zu rutschen?
Gerade bei einer Band, die offiziell beendet ist, tauchen ständig falsche „Leak“-Screenshots und angebliche Insider auf. Wenn du wissen willst, ob sich bei Rush wirklich etwas bewegt, halte dich an diese Quellen:
- Die offizielle Website rush.com für Statements, Merch und Archiv-Releases
- Verifizierte Social-Media-Accounts von Geddy Lee und Alex Lifeson
- Interviews in etablierten Musikmagazinen (Print oder große Online-Portale)
- Offizielle Ticketanbieter, keine Screenshots aus dubiosen Telegram-Gruppen
Wenn irgendwo plötzlich ein „Rush – World Tour 2026“ Poster auftaucht, aber weder Rush.com noch Geddys Kanäle etwas dazu posten, kannst du fast sicher sein, dass es Fake ist oder maximal Fan-Art. Bevor du Geld ausgibst oder Flüge buchst, check immer zuerst die offiziellen Stellen – alles andere lohnt das Risiko nicht.
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