Rush-Comeback? Warum 2026 plötzlich alles möglich wirkt
22.02.2026 - 20:57:17 | ad-hoc-news.deRush sind eigentlich Geschichte – aber 2026 fühlt es sich an, als würden Geddy Lee und Alex Lifeson der ganzen Rockwelt heimlich sagen: „Schreib uns noch nicht ab.“ In Interviews, Podcasts und auf Social Media brodelt es, Fans spekulieren über alles: neue Musik, ein Live-Projekt, vielleicht sogar ein einmaliges Tribut-Event für Neil Peart. Klar ist: Die kanadische Prog-Legende ist präsenter denn je, auch in Deutschland.
Offizielle Rush-Updates direkt von der Band
Zwischen Geddy Lees Memoiren, seinen Solo-Live-Abenden, Alex Lifesons Gastauftritten und immer neuen Vinyl-Reissues fragen sich viele: Kommt da doch noch ein gemeinsames Projekt – und was bedeutet das für Fans in Deutschland?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell haben Rush nach dem Tod von Schlagzeug-Ikone Neil Peart 2020 das Kapitel Rush abgeschlossen. Geddy Lee und Alex Lifeson betonen seitdem immer wieder, dass eine reguläre Reunion unter dem Namen Rush ohne Neil für sie eigentlich ausgeschlossen ist. Trotzdem haben beide in den letzten Jahren die Tür für neue Musik nicht komplett verriegelt, sondern eher angelehnt gelassen.
2023/2024 rückte vor allem Geddy Lee stark in den Fokus: Seine Autobiografie „My Effin’ Life“ und die dazugehörige Spoken-Word-Tour sorgten weltweit für volle Häuser – auch in Europa. In mehreren Gesprächen ließ er durchblicken, dass er wieder intensiver Bass spielt, im Studio experimentiert und mit Alex regelmäßig in Kontakt steht. Er sprach davon, dass sie „Musik machen wollen, weil sie es vermissen, zusammen kreativ zu sein“. Ein klares Rush-Statement gab es nicht, aber die Formulierung ließ viel Raum für Fantasie.
Parallel dazu zeigte sich Alex Lifeson extrem aktiv: Mit dem Projekt Envy of None, diversen Gastsoli und Gesprächen über alte Rush-Songs brachte er frische Aufmerksamkeit auf seinen Gitarrenstil. In Talks erwähnte er, dass es „immer Ideen“ gebe, die er mit Geddy teilt. Die Botschaft: Die kreative Chemie ist noch da, auch wenn die Form unklar ist.
Für deutsche Fans besonders spannend: In europäischen Medien tauchen immer wieder Fragen nach möglichen Shows auf dem Kontinent auf – keine konkreten Zusagen, aber deutliche Signale, dass Europa im Kopf der beiden stattfindet. In Fan-Foren und auf Reddit wird jede neue Bemerkung auseinander genommen: Wenn Geddy sagt, er habe „wieder Bock zu spielen“, interpretieren viele das als Vorstufe zu Live-Abenden mit Musik, nicht nur Talk.
Dazu kommt der Katalog: Label und Management fahren seit Jahren eine kräftige Reissue-Strategie – Deluxe-Editionen von Klassikern wie „Moving Pictures“, „2112“ oder „Signals“, dazu Live-Aufnahmen aus früheren Touren. Solche Veröffentlichungen sind oft mehr als Nostalgie. Sie testen, wie aktiv die Fanbasis noch ist – und die Reaktionen, gerade in Europa, zeigen: Das Interesse ist riesig. Vinyl-Foren berichten von ausverkauften Sondereditionen, deutsche Shops listen Rush-Reissues regelmäßig in ihren Wochencharts.
Was heißt das alles zusammengefasst? Ein offizielles Rush-Comeback mit Neil-„Ersatz“ ist extrem unwahrscheinlich – das machen Geddy und Alex immer wieder deutlich. Gleichzeitig bauen sie aber Bausteine auf, die ein neues Kapitel ermöglichen: Geddy als Erzähler und Musiker, Alex als kreativer Sidekick, dazu ein Markt, der nach hochwertigem Classic-Rock-Content schreit. Für Deutschland könnte das in den nächsten Jahren bedeuten: exklusive Live-Abende mit Storys und Songs, vielleicht ein Studio-Projekt unter neuem Namen, dazu weitere edle Neuauflagen der Klassiker.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn aktuell keine offizielle Rush-Tour angekündigt ist, lassen sich aus den letzten öffentlichen Auftritten ziemlich konkrete Erwartungen ableiten. Geddy Lees „My Effin’ Life“-Evenings in Nordamerika und Europa zeigten 2023/2024, was er gerne in den Mittelpunkt stellt: persönliche Geschichten hinter Songs wie „Tom Sawyer“, „Limelight“ oder „Subdivisions“, tiefe Einblicke in die Bandjahre – und am Ende oft eine kurze musikalische Überraschung.
Wenn Geddy und Alex in Zukunft gemeinsam auf einer Bühne auftauchen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Format eher „Evening with…“ als knallharte Rockshow heißt. Stell dir einen Abend vor, der vielleicht so aufgebaut sein könnte:
- Teil 1 – Talk & Stories: Geddy erzählt mit Archivmaterial, alten Fotos und Clips, wie Songs wie „Spirit of Radio“, „YYZ“, „Red Barchetta“ oder „Closer to the Heart“ entstanden sind. Er spricht über Neils Texte, Studiosessions, Tour-Leben, Druck von Plattenfirmen und die Freiheit, trotzdem komplexe Songs zu veröffentlichen.
- Teil 2 – Music Moments: Hier kommt Alex ins Spiel. Akustische Versionen von „Closer to the Heart“ oder „Time Stand Still“, reduzierte Fassungen von „The Trees“ oder „Freewill“, vielleicht ein Instrumental-Medley aus „La Villa Strangiato“ und „YYZ“. Kein volles Drumset, aber ein Percussion-Setup oder ein eingeladener Gastdrummer wären denkbar.
- Teil 3 – Fan-Favoriten & Q&A: Ein Segment, in dem Fans Fragen stellen dürfen („Warum habt ihr ‚Natural Science‘ so selten gespielt?“) und Geddy/Alex spontan kurze Riffs oder Songfragmente anspielen. Genau hier werden die tiefen Cuts spannend: „Jacob’s Ladder“, „Xanadu“, „By-Tor and the Snow Dog“ – alles möglich.
Die Energie bei früheren Auftritten zeigt, was auf deutsche Hallen überschwappen würde: Die Leute singen jede Zeile von „Tom Sawyer“ mit, jubeln bei den ersten Bass-Slides von „New World Man“ und rasten aus, sobald die ersten Takte von „2112 Overture“ anklingen – egal ob voll gespielt oder als kurzes Zitat.
Setlist-technisch liegt der Fokus fast sicher auf der goldenen Ära Ende 70er bis Mitte 80er. Diese Songs haben auch hierzulande die meisten Streams: „Tom Sawyer“, „Limelight“, „YYZ“, „The Spirit of Radio“, „Subdivisions“, „Red Sector A“. Die späteren Alben wie „Counterparts“, „Snakes & Arrows“ oder „Clockwork Angels“ haben zwar treue Fans, aber im Live-Kontext würden sie wohl eher als Bonus dienen – etwa ein emotionaler Moment mit „The Garden“ als Hommage an Neil.
Das Show-Design wäre vermutlich deutlich reduzierter als früher: keine wandernden Waschmaschinen auf der Bühne, keine wirren Filmsequenzen, sondern Fokus auf Persönlichkeit, Humor und Storytelling. Wer Geddys trockene Art auf der Bühne kennt, weiß: Er braucht keine Pyros, um 2000 Leute gleichzeitig zum Lachen zu bringen. Ein paar Projektionen, ein guter Sound, intime Lichtstimmungen – mehr braucht es nicht, damit Klassiker wie „Closer to the Heart“ unter die Haut gehen.
Wenn du Rush nur von alten Live-Videos kennst: Die Kombination aus Geddys hoher Stimme, seinem melodischen Bassspiel und Alex’ Gitarrenarbeit wirkt live immer noch besonders. Selbst akustisch behalten Songs wie „The Trees“ oder „Time Stand Still“ ihre Komplexität, nur dass du die Harmonien noch klarer hörst. Genau das macht solche Abende auch für jüngere Fans spannend, die Prog oft nur als überladenen Rock von früher abstempeln: Hier steht plötzlich die Songqualität im Vordergrund.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen explodieren die Spekulationen. Weil es keinen klaren Fahrplan von offizieller Seite gibt, füllt die Fan-Community die Lücken – mit Theorien, Wünschen und teilweise ziemlich kreativen Szenarien.
Theorie 1: „Geddy & Alex als Duo auf Europa-Tour“
Viele Fans glauben, dass der logischste nächste Schritt eine kleine Theater-Tour ist – Geddy & Alex, vielleicht ein Gastdrummer, maximal Piano und Akustikgitarre. Die Argumente: gesundheitlich entspannter, logistisch einfacher, emotional glaubwürdig. In Threads liest man öfter den Vergleich zu den „An Evening with…“-Formaten anderer Legenden, nur eben mit mehr Nerd-Faktor, weil Rush-Songs strukturell anspruchsvoller sind.
Diskutiert werden mögliche Locations: In Deutschland tauchen Namen wie Elbphilharmonie (Hamburg), Tonhalle (Düsseldorf), Philharmonie (Berlin, Köln) oder Opernhäuser in Stuttgart und München auf. Kleinere, bestuhlte Locations mit perfekter Akustik, statt riesiger Arenen. Viele schreiben, sie würden lieber 120 Euro für einen einmaligen, intimen Abend zahlen als 70 Euro für eine „halbe“ Rockspektakel-Show mit Ersatzdrummer.
Theorie 2: „Neues Studio-Projekt unter anderem Namen“
Weil Rush ohne Neil für viele unantastbar bleibt, wirkt ein anderer Bandname für neue Musik plausibel. Auf Reddit gibt es lange Threads darüber, ob Geddy und Alex mit einem jüngeren Drummer oder mehreren Gästen ein Prog-Projekt starten sollten – inspiriert von Rush, aber ohne den Anspruch, Rush zu „ersetzen“.
Die Spekulationen gehen bis zu Fan-Castings: Namen wie Mike Portnoy (Ex-Dream Theater), Gavin Harrison (Porcupine Tree, King Crimson) oder deutsche Drummer aus der Prog-Szene werden immer wieder genannt. Realistisch? Schwierig einzuschätzen, aber das Bedürfnis, das kompositorische Potenzial der beiden nochmal zu hören, ist deutlich spürbar.
Theorie 3: „Ein großes Tribute-Event für Neil in Europa“
Viele Fans wundern sich, dass es bisher kein massives Tribute-Konzert für Neil Peart auf europäischem Boden gab – mit Gästen aus der ganzen Prog- und Metal-Szene. TikTok-Clips basteln Fantasie-Line-ups: Mitglieder von Tool, Mastodon, Dream Theater, Opeth, Muse oder sogar deutsche Acts wie Long Distance Calling und The Intersphere auf einer Bühne, jeder übernimmt einen Rush-Song.
Die Idee: ein einmaliger Abend, vielleicht in London oder einer gut angebundenen europäischen Metropole, mit Livestream – und viele Deutsche würden dafür schnell ein Ticket und einen Flug buchen. In den Kommentaren liest man immer wieder: „Für ein Neil-Tribute in Europa würde ich alles stehen und liegen lassen.“
Ticketpreise & FOMO
Parallel läuft die große Ticketdiskussion: Nach den extrem hohen Preisen vieler Legacy-Acts (von Metal bis Pop) sind viele Fans nervös. Sie rechnen für ein mögliches Geddy/Alex-Event mit Preisen zwischen 90 und 180 Euro, je nach Venue. Auf Twitter/X und in deutschen Musikforen wird schon jetzt diskutiert, ob sich das lohnt – und die meisten kommen zum gleichen Ergebnis: „Ja, aber bitte ohne VIP-Abzocke und dynamische Preiserhöhung.“
Ein weiterer Punkt: FOMO. Die Angst, die vielleicht letzte Chance zu verpassen, Geddy Lee und Alex Lifeson zusammen auf einer europäischen Bühne zu sehen, ist riesig. Genau dieses Gefühl treibt die Gerüchte zusätzlich an – und wird, wenn es ernst wird, vermutlich für extrem schnellen Vorverkauf sorgen.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Tourdaten für Deutschland gibt es aktuell nicht. Trotzdem lohnt es sich, die wichtigsten Eckpunkte zu kennen – von letzten Rush-Besuchen bis zu Key-Releases, die 2026 immer noch den Ton angeben.
| Jahr | Ereignis | Region/Bezug zu Deutschland | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 2011 | Time Machine Tour (u.a. mit kompletter „Moving Pictures“-Performance) | Shows in mehreren europäischen Städten, Deutschland u.a. Frankfurt & Berlin | Letzte Rush-Livephase mit starkem Fokus auf Klassikern |
| 2013 | Clockwork Angels Tour | Europa-Abschnitt, allerdings ohne Deutschlandstop | Viele deutsche Fans sind nach Holland, UK oder Skandinavien ausgewichen |
| 2015 | R40 Live (Abschiedstour) | Nur Nordamerika | Zahlreiche deutsche Fans sind in die USA/Kanada gereist |
| 2020 | Tod von Neil Peart | Weltweite Anteilnahme, starkes Medienecho in Deutschland | Klarer Schnitt: Band legt Rush offiziell zu den Akten |
| 2021–2024 | Deluxe-Reissues von Klassikern (u.a. „Permanent Waves“, „Moving Pictures“) | Stark vertreten in deutschen Vinylstores & Online-Shops | Zeigt, wie stabil die deutsche Fanbasis ist |
| 2023–2024 | Geddy Lee „My Effin’ Life“-Tour | Talk-Abende u.a. in UK und Europa, große Nachfrage von deutschen Fans | Beweist, dass ein ähnliches Format in Deutschland funktionieren würde |
| 2026 (Spekulation) | Mögliches Geddy/Alex-Live- oder Studio-Projekt | Hohe Fan-Nachfrage in DACH-Region | Noch nichts offiziell, aber Interviews deuten Kreativpläne an |
Häufige Fragen zu Rush
Um die wichtigsten Diskussionen zu sortieren, hier die ausführlichen Antworten auf die Fragen, die deutsche Fans 2026 am häufigsten stellen.
Wer sind Rush überhaupt – und warum gelten sie als so einflussreich?
Rush sind ein kanadisches Trio, das sich ab den frühen 70ern von einer Hard-Rock-Band zu einer der prägendsten Prog-Formationen der Rockgeschichte entwickelte. Geddy Lee (Bass, Vocals, Keys), Alex Lifeson (Gitarre) und Neil Peart (Drums, Texte) haben über vier Jahrzehnte eine Diskografie aufgebaut, die von langen Konzeptstücken bis zu kompakten Radiohits reicht. Technisch liegen sie in der gleichen Liga wie Bands wie Yes, King Crimson oder Genesis, aber mit einem deutlich härteren, gitarenlastigeren Ansatz.
Ihr Einfluss spürst du heute überall: Metal-Acts wie Dream Theater, Mastodon oder Tool berufen sich auf Rush, genauso wie Alternative- und Indie-Bands, die ihren Mut zum eigenen Sound feiern. Für viele Musiker:innen sind sie der Beweis, dass komplexe Taktarten, ungewöhnliche Songstrukturen und philosophische Texte trotzdem ein großes Publikum erreichen können.
Wird es jemals wieder eine „richtige“ Rush-Tour geben?
Realistisch betrachtet: extrem unwahrscheinlich. Sowohl Geddy Lee als auch Alex Lifeson haben mehrfach klargemacht, dass Rush ohne Neil Peart nicht weitergeführt wird. Sein Drumming und seine Texte sind so tief mit der Bandidentität verknüpft, dass ein Ersatz für sie nicht infrage kommt. Eine Tour unter dem Namen Rush mit neuem Drummer würde wahrscheinlich einen Shitstorm auslösen – und das wissen sie.
Was aber sehr wohl möglich ist: Geddy und Alex treten gemeinsam auf, ohne den Namen Rush in den Vordergrund zu stellen. Sie könnten Rush-Songs spielen, diese als Teil ihres Lebenswerks präsentieren, aber das Ganze als Duo- oder Projektshow rahmen. Genau dieses Szenario befeuert die aktuellen Spekulationen – und hier liegt das Potenzial für Europa- oder Deutschland-Termine.
Können jüngere Fans, die erst über Spotify & TikTok zu Rush kommen, überhaupt noch einsteigen?
Absolut. Rush sind zwar eine Band mit langer Geschichte, aber ihre Songs funktionieren auch heute. Wenn du ganz neu bist, lohnt sich ein Einstieg über zugängliche Tracks: „Tom Sawyer“, „Limelight“, „Subdivisions“, „The Spirit of Radio“, „Freewill“. Die greifen sofort, auch wenn du sonst eher Alternative, Post-Rock oder modernen Metal hörst.
Danach kannst du in die längeren Stücke gehen: „2112“, „Xanadu“, „La Villa Strangiato“, „Natural Science“. Viele deutsche Fans berichten, dass sie Rush zuerst über Gaming-Playlists, YouTube-Empfehlungen oder TikTok-Ausschnitte von Drum-Soli entdeckt haben. Das Spannende: Wenn du einmal drin bist, wirkt vieles moderner, als die Releasejahre vermuten lassen – gerade die 80er-Sachen mit Synths stehen heutigen Prog- und Synthwave-Sounds näher, als du erwartest.
Wie wahrscheinlich ist eine Show oder ein Projekt speziell in Deutschland?
Deutschland ist für Classic-Rock-Acts und Prog-Bands seit Jahrzehnten ein wichtiger Markt. Von Deep Purple über Genesis bis hin zu Tool – alle berichten von sehr aufmerksamen, treuen Fans hier. Rush selbst haben in ihren aktiven Jahren mehrfach in Deutschland gespielt und dabei häufig starke Ticketverkäufe erlebt, vor allem in Städten wie Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf.
Wenn Geddy und Alex sich für eine begrenzte Europa-Tour entscheiden, wäre es überraschend, wenn Deutschland komplett ausgespart würde. Eher denkbar ist eine kleine Auswahl an Städten, vielleicht 3–4 Termine, plus starke Nachfrage aus dem deutschsprachigen Raum bei Shows im benachbarten Ausland (Amsterdam, Zürich, Wien, Prag). Für die Entscheidung spielen Faktoren wie Venue-Verfügbarkeit, logistische Kosten und Gesundheitszustand der beiden eine Rolle. Aber rein aus Fan- und Markt-Sicht spricht viel für einen Abstecher nach Deutschland.
Welche Alben sollte man als Fan in Deutschland unbedingt gehört haben?
Wenn du eine Art „Rush-Einstiegspaket“ suchst, das auch in vielen deutschen Sammlungen steht, dann vor allem diese Platten:
- „2112“ (1976): Der Durchbruch – ein langes Titelstück auf Seite A, das zeigt, wie mutig die Band früh schon war.
- „Permanent Waves“ (1980): Der Übergang zu kompakteren Songs, mit „The Spirit of Radio“ und „Freewill“.
- „Moving Pictures“ (1981): Das inoffizielle Pflichtalbum – „Tom Sawyer“, „Limelight“, „YYZ“, „Red Barchetta“.
- „Signals“ (1982): Mehr Synths, „Subdivisions“ als Fan-Favorit, der besonders in Europa viele Leute abgeholt hat.
- „Counterparts“ (1993): Härter, moderner, Alternative-Rock-Einflüsse, die bei 90er-Kids gut ankamen.
- „Clockwork Angels“ (2012): Spätes Meisterwerk und Konzeptalbum, das zeigt, wie frisch Rush auch im letzten Studiojahrzehnt klangen.
Genau diese Platten tauchen in deutschen Vinylgroups, auf Flohmärkten und in Discogs-Wunschlisten besonders häufig auf – ein klares Zeichen, wie stark sie hier verankert sind.
Was unterscheidet Rush von anderen Classic-Rock-Bands, wenn es um Live-Erlebnisse geht?
Zum einen die Kombination aus technischer Präzision und Humor. Während viele Prog-Bands sich sehr ernst nehmen, standen bei Rush trotz aller Komplexität immer auch Selbstironie und Spielfreude auf dem Programm. Ihre Shows waren berüchtigt für absurde Intro-Videos, Running Gags und kleine visuelle Gimmicks, die den Kopflastigkeits-Vorwurf direkt aushebelten.
Zum anderen das Trio-Format: Drei Leute auf der Bühne, die klingen wie fünf. Geddys gleichzeitiges Bass- und Keyboardspiel, Alex’ Gitarrensounds, Neils orchestrales Drumming – das alles zusammen ergab live eine Wucht, die in alten YouTube-Clips nur angedeutet wird. Selbst wenn zukünftige Auftritte reduzierter ausfallen, bleibt diese Energie im Kern erhalten: Songs, die dich als Musiker:in fordern und als Fan emotional packen.
Wie kann ich mich jetzt schon vorbereiten, falls irgendwann ein deutsches Datum angekündigt wird?
Erstens: Offizielle Kanäle im Blick behalten – allen voran die Bandseite und Geddys & Alex’ Social-Media-Profile. Zweitens: Newsletter von wichtigen deutschen Konzertveranstaltern abonnieren, gerade in Städten, die für solche Abende infrage kommen (Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München). Drittens: In Fancommunities aktiv sein – Reddit, spezialisierte Facebook-Gruppen, Discord-Server, wo Tourleaks oft zuerst auftauchen.
Und musikalisch? Bau dir deine persönliche Rush-Playlist, quer durch alle Phasen – von „Working Man“ bis „The Garden“. Wenn dann wirklich Shows angekündigt werden, kennst du nicht nur die Hits, sondern auch die Fan-Favoriten, über die in der Halle am lautesten diskutiert wird. Genau das macht später auch den Austausch mit anderen Fans vor Ort aus – und macht Events, egal in welchem Format, deutlich intensiver.
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