RTX Aktie: Rüstungsaufträge häufen sich
11.03.2026 - 05:19:25 | boerse-global.deRTX baut seine Position im Verteidigungsgeschäft weiter aus. Die Pratt & Whitney-Sparte hat einen Folgeauftrag von Leidos Dynetics erhalten – für die Lieferung weiterer TJ150-Triebwerke, die den kleinen Marschflugkörper AGM-190A antreiben. Ein weiterer Baustein in einer Serie von Rüstungsverträgen, die das Unternehmen zuletzt gesammelt hat.
TJ150: Bewährtes Triebwerk mit wachsender Nachfrage
Das TJ150 ist ein kompaktes Turbojet-Triebwerk mit mehr als 150 Pfund Schub, ausgelegt für den Hochaltitudenbetrieb. Bislang wurden weltweit über 2.700 dieser Triebwerke ausgeliefert. Um die steigende Nachfrage zu bewältigen, setzt Pratt & Whitney künftig verstärkt auf additive Fertigung – also 3D-Druck-Verfahren – um Produktionsabläufe flexibler zu gestalten und Entwicklungszyklen zu verkürzen.
Parallel dazu investiert das Unternehmen massiv in seine Fertigungskapazitäten. Ende Februar 2026 wurden 200 Millionen US-Dollar für den Ausbau des Columbus Forge-Werks in Georgia angekündigt. Eine siebte Schmiedepresse soll dort ab 2028 die Produktion von Verdichter- und Turbinenscheiben um rund 30 Prozent steigern – zugunsten militärischer Programme wie dem F135-Triebwerk, aber auch kommerzieller Antriebe.
Volle Auftragsbücher, starke Quartalszahlen
Der neue Vertrag reiht sich in eine Serie jüngster Rüstungserfolge ein. Im Februar 2026 wurde die BBN-Technologies-Sparte von DARPA für ein Programm zur Entwicklung von Röntgen-Bildgebungsalgorithmen ausgewählt. Zudem erhielt die StormBreaker-Präzisionsmunition – konzipiert für den Einsatz bei schlechten Wetterbedingungen gegen bewegliche und stationäre Ziele – die Freigabe der US-Marine für den operativen Einsatz auf F/A-18 Super Hornets.
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Der finanzielle Unterbau ist solide: RTX schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordauftragsbestand von 268 Milliarden US-Dollar ab – davon 107 Milliarden im Verteidigungsbereich. Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,55 US-Dollar bei einem Umsatz von 24,2 Milliarden US-Dollar. Die RTX-Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mit einem Plus von rund 52 Prozent deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt und notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch.
Angesichts anhaltend hoher geopolitischer Spannungen und steigender Rüstungsbudgets weltweit dürfte die Nachfrage nach Systemen wie dem TJ150 vorerst nicht nachlassen – die prall gefüllten Auftragsbücher sprechen eine klare Sprache.
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