RTX Aktie: Gemischte Signale
24.02.2026 - 03:34:37 | boerse-global.deBei der RTX Corporation zeigt sich derzeit ein gegensätzliches Bild. Während der US-Rüstungsriese operativ von Rekordaufträgen und starken Quartalszahlen profitiert, trennen sich hochrangige Führungskräfte vermehrt von ihren Anteilen. Anleger stehen nun vor der Frage, ob diese Insider-Verkäufe auf eine drohende Abkühlung hindeuten oder lediglich private Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Kursrally sind.
Führungskräfte reduzieren Bestände
Erst am 23. Februar veräußerte Vorstandsmitglied Dantaya M. Williams über 12.000 Aktien am freien Markt. Dieser Schritt folgt auf eine ähnliche Transaktion von Chefjurist Ramsaran Maharajh, der nur wenige Tage zuvor rund 15.000 Anteile liquidierte. Diese systematischen Reduzierungen durch das Top-Management ziehen die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich, da sie in eine Phase fallen, in der das Unternehmen eigentlich mit hervorragenden operativen Kennzahlen glänzt.
Marktbeobachter werten solche Verkäufe oft differenziert. Während sie einerseits Misstrauen säen können, dienen sie häufig der Diversifikation des Privatvermögens nach Erreichen bestimmter Kursziele. Da die Titel von RTX seit Jahresbeginn bereits um rund 7,2 Prozent zulegen konnten, erscheint dieser Aspekt plausibel.
Starke Fundamentaldaten und optimistischer Ausblick
Dem gegenüber steht ein beeindruckendes viertes Quartal 2025. Mit einem Umsatzplus von 12,1 Prozent auf 24,24 Milliarden US-Dollar übertraf RTX die Erwartungen deutlich. Auch der bereinigte Gewinn pro Aktie lag mit 1,55 US-Dollar über dem Analystenkonsens. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem durch einen rekordverdächtigen Auftragsbestand im Verteidigungssektor.
Für das Geschäftsjahr 2026 gibt sich das Management entsprechend selbstbewusst. Erwartet wird ein organisches Umsatzwachstum von bis zu sechs Prozent sowie ein bereinigter Gewinn pro Aktie zwischen 6,60 und 6,80 US-Dollar. Zudem soll der freie Cashflow auf bis zu 8,75 Milliarden US-Dollar steigen, was Spielraum für weitere Investitionen und Aktionärsrenditen lässt.
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Technologische Meilensteine stützen Bewertung
Auch technologisch bleibt der Konzern auf Kurs. Die US-Marine genehmigte jüngst den Einsatz des StormBreaker-Waffensystems für die F/A-18 Super Hornet, was die Marktposition im Bereich moderner Präzisionswaffen festigt. Parallel dazu verliefen Tests neuer Autonomie-Software für Collins Aerospace erfolgreich.
Trotz der Insider-Verkäufe bleibt die Analystengemeinschaft optimistisch und stuft das Papier im Konsens als "Moderate Buy" ein. Während das durchschnittliche Kursziel nahe der 200-Dollar-Marke liegt, sehen Institute wie Citi und Wolfe Research deutlich mehr Potenzial und rufen Ziele von bis zu 238 US-Dollar auf.
Für Einkommensinvestoren bleibt die Aktie zudem durch die konstante Ausschüttungspolitik interessant. Die nächste Quartalsdividende in Höhe von 0,68 US-Dollar je Aktie wird am 19. März 2026 ausgezahlt. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob die operative Stärke die Skepsis bezüglich der Insider-Transaktionen dauerhaft entkräften kann.
- Schlusskurs Gestern (Montag): 171,36 €
- Seit Jahresanfang (YTD): 7,23%
- 52-Wochen-Hoch: 174,44 € (19.02.2026)
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