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RTL/ ntv-Trendbarometer: AfD gleichauf mit Union auf 26 Prozent, Merz-Unzufriedenheit auf Allzeithoch

07.04.2026 - 17:01:20 | ad-hoc-news.de

Im neuen RTL/ntv-Trendbarometer holt die AfD die CDU/CSU ein und erreicht 26 Prozent. Die Unzufriedenheit mit Kanzler Friedrich Merz steigt auf Rekordniveau, während FDP und BSW die Fünf-Prozent-Hürde verfehlen.

Wacker Chemie AG, DE000WCH8881 - Foto: THN

Die deutsche Parteienlandschaft zeigt im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer dramatische Verschiebungen. Die Alternative für Deutschland (AfD) liegt nun bei 26 Prozent und ist damit erstmals gleichauf mit der Union (CDU/CSU). Diese Entwicklung spiegelt wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung wider, insbesondere angesichts hoher Energiepreise und wirtschaftlicher Unsicherheiten.

AfD-Zuwachs auf Kosten der Regierung

Die Umfrage vom 7. April 2026, durchgeführt von Forsa im Auftrag von RTL und ntv, basiert auf 1009 Befragten mit einer statistischen Fehlertoleranz von plus/minus drei Prozentpunkten. Die CDU/CSU, die bei der Bundestagswahl 2025 noch 28,5 Prozent erreichte, sackt auf 26 Prozent ab. Die AfD, die zuvor Anfang März Verluste hinnehmen musste, legt nun einen Prozentpunkt zu und profitiert offenbar von der Stagnation der anderen Parteien.

Regierungsparteien wie SPD und Grüne kämpfen weiter mit niedrigen Werten. Die SPD stagniert bei 12 Prozent, ihrem Allzeittief seit vier Wochen. Die Grünen halten 15 Prozent, während Die Linke mit 10 Prozent aufholt. FDP und BSW fallen beide unter die Drei-Prozent-Marke und werden nicht mehr separat ausgewiesen. Die Gruppe der sonstigen Parteien steigt dadurch auf 11 Prozent.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 26 Prozent, deutlich höher als die 17,9 Prozent bei der letzten Bundestagswahl. Eine hypothetische Wahl würde keine Mehrheit für die derzeitigen Regierungsparteien ergeben.

Rekordunzufriedenheit mit Kanzler Merz

Die Beliebtheit von Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht ein Allzeittief. Die Unzufriedenheit steigt auf ein bisheriges Hoch, was eng mit dem AfD-Zuwachs zusammenhängt. Kritiker sehen in der Nähe einiger Unionspolitiker zur AfD einen Grund für den Vertrauensverlust.

Experten wie der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf betonen, dass wirtschaftliche Belastungen wie Energiepreissprünge die AfD stärken. "Die Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik schlägt direkt auf die etablierten Parteien durch", so Korte in einer Analyse für tagesschau.de. Ähnlich berichtet spiegel.de über anhaltende Energiekrisen, die durch geopolitische Spannungen verschärft werden.

Mehrheit fordert Preisdeckel für Kraftstoffe

Im selben Trendbarometer sprechen zwei von drei Befragten sich für einen Preisdeckel bei Benzin und Diesel aus. Dies unterstreicht die Belastung durch steigende Spritpreise, die Haushalte und Wirtschaft gleichermaßen treffen. Die Forderung richtet sich gegen die aktuelle Regierung, die bisher keine Obergrenze einführte.

Zusätzliche Berichte von faz.net bestätigen, dass die Energiepreise durch globale Konflikte, einschließlich Spannungen im Nahen Osten, in die Höhe getrieben werden. Welt.de berichtet von Prognosen, wonach Benzinpreise kurzfristig weiter steigen könnten, was die Umfragewerte erklärt.

Kontext: Wirtschaftskrise und Energiepreise

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer schwierigen Phase. Das ifo-Institut meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum von nur 0,2 Prozent, beeinflusst durch hohe Energieimportkosten. Die Bundesbank warnt vor Rezessionsrisiken, falls die Energiepreise nicht stabilisieren.

Die AfD nutzt diese Stimmungslage, indem sie strenge Einwanderungs- und Energiepolitik verspricht. Parteichef Alice Weidel kommentierte die Umfrage: "Die Bürger haben die Regierung durchschaut." Unionsfraktionschef Jens Spahn räumt ein, dass Reformen beschleunigt werden müssen.

Vergleich zu früheren Umfragen

Im Vergleich zur Vorwoche verliert die Union einen Punkt, die AfD gewinnt entsprechend. SPD und Grüne bleiben stabil, aber niedrig. Die FDP kämpft seit fünf Wochen unter drei Prozent, BSW seit der Gründung um Sahra Wagenknecht mit sinkender Tendenz.

Ina-Maria Klüver, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg, analysiert bei dw.com: "Die Polarisierung zwischen AfD und Union zeigt eine Fragmentierung des Konservativen Lagers." Dies könnte Koalitionsbildungen komplizieren.

Auswirkungen auf die Politiklandschaft

Sollten diese Werte anhalten, stünde eine Große Koalition oder Jamaika-Koalition infrage, doch die AfD-Stärke erschwert Mehrheiten. Friedrich Merz steht unter Druck, seine Agenda anzupassen. Eine Sondersitzung des Bundestags zu Energiepreisen ist für nächste Woche geplant.

Weitere Quellen wie tagesspiegel.de berichten von internen Union-Diskussionen über eine härtere Linie gegen die AfD. Die SPD sucht unter Lars Klingbeil nach einem Neustart, doch die Umfragen zeigen wenig Erfolg.

Regionale Unterschiede und Demografie

In Ostdeutschland liegt die AfD bei über 30 Prozent, während die Union dort schwächelt. Junge Wähler tendieren stärker zur AfD, Ältere bleiben der Union treu. Frauen wählen häufiger SPD oder Grüne, Männer stärker AfD.

Das Allensbach-Institut in einer parallelen Umfrage bestätigt ähnliche Trends: AfD bei 25 Prozent, Union 27 Prozent. Dies unterstreicht die Relevanz des RTL/ntv-Ergebnisses.

Internationaler Kontext

Die Umfrage fällt in eine Zeit geopolitischer Unsicherheiten, mit Spannungen um den Iran und Energieversorgung. US-Präsident Trump droht mit Maßnahmen, die Ölpreise beeinflussen könnten, was deutsche Haushalte trifft.

Experten vom DIW Berlin prognostizieren, dass anhaltend hohe Energiepreise das BIP um 0,5 Prozent drücken könnten. Die Regierung plant Subventionen, doch Details fehlen.

Was kommt als Nächstes?

Die Union plant eine Kampagne zur Stabilisierung. Merz kündigte Maßnahmen gegen Energiepreise an. Die AfD fordert Neuwahlen. Beobachter erwarten volatile Umfragen in den kommenden Wochen.

Interne Links: Für Hintergründe zur Energiekrise in Deutschland und AfD-Aufstieg seit 2025 siehe unsere Berichte. Auch zur [[INTERNAL_LINK_1: Union-Spitzenkrise Merz]] gibt es aktuelle Analysen.

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