Rolls-Royce Aktie: Rekord-Rückkauf angekündigt
04.03.2026 - 00:36:12 | boerse-global.deRolls-Royce hat die besten Jahreszahlen seit langem vorgelegt – und koppelt sie mit dem größten Aktienrückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte. Das Ergebnis: Die Aktie des britischen Triebwerkbauers erreicht ein Allzeithoch. Die Zahlen zeigen, dass die jahrelange Transformation tatsächlich greift.
Gewinn steigt um 41 Prozent
Der operative Gewinn kletterte 2025 um 41 Prozent auf 3,46 Milliarden Pfund. Die operative Marge verbesserte sich auf 17,3 Prozent – ein Plus von 3,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz wuchs um 13 Prozent auf 20,1 Milliarden Pfund, getrieben durch das Ersatzteil- und Servicegeschäft in der zivilen Luftfahrt sowie verbesserte Vertragsbedingungen.
Der freie Cashflow erreichte 3,3 Milliarden Pfund, verglichen mit 2,4 Milliarden im Vorjahr. Die Nettoliquidität verdreifachte sich von 475 Millionen auf 1,9 Milliarden Pfund. Zum vierten Mal in Folge übertraf Rolls-Royce die Analystenerwartungen – diesmal mit einem Gewinn, der rund 140 Millionen Pfund über dem Konsens lag.
Neun Milliarden für Aktionäre
Die größte Überraschung war das angekündigte Rückkaufprogramm: Zwischen 2026 und 2028 will Rolls-Royce eigene Aktien im Wert von sieben bis neun Milliarden Pfund zurückkaufen. Allein 2026 sollen 2,5 Milliarden Pfund fließen. Für ein Unternehmen, das erst 2025 wieder eine Dividende zahlte – nach fünf Jahren Pause – ist das ein deutliches Signal.
Die Gesamtdividende für 2025 beträgt 9,5 Pence je Aktie, was einer Ausschüttungsquote von 32 Prozent entspricht.
Alle Sparten liefern
Die zivile Luftfahrtsparte, größter Umsatz- und Gewinnbringer, wuchs um 15 Prozent. Die operative Marge stieg von 16,6 auf 20,5 Prozent – vor allem dank höherer Margen im Ersatzteilgeschäft und bei Reservetriebwerken. Die Verteidigungs- und Power-Systems-Sparten trugen Margen von 14,4 und 17,4 Prozent bei.
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Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Datenzentren: Die Bestellungen stiegen um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt kletterte der Auftragseingang im Bereich Power Systems um 32 Prozent.
Ausblick deutlich angehoben
Für 2026 erwartet Rolls-Royce einen operativen Gewinn zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund sowie einen freien Cashflow von 3,6 bis 3,8 Milliarden Pfund. Die mittelfristigen Ziele für 2028 wurden kräftig nach oben geschraubt: operativer Gewinn von 4,9 bis 5,2 Milliarden Pfund, operative Marge von 18 bis 20 Prozent und ein freier Cashflow von 5,0 bis 5,3 Milliarden Pfund.
Das bedeutet: Die ursprünglichen Mittelfristziele werden zwei Jahre früher als geplant erreicht. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von bis zu sieben Prozent am Tag der Veröffentlichung.
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