Rolls-Royce, Aktie

Rolls-Royce Aktie: Milliarden-Rückkauf kommt

23.02.2026 - 03:31:19 | boerse-global.de

Der Triebwerkshersteller bereitet ein drittes Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 1,5 Mrd. Pfund vor, gestützt auf starke Cashflows und Gewinnprognosen.

Rolls-Royce bereitet offenbar ein neues Aktienrückkaufprogramm vor, das ein Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Pfund erreichen könnte. Die Ankündigung soll zusammen mit den Jahreszahlen 2025 erfolgen, die für den 26. Februar angesetzt sind. Für den britischen Triebwerkshersteller wäre es bereits das dritte größere Buyback innerhalb von gut einem Jahr.

Starke Cashflows als Basis

Die Grundlage für den geplanten Rückkauf bildet eine robuste operative Entwicklung. Nach einem starken ersten Halbjahr 2025 mit einem Betriebsgewinn von 1,7 Milliarden Pfund hatte das Management im Juli die Jahresprognose angehoben und im November bestätigt. Für das Gesamtjahr rechnet Rolls-Royce mit einem operativen Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund sowie einem freien Cashflow von 3,0 bis 3,1 Milliarden Pfund.

Bereits Anfang 2025 hatte das Unternehmen ein Rückkaufprogramm über eine Milliarde Pfund gestartet. Anfang 2026 folgte ein weiteres Buyback über 200 Millionen Pfund. Die nun kolportierte dritte Tranche würde das Gesamtvolumen auf rund 2,7 Milliarden Pfund bringen – ein Signal der finanziellen Stärke unter CEO Tufan Ergin-Bilgic.

Druck im Triebwerksgeschäft

Parallel zu den positiven Finanzkennzahlen steht Rolls-Royce im kommerziellen Luftfahrtgeschäft unter Druck. Mehrere große Fluggesellschaften ersetzen derzeit die Trent 1000-Triebwerke ihrer Boeing 787-Flotten durch das konkurrierende GEnx-Modell von General Electric. Hintergrund sind Bedenken hinsichtlich Zuverlässigkeit, Betriebskosten und Emissionen des Trent 1000.

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Die strategische Antwort liegt im UltraFan, der nächsten Triebwerksgeneration. Der Demonstrator erreichte bereits über 85.000 Pfund Schub und soll deutlich effizienter arbeiten als Vorgängermodelle. Zudem ist das System vollständig kompatibel mit nachhaltigem Flugkraftstoff. Weitere Tests sind für Anfang 2026 geplant, um das Einsatzspektrum zu erweitern.

Die Kombination aus solider Ertragslage und strategischen Investitionen in Zukunftstechnologien dürfte die Basis für das angekündigte Buyback bilden. Mit den Jahreszahlen am 26. Februar folgt Klarheit über Umfang und Zeitplan des Programms.

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