Rolls-Royce Aktie: Durchstart gelungen
27.02.2026 - 02:06:49 | boerse-global.deDer britische Triebwerkshersteller überrascht mit Rekordgewinnen und erhöht seine Mittelfristziele deutlich. Die Aktie springt auf ein neues Allzeithoch – und lässt dabei sogar KI-Riese NVIDIA hinter sich. Doch was steckt hinter der beeindruckenden Aufholjagd?
Rolls-Royce schüttelt die Krise schneller ab als erwartet. Der operative Gewinn vor Sondereffekten soll bis 2028 nun zwischen 5,6 und 6,0 Milliarden Euro erreichen – mindestens eine Milliarde mehr als bisher im besten Fall geplant. Zudem kündigte das Unternehmen an, in den Jahren 2026 bis 2028 umgerechnet bis zu 10,4 Milliarden Euro für Aktienrückkäufe bereitzustellen. Allein 2026 sollen bereits 2,9 Milliarden Euro fließen.
Die Börse reagiert begeistert. Am Donnerstag kletterte der Kurs zeitweise um über acht Prozent auf ein Rekordhoch von 1.420 Pence. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit etwa 20 Prozent zugelegt. Der Marktwert: mittlerweile mehr als 130 Milliarden Euro – ein Vielfaches des deutschen Konkurrenten MTU, der gerade einmal auf 20 Milliarden kommt.
Performance übertrifft NVIDIA
Die langfristige Entwicklung ist noch bemerkenswerter. Seit dem Tiefpunkt Ende 2022 ist die Aktie um satte 1.383 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: NVIDIA kam im selben Zeitraum "nur" auf 1.239 Prozent. Auch auf Jahressicht liegt Rolls-Royce mit einem Plus von 89,86 Prozent deutlich vor dem KI-Chip-Giganten, der 62,76 Prozent zulegte.
Der Hintergrund der Erfolgsgeschichte: Nach schweren Corona-Jahren und Qualitätsproblemen leitete CEO Tufan Erginbilgic ab 2023 eine umfassende Transformation ein. Mit dem Verkauf von Geschäftsteilen und dem Abbau tausender Stellen brachte er den angeschlagenen Konzern auf Kurs.
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Starke Nachfrage in allen Bereichen
Die aktuellen Zahlen belegen den Erfolg. Im abgelaufenen Jahr steigerte Rolls-Royce den Umsatz auf vergleichbarer Basis um zwölf Prozent auf umgerechnet 23 Milliarden Euro – trotz angespannter Lieferketten. Der operative Gewinn sprang um mehr als 40 Prozent auf fast 4,0 Milliarden Euro. Der Überschuss lag mit 6,7 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.
Besonders profitiert der Konzern von gestiegenen Verteidigungsausgaben in Europa, der wachsenden Nachfrage nach Stromerzeugung durch Rechenzentren und einem prall gefüllten Auftragsbuch von Boeing und Airbus. Erginbilgic zeigte sich selbstbewusst: "Wir haben Herausforderungen von Lieferketten bis hin zu Zöllen gemeistert."
Die Analysten bleiben optimistisch. UBS-Experte Ian Douglas-Pennant hält an seiner Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.625 Pence fest. TD Cowen stellte fest, dass Rolls-Royce alle Kennzahlen übertroffen habe – der Aktienrückkauf sei zudem größer als von Journalisten spekuliert worden. Für 2026 rechnet das Management mit einem operativen Ergebnis zwischen 4,6 und 4,9 Milliarden Euro.
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