Rolls-Royce: £7–9 Milliarden Buyback bis 2028
01.05.2026 - 11:22:12 | boerse-global.deRolls-Royce hat auf seiner Hauptversammlung die Jahresziele für 2026 bekräftigt — und das trotz spürbarer Belastungen durch geopolitische Verwerfungen. Das Unternehmen hält an einem operativen Gewinnziel zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund fest.
Triebwerke fliegen wieder mehr
CEO Tufan Erginbilgic sprach vor Aktionären von einer „deutlichen Erholung" im Nahen Osten. Flugstreichungen hatten zuletzt die Bewertung belastet. Inzwischen laufen die Triebwerksbetriebsstunden für den Airbus A350 — angetrieben von Rolls-Royces Trent-XWB-Triebwerken — wieder auf Vor-Konflikt-Niveau.
Noch aussagekräftiger ist die Gesamtzahl für die Zivilluftfahrt: Große Triebwerke fliegen aktuell 115 Prozent der Stunden von 2019 — leicht über den internen Planwerten.
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Starker Cashflow, aggressives Rückkaufprogramm
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Rolls-Royce einen freien Cashflow zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Pfund. Das schafft Spielraum für Aktionärsrenditen. Das Unternehmen hat die Dividende wieder eingeführt: Für 2025 schüttet es insgesamt 9,5 Pence je Aktie aus.
Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 9 Milliarden Pfund — geplant bis 2028. Jefferies hat nach dem AGM-Update die Kaufempfehlung bestätigt und setzt das Kursziel auf 1.530 Pence. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 29 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs von 1.182 Pence.
Wachstum jenseits der Luftfahrt
Die Power-Systems-Sparte profitiert von zwei Megatrends: dem globalen Datenzentrum-Boom und der NATO-Aufrüstung. Der Auftragsbestand der Division hat ein Rekordniveau von 6,1 Milliarden Pfund erreicht.
Hinzu kommt das Geschäft mit kleinen modularen Reaktoren. Die britische Regierung unterstützt das Programm offiziell. In Polen läuft der Genehmigungsprozess. Mittelfristig peilt Rolls-Royce eine operative Marge zwischen 13 und 15 Prozent an — das SMR-Geschäft soll dabei langfristig zur Diversifikation beitragen.
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